Deisterstraße 85 A
30449 Hannover
Kontakt: Tatjana Werner

Teilhabe-Coaches für eingewanderte Kinder (EHAP)

Ziel des Projekts ist besteht darin, durch soziale Beratung und Begleitung, den aus Europa eingewanderten Menschen und Familien zu ermöglichen, sich selbst zu Akteuren ihrer Integration und ihrer Teilhabe an den sozialen und gesellschaftlichen Strukturen in der Bundesrepublik Deutschland sowie des Zusammenlebens zu machen. Ein besonderes Merkmal des Projektes ist die bedarfsabhängige Begleitung der Ratsuchenden in allen Anliegen. Die Begleitung wird sowohl für Erwachsene, als auch für Kinder durch die sogenannte Teilhabe – Coaches sichergestellt. Sie haben in der Regel selbst eine Migrationsgeschichte und beherrschen die Muttersprache der Zielgruppe.

Ziele und Aufgaben in Übersicht:

  • Individuelle Beratung und Begleitung (Aufenthaltsrechtliche Fragen, Wohnungssuche, Teilnahme an Deutschkursen, Gesundheitsfragen, Berufstätigkeit, Familie und Erziehung, Frühkindliche Bildung- und Betreungsangebote, Schulbesuch)
  • Heranziehung der Kinder unter 6 Jahren an frühkindliche Betreuung und Bildung (Kita, Sportverein, Musikschule, Angebote im Stadtteil, etc.)
  • Förderung der Unterstützung der Kinder durch eigene Familie
  • Förderung der gesellschaftlichen Teilhabe der Familien (durch Vermittlung zu Migrationsdient, Sprachkurs, Familienberatung, Jugendamt etc.)
  • Aufklärung über die bestehenden Angebote im Stadtteil und Begleitung
  • Koordination und Vernetzung der Bildungsangeboten

    Zielgruppe: Erwachsene und Kinder unter 6 Jahren insbesondere Eingewanderten aus Bulgarien und Rumänien

    Projektbeschreibung: Das Ziel der sozialpädagogischen Beratung besteht darin, die selbstständige Lebensführung der Zielgruppe ohne Einfluss von Institutionen zu gestalten und ein selbständiges Agieren innerhalb des Sozialraums. Um dieses zu erreichen, wird die Methode des Case Managements (CM) angewendet. Für den Erfolg dieses Beratungsprozesses ist ein grundlegendes sprachliches Verständnis unabdingbar. Bei Bedarf werden ehrenamtlich tätigen Sprachmittler oder Teilhabe-Coaches hinzugezogen. Außerdem werden die im Projekt tätigen Telhabe-Coaches während des gesamten Prozess punktuell für die Unterstützung und Begleitung eingesetzt. Die Telhabe-Coaches werden von uns geworben, beraten und geschult und bei ihrer örtlich verankerten Arbeit begleitet und von uns koordiniert. Das Projekt dient als Bindeglied zwischen zugewanderten Menschen und bereits bestehenden Beratungs- und Unterstützungsangeboten im Stadtteil. Die Familien werden bei der Suche nach einem Krippen/Kindergartenplatz, Freizeitaktivitäten wie Sport,- Schwimmverein, Musikschule, verschiedene Kindergruppen unterstützt und begleitet. Dabei werden die Erwachsenen ebenfalls an die Angebote hingewiesen und bei Bedarf an die weiterführende Dienste und Einrichtungen (z.B. Wohnungsamt, Migrationsdienst, Hilfen zur Erziehung, Jugendamt, Familienberatung, Sprachkurs, Gesundheitsamt etc.) weitergeleitet.

    Das Projekt wird gefördert durch das Bundesministerium für Arbeit und Soziales, das Bundesministerium für Familien, Frauen, Senioren und Jugend, die Europäische Union, den Europäischen Hilfsfonds für die am stärksten benachteiligten Personen (EHAP).

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