Deisterstraße 85 A
30449 Hannover
Kontakt: Tatjana Werner

Teilhabe-Coaches für eingewanderte Kinder

Ziel des Projektes ist die Schaffung der umfassenden gesellschaftlichen Teilhabe von Kindern aus von Armut betroffenen Familien und die Förderung sowie Unterstützung der Kinder durch das eigene familiäre Umfeld und die gesellschaftliche Teilhabe der Familien. Im Rahmen dieses Projektes werden Familien aus EU-Ländern mit Kindern im Vorschulalter unterstützt an die frühkindlichen Bildungsangebote herangeführt zu werden.

Ziele in Übersicht:

  • Heranziehung der Kinder unter 6 Jahren an frühkindliche Betreuung und Bildung (Kita, Sportverein, Musikschule, Angebote im Stadtteil, etc.)
  • Förderung der Unterstützung der Kinder durch eigene Familie
  • Förderung der gesellschaftlichen Teilhabe der Familien (durch Vermittlung zu Migrationsdient, Sprachkurs, Familienberatung, Jugendamt etc.)
  • Aufklärung über die bestehenden Angebote im Stadtteil und Begleitung
  • Koordination und Vernetzung der Bildungsangeboten

Zielgruppe: Kinder unter 6 Jahren Jahren aus EU- Ländern und ihre Familien, insbesondere Eingewanderte aus Bulgarien und Rumänien

Projektbeschreibung: Durch verstärkte Beratung und aufsuchende Sozialarbeit durch Einführung von Teilhabe-Coaches (Honorarkräfte) in Kooperation mit Stadtteilakteuren, sollen mehr Kinder unter 6 Jahren in die Vorschulangebote vermittelt werden. Die Teilhabe-Coaches sollen unter professioneller Anleitung die Familien mit Kindern unter 6 Jahren begleiten und eine gute örtliche Koordination und Vernetzung der Beratungs- und institutionellen Bildungskulturen (Kita, Schule, Freizeit, Beratungsstellen etc.) schaffen.

Das Projekt dient als Bindeglied zwischen zugewanderten Familien und bereits bestehenden Beratungs- und Unterstützungsangeboten im Stadtteil.

Die Familien werden bei der Suche nach einem Krippen/Kindergartenplatz, Freizeitaktivitäten wie Sport,- Schwimmverein, Musikschule, verschiedene Kindergruppen unterstützt und begleitet. Dabei werden die Eltern ebenfalls an die Angebote für Erwachsene hingewiesen und bei Bedarf an die weiterführende Dienste und Einrichtungen (z.B. Migrationsdienst, Hilfen zur Erziehung, Jugendamt, Familienberatung, Sprachkurs, Gesundheitsamt etc.) weitergeleitet.

In Einzelfällen können Beiträge für Sport- und Schwimmvereine, Musikschule oder ähnliches übernommen werden.

Das Projekt wird gefördert durch das Bundesministerium für Arbeit und Soziales, das Bundesministerium für Familien, Frauen, Senioren und Jugend, die Europäische Union, den Europäischen Hilfsfonds für die am stärksten benachteiligten Personen (EHAP).

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