Ortsverein Hannover Mitte-Süd
Rehbockstraße 3
29225 Celle
Kontakt: Klaus Meier

Ortsverein Hannover Mitte-Süd

Der Vorstand

 

Vorsitzende Ewa Antolak
stellvertretende Vorsitzende Birgit Meier
Kassierer Klaus Meier
Schriftführer Sebastian Wilk

 

Termine und Aktivitäten

1. Corona bedingt konnte vieles nicht stattfinden – aber jetzt im Juni geht es los.
2. Stammtisch: Wir wollen uns wieder, am letzten Mittwoch im Monat im „Anna Leine“, bei der VHS, Am Hohen Ufer 3, 30159 Hannover ab 16 Uhr (als niederschwelliges Angebot), meistens mit einem Thema, treffen.
3. Wenn jemand eine Idee für ein neues Projekt hat, das der Ortsverein organisieren sollte, bitten wir Interessierte beim Stammtisch zu erscheinen – dann schauen wir, wie es zu realisieren ist. So kommen wir zu unseren schönen Ideen.
4. Wir wollten im letzten Jahr eine Fahrt zu unserer Bundeszentrale nach Berlin durchführen. Das ist auch ausgefallen. Die Büste von Marie Juchacz, die Gründerin der Arbeiterwohlfahrt, zu besuchen, werden wir dieses Jahr nachholen. Statt einer Jahresendfeier gestalten wir in diesem Jahr eine Mittsommerfeier.
5. Es sollen vermehrt politische Gespräche auf lokaler Ebene gesucht werden.
6. Des Weiteren wird es sicher noch interessante Angebote in Laufe des Jahres geben.
7. Als Ortsverein sind wir seit mehreren Jahren Fördermitglied von AWO International. Im letzten Jahr haben wir unseren Jahresbeitrag erhöht, um deren Arbeit zu unterstützen.
8. Wie auch die Arbeiterwohlfahrt auf den verschiedenen Ebenen, wirken wir, als Ortsverein Hannover Mitte–Süd, natürlich im Bündnis mit den verschiedenen Organisationen, im Antifa–Bereich mit. Wir unterstützen „Bunt statt Braun“ und „Aufstehen gegen Rassismus“. Wir wehren uns unter anderem in Eschede im Landkreis Celle gegen Nazis, die dort „Brauchtumspflege“ auf Sonnenwendfeiern, und Ähnliches betreiben. Jetzt gehört das Gelände der NPD, ein wichtiger Grund, ein linkes Auge mehr darauf zu werfen. Der jährliche Aufzug der Ludendorffer, die in Dorfmark immer über Ostern tagen (und dort auch „Brauchtum pflegen“), stört uns gewaltig, deshalb stören wir sie dort. Wir unterstützen auch die Feierlichkeiten zum Tag der Befreiung in der Gedenkstätte in Bergen–Belsen.
9. Zum Antifaschismus gehört auch Antimilitarismus. In der Bevölkerung sind zwei Drittel der Menschen gegen die Auslandseinsätze der Bundeswehr – wir auch. Die anhaltende Militarisierung des Alltags nervt uns gewaltig und das militärische Unwesen hat auch jetzt wieder zugenommen. In diesem Jahr ist ein gewaltiges Manöver (Defender 2021) mit über 20.000 US–Soldaten und bis zu 15.000 weiteren NATO–Truppen geplant. Die Steigerung des deutschen Rüstungsetats auf zwei Prozent vom Bruttosozialprodukt käme einer Verdoppelung gleich – ein Wahnsinn! Danach wird dann wieder in sozialen Bereichen noch mehr gespart. Wo überall sind deutschen Soldaten „im Einsatz“? Es geht dabei nie um Menschenrechte oder was uns darunter verkauft wird, es geht um Rohstoffe und um die Sicherung der Transportwege oder das Abhalten von Geflüchteten nach Europa mit immer brutaleren (robusteren) Mitteln. Die neuen Kriege beziehungsweise die schon lange andauernden, ob in Afghanistan, Mali, Syrien, oder Jemen, sind eine Schande gegenüber der Menschheit und der hungernden Weltbevölkerung – wir sagen nein – nicht in unserem Namen!

Seniorenfahrt nach Berlin

Am 1. August war es endlich soweit: Brigitte Döcker, Vorstandsmitglied des AWO Bundesverbandes, hat den AWO Ortsverein Mitte-Süd nach Berlin eingeladen. Ziel des Ausfluges war die Besichtigung des Marie Juchacz Denkmals.

Am 18. August 2017 hatte die Marie-Juchacz-Stiftung ein Denkmal für die AWO-Gründerin Marie Juchacz am historischen Ort ihres AWO-Wirkens in Berlin-Kreuzberg errichtet. Das von Professor Gerd Winner gestaltete Denkmal befindet sich in unmittelbarer Nähe der ehemaligen Räumlichkeiten des Hauptausschusses und der Wohlfahrtschule. Neben Juchaczs Portrait und Lebensdaten sind die Werte der AWO: Freiheit, Gleichheit, Gerechtigkeit, Toleranz und Solidarität im Denkmal verankert.

Marie Juchacz war eine Frauenrechtlerin, Sozialpolitikerin und die erste Rednerin in einem deutschen Parlament. Bis 1933 war sie Vorsitzende der von ihr begründeten Arbeiterwohlfahrt. Marie Juchacz wurde am 15. März 1879 als Tochter des Zimmermanns Theodor Gohlke und seiner Frau Henriette in Landsberg an der Warthe (Provinz Posen) geboren. In ärmlichen Verhältnissen und in einem stark ländlich geprägten Umfeld aufgewachsen, besuchte sie bis 1893 die Volksschule, um danach als Dienstmädchen in verschiedenen Haushalten und kurzzeitig in einer Fabrik zu arbeiten. In den Jahren 1896 bis 1898 war sie zwei Jahre als Wärterin in der Landespsychiatrie Landsberg tätig, bevor sie einen Schneiderkurs belegte und in der Werkstatt des Schneidermeisters Bernhard Juchacz, den sie 1903 heiratete, eine Anstellung fand. Die Ehe, aus der zwei Kinder hervorgingen, wurde 1906 geschieden.

Marie Juchacz starb am 28. Januar 1956 im Alter von 76 Jahren in Düsseldorf. An Marie Juchacz erinnern in mehreren Städten nach ihr benannte Straßen sowie die Marie-Juchacz-Stiftung der Arbeiterwohlfahrt. 2003 wurde Juchacz mit einer Ein-Euro-Briefmarke der Deutschen Post in der Serie Frauen der deutschen Geschichte geehrt. Außerdem ist der Vorstandssitzungsaal der SPD-Fraktion im Berliner Reichstagsgebäude nach ihr benannt.

Auf dem Foto von links: Ewa Antolak, Brigitte Mühlenstedt, Marlis Hodde, Klaus Meier. 

Text: Ewa Antolak/Vorsitzende des AWO Ortsvereins AWO Mitte-Süd, Foto: Brigitte Döcker/AWO Bundesverband

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