Sonnenschein beim Tag der Offenen Tür der AWO im Ahrbergviertel.

Tag der offenen Tür im Ahrbergviertel

Die AWO Region Hannover hatte eingeladen

Hannover/Linden. Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter aus den sozialen Einrichtungen der AWO Region Hannover im Ahrbergviertel haben heute bei einem Tag der offenen Tür ihre Arbeit vorgestellt. Von der Familienbildung und Seniorenarbeit über das Beratungszentrum für Integrations- und Migrationsfragen bis hin zur Koordinierungs- und Beratungsstelle gegen häusliche Gewalt, den Integrationsfachdienst für Menschen mit Behinderung im Arbeitsleben oder das Ambulant Betreute Wohnen und die Sprach- und Integrationskurse – „Im Ahrbergviertel bieten wir eine Vielzahl unterschiedlicher sozialer Angebote unter einem Dach“, sagt AWO Geschäftsführer Burkhard Teuber.

Von 12 bis 16 Uhr gab es  in der Deisterstraße 85 und 85 A für alle Interessierten ein buntes und informatives Programm. Die zahlreich erschienenen Besucherinnen und Besucher konnten im Jubiläumsjahr der AWO die Entstehungsgeschichte des Verbandes kennenlernen, sich bei geführten Rundgängen einen Eindruck über die Arbeit in den Einrichtungen verschaffen, ihre Kreativität in der Nähwerkstatt des Nadelöhrs testen, zu Vorsorgethemen beraten lassen, sich über Stromspartricks informieren, einen Einbürgerungstest machen oder mit ihren Kindern in der Räumen der AWO Familienbildung spielen.  Auch für das leibliche Wohl wahr gesorgt: Es gab Waffeln, Kuchen und Bratwürstchen und Kaffee vom AWO Café Mobil.

Über die schöne Atmosphäre freut sich Dr. Bettina Doering. Die Bereichsleiterin der Landeshauptstadt Hannover Integration und Migration ist vorbeigekommen, „weil wir seit langer Zeit eng und gut mit der AWO zusammenarbeiten und durch die räumliche Nähe war der Weg ins Ahrbergviertel nicht weit.“ Elke Heinrichs vom JobCenter Region Hannover will sich einen Überblick über die Einrichtungen verschaffen. Es habe sich so viel verändert, so die Beauftragte für Chancengleichheit am Arbeitsmarkt, die auch gleich eine Kollegin mitgebracht hat. „Wir sind ja auch Multiplikatoren.“ Drei Kursteilnehmerinnen des Angebotes der AWO Familienbildung „Yoga mit Baby“, nutzten den Tag der offenen Tür für eine Mittagspause. „Wir wurden eingeladen, hier etwas zu essen und zu trinken.“

„Aufgrund der unterschiedlichen Dienstleistungen, die wir hier im Ahrbergviertel anbieten, kommen auch viele unterschiedliche Menschen zu uns“, sagt Silke Oppenhausen. Die Leiterin der AWO Seniorenarbeit freut sich über die kurzen Wege und den fachlichen Austausch untereinander. „Ich arbeite total gerne hier“, betont auch Gabriele Schuppe, AWO Fachbereichsleiterin Qualifizierung, Bildung, Teilhabe. Kolleginnen und Kollegen aus verschiedenen Bereichen mit unterschiedlichem Know-how und Herangehensweisen arbeiteten gut zusammen, so Schuppe. „Ich habe das Gefühl, dass wir hier im Ahrbergviertel immer eine offene Tür haben.“

 

Zum Hintergrund:

Auf dem Gelände der ehemaligen Wurstfabrik in Linden-Süd entstand in den Jahren 1997 bis 2002 das Ahrbergviertel – die alten Gebäudekomplexe wurden damals umgebaut und saniert. Im Frühjahr 1998 begann der Einzug der sozialen Dienste der AWO Region Hannover. Aktuell sind rund 70 AWO Mitarbeitende in zwölf sozialen Einrichtungen im Ahrbergviertel auf rund 3000 Quadratmetern tätig.

 

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