Waren an der Organisation beteiligt (von links): Elaha Farhadi, Stadtteilmutter im AWO Familienzentrum Klaus-Müller-Kilian-Weg, Fabienne Freitag, Koordinatorin im FZ St. Maria, sowie ihre beiden Kolleginnen Annabel Frieß vom AWO FZ Klaus-Müller-Kilian-Weg und Daniela Padberg vom FZ CJD.

Selbstgebastelte Teelichter sollen Nordstadt erhellen

Koordinatorinnen der drei Familienzentren im Stadtteil organisieren Aktion

Hannover-Nordstadt. Mit einer „Lichterwoche Nordstadt“ wollen die drei örtlichen Familienzentren den Stadtteil erhellen – genauer gesagt: die Fenster von Seniorenheimen. „Wir basteln Teelichter und verteilen sie an die Einrichtungen“, sagt Annabel Frieß, Koordinatorin des AWO Familienzentrums Klaus-Müller-Kilian-Weg, die die Aktion gemeinsam mit ihren Kolleginnen des CJD Familienzentrums und des Katholisch-Internationalen Familienzentrum St. Maria organisiert. „Leuchten sollen die Lichter dann am 11. November, dem St. Martinstag. „St. Martin erinnert uns jährlich daran, wie wichtig Teilen ist“, erklärt Fabienne Freitag vom Familienzentrum St. Maria. Und das sei heute noch genauso aktuell wie zu Martins Zeiten. „Es gibt gerade in der dunklen Jahreszeit viele Menschen, die alleine sind und wir möchten sie mit einem Licht daran erinnern, dass jemand an sie denkt.“

Ziel der Aktion sei auch zu zeigen, dass die Nordstadt ein lebendiger Stadtteil ist. „Außerdem wollen wir die Verbindung zwischen jungen und älteren Menschen fördern“, betont Daniela Padberg vom CJD. Die direkten Kontakte zu den Seniorenheimen seien durch Corona eingefroren. „Immerhin können wir den Bewohnerinnen und Bewohnern jetzt die selbstgebastelten Lichter vorbeibringen – und wir wissen, wie sehr sie sich über solche Aktionen freuen“, sagt Frieß.

In allen dreien Familienzentren finden Bastelaktionen statt, bei denen die Familien des Stadtteils willkommen sind.  Inga Adam nahm mit ihren beiden Kindern das Angebot wahr. „Wir freuen uns über solche zusätzlichen Angebote für Kinder“, sagte sie. Außerdem tue man etwas Gutes für den Stadtteil und mache Menschen eine Freude. Es ist nicht die erste kooperative Aktion der drei Zentren. Zuletzt hatten die Koordinatorinnen im Frühjahr eine Stadtteilrallye organisiert, durch die interessierte Familien die Möglichkeit hatten, die Nordstadt besser kennenzulernen. „Familienzentren sind für alle Familien geöffnet – deswegen wollen wir mit solchen Aktionen auch die Familien erreichen, die nicht die Kita unserer Einrichtung besuchen“, sagt Frieß.

Text & Fotos: Christian Degener/AWO

Waren an der Organisation beteiligt (von links): Elaha Farhadi, Stadtteilmutter im AWO Familienzentrum Klaus-Müller-Kilian-Weg, Fabienne Freitag, Koordinatorin im FZ St. Maria, sowie ihre beiden Kolleginnen Annabel Frieß vom AWO FZ Klaus-Müller-Kilian-Weg und Daniela Padberg vom FZ CJD.

Die Kinder bastelten die Teelichter und bemalten sie.

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