Die AWO ist Kooperationspartner bei dem Projekt - Dirk von der Osten, stellvertretender Geschäftsführer der AWO Region Hannover, sprach bei der gut besuchten Auftaktveranstaltung.

Projekt zum Klimaschutz gestartet

GUTKLIMA in Bolzum: Eins von bundesweit neun geförderten Projekten   

Hannover/ Sehnde-Bolzum. Mit einer großen Auftaktveranstaltung ist das vom Bundesumweltministerium geförderte Projekt „GUTKLIMA: Gutes Klima im Dorf – klare Zukunft im Blick. Bolzum auf dem Weg zur KlimaNachbarschaft“ jetzt in Bolzum gestartet. Ziel des vierjährigen Projektes ist die modellhafte Entwicklung und Umsetzung von Klimaschutz- Ideen im Alltag und die Integration in eine nachhaltige Dorfentwicklung. Es ist eines von insgesamt neun bundesweit geförderten Verbundprojekten.

Die Bolzumer Ortsbürgermeisterin Dr. Silke Lesemann und der Bürgermeister von Sehnde Carl Jürgen Lehrke begrüßten die über 70 Anwesenden und unterstrichen die Bedeutung eines Klimaschutz-Projekts für den Ort. Neben den dringend notwendigen politischen Strategien, könne jede/r Einzelne im Alltag entscheidend zum Schutz des Klimas beitragen. Dieses Projekt setze auf die Möglichkeit, gemeinsam eine nachhaltige Zukunft mit mehr Lebensqualität zu gestalten. Hier sei die Bevölkerung gefragt.

Und die hat bereits so einiges auf die Beine gestellt, wenn es um Klimaschutz und Nachhaltigkeit geht. Ob Müllsammelaktion, das Aufstellen einer Storchennisthilfe oder die Gründung des Dorfladens- die Bolzumer Bürger und Bürgerinnen haben schon oft gezeigt, dass sich in der Gemeinschaft viel erreichen lässt, betonten zu Beginn des Abends die Moderatoren vom Büro merkWATT.

Frauke Lehrke, Projektleitung Dorfladen Bolzum, stellte zusammen mit Anne Kessel, Projektmitarbeiterin der Stadt Sehnde, den Bürgerinnen und Bürgern das Projekt und die Möglichkeiten aktiv mitzumachen vor. Ob Projektideen weiterentwickeln, die Recherche von Fördermöglichkeiten, Texte verfassen oder bei Veranstaltungen Fotos machen, je nach Zeitbudget und eigenen Vorlieben kann sich jede/r in das Projekt einbringen.

Bei der Auftaktveranstaltung hatten die Anwesenden außerdem die Möglichkeit, alle Verbundpartner und ihr Rolle im Projekt kennenzulernen. Neben dem Dorfladen Bolzum vertreten durch Michaela Oldeweme und der Stadt Sehnde, die durch den Bürgermeister Carl Jürgen Lehrke vertreten war, sind das die evangelische Kirchengemeinde Bolzum vertreten durch Michael Walkling, die Region Hannover vertreten durch die Leiterin der Klimaschutzleitstelle Rike Arff und die Leiterin des Fachbereichs Planung und Raumordnung Sonja Beuning sowie die AWO Region Hannover vertreten durch den stellvertretenden Geschäftsführer Dirk von der Osten.

Die AWO Region Hannover ist Kooperationspartner bei dem Modellprojekt und bringt sich unter anderem mit einem Stellplatz für E-Mobiltät und dem Stromsparcheck ein. „Außerdem stellen wir mit dem neuen ServiceHaus in Bolzum eine regionale Infrastrukturleistung für Menschen im Alter und Pflegebedürftige in ihrem vertrauten Wohngebiet. So vermeiden wir Besucherverkehre und tragen zur Immissionsvermeidung bei“, erklärte von der Osten.

Darüber hinaus gab es Raum sich über erste Ideen und Wünsche auszutauschen. Dabei zeigte sich, dass die Bolzumer bereits viele Vorschläge im Kopf haben wie beispielsweise einen kleinen Acker zusammen mit Kindern zu bestellen, Brachflächen zu begrünen, eine Streuobstwiese auf der Friedhofserweiterung anzulegen oder die Produkte im Dorfladen nach ihrer Klimafreundlichkeit zu kennzeichnen.

Zum Abschluss konnten sich die Gäste bei einem klimafreundlichen Buffet mit größtenteils regionalen Lebensmitteln und Getränken über das Gehörte austauschen. Die Auftaktveranstaltung bildete eine gute Basis für den nächsten Termin im Projekt. Am 19 Januar 2019 findet ab 13 Uhr ein Ideen-Fest statt, bei dem dann in informeller Runde weitere Ideen entstehen sollen.

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