Olaf Ueberheide war einer der ersten Besucher der Ausstellung. Hier schaut er sich Werke der Geflüchteten gemeinsam mit AWO-Mitarbeiterin Marija Vorona an.

Werke zu den Themen Leben und Freundschaft 

Lehrte: Geflüchtete stellen im AWO Seniorenzentrum aus

Hannover/ Lehrte. Wer von Teilhabe nicht reden will, soll von Integration schweigen! Unter diesem Motto steht eine Ausstellung der AWO Region Hannover, die gestern im AWO Seniorenzentrum an der Ahltener Straße eröffnet wurde. Geflüchtete aus verschiedenen Ländern stellen dort noch bis zum 22. März aus.: Sie zeigen Tonfiguren, Gemälde, Näharbeiten, Skulpturen, Dioramen und Fotografien. „Als Arbeiterwohlfahrt stellen wir uns gegen Diskriminierung und lassen Teilhabe sichtbar werden“, erklärte Birgit Merkel, stellvertretende Vorsitzende der AWO Region Hannover, bei der Ausstellungseröffnung. „Rassismus ist leider wieder stärker geworden – wir müssen alles dafür tun, ihn zu bekämpfen“, ergänzte Nezir-Bajdo Begovic, stellvertretender Fachbereichsleiter Qualifizierung-Bildung-Teilhabe bei der Arbeiterwohlfahrt Region Hannover. Dazu gehöre immer auch zu zeigen, welche Bereicherung Geflüchtete für die Gesellschaft in Deutschland sind.

Die Werke der Geflüchteten stammen aus verschiedenen Kursen und Projekten, die die AWO in den vergangenen zwei Jahren angeboten hatte: Kreative Tonarbeiten und Malen für geflüchtete Frauen, Kunst-Ferienprojekt für Jugendliche „migrantis avis“ (Zugvögel), einem Projekt zur beruflichen Orientierung mit dem Schwerpunkt Näheinstieg sowie Fotos von Tagesausflügen mit Erwachsenen, Familien und Kindern. Adam Fadel, selbst Geflüchteter und mittlerweile Mitarbeiter und Projekt-Begleiter der AWO, stellte eine Buddha-Skulptur und ein Diorama mit dem Titel „Freundschaft“ aus. „Wir Menschen teilen so viel: Wir leben und arbeiten zusammen, wir lachen gemeinsam – das alles bedeutet Freundschaft“, sagte Fadel. Olaf Ueberheide, Personalrat bei der Stadt Lehrte, war einer der ersten Besucher der Ausstellung. „Sie zeigt auf, welche Ressourcen und Fähigkeiten Geflüchtete haben“, sagte Ueberheide.

Die Ausstellung ist bis zum 22. März geöffnet: montags und donnerstags von 14 bis 16 Uhr, dienstags von 9 bis 12 Uhr und freitags von 12 bis 14 Uhr sowie nach Absprache. Kontakt: Carina Görzen, 05132-8307825.

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