Stromspar-Check in Laatzen vorbildlich

Laatzen. In Laatzen-Mitte wird seit August 2017 als einer von bundesweit 13 Standorten im Projekt Stromspar-Check ein Quartiersansatz modellhaft angeboten um noch mehr Haushalte mit geringem Einkommen für die kostenlose Stromsparberatung zu erreichen. Das AWO-Team ist in Laatzen besonders gut gestartet: Bereits mehr als 100 Beratungen wurden in den ersten sechs Monaten durchgeführt. Dieser Erfolg soll Schule machen: Bundeskoordinatorin Ute Petersen kam aus Frankfurt nach Laatzen um Anregungen aufzunehmen, damit andere Standorte des Projektverbunds profitieren können. AWO-Projektkoordinator Ingo Reinhold berichtet von bereits durchgeführten Aktionen, dazu zählen der Einsatz des Café Mobils der AWO, Infostände beim Jobcenter und bei der Tafel sowie die Verlosung einer A+++ Kühlgefrierkombination. Die Stadt Laatzen unterstützt das Projekt von Anfang an, zum Beispiel durch einen Bürgermeisterbrief. Außerdem stellt die Stadt Laatzen, für regelmäßige Sprechstunden, an zwei Tagen in der Woche ein Büro zur Verfügung.

Das bundesweite Projekt „Stromspar-Check KOMMUNAL“ wird vom Caritasverband und dem Bundesverband der Energie- und Klimaschutzagenturen mit Unterstützung des Bundesumweltministeriums gefördert. In der Region Hannover koordinieren die Arbeiterwohlfahrt Region Hannover e.V. und die gemeinnützige Klimaschutzagentur Region Hannover das Projekt, zusätzliche Mittel gibt es von der Region Hannover, dem Jobcenters Region Hannover und dem enercity-Fonds proKlima.

www.stromsparcheck-hannover.de

(Bildunterschrift: von links: Ute Petersen von der Bundeskoordination Stromspar-Check informierte sich mit Katharina Weweler, Projektleiterin der Klimaschutzagentur Region Hannover, bei Projektkoordinator Ingo Reinhold, AWO Region Hannover.)

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