Präsentieren die ersten von den Kindern gebastelten Exponate: Einrichtungsleiter Bastian Altvater und Erzieherin Petra Schober.

Schaufenster zu einem anderen Planeten

Im Foyer der Kita Moorlilienweg entsteht eine „fantastische außerirdische Planetenoberfläche“ aus Verpackungsmaterial

Region Hannover/ Langenhagen. Das Raumschiff Enterprise aus Alufolie, eine Alien-Villa aus Küchenrollen-Pappe und ein Roboter aus einer Konservendose: Aus Verpackungsmüll haben Kinder der AWO Kindertagesstätte und Familienzentrum im Moorlilienweg in Langenhagen eine „fantastische außerirdische Planetenoberfläche“ gebastelt. Die Idee dazu hatte das Team der Kita, die mittlerweile seit rund vier Wochen wegen der Coronavirus-Pandemie geschlossen ist. „Den Kindern wird langsam langweilig durch die viele Zeit, die sie zu Hause verbringen müssen. Mit dieser Aktion wollen wir ein wenig Abwechslung in ihren Alltag bringen und die Zeit bis zur Wiedereröffnung überbrücken“, sagt Einrichtungsleiter Bastian Altvater. Die Mitarbeitenden hatten die Eltern per Mail auf die Bastelaktion aufmerksam gemacht – da derzeit keine Geschäfte für Bastelbedarf geöffnet haben, hatten die Mitarbeitenden vorgeschlagen, Verpackungsmüll als „Rohstoff“ zu verwenden. Und die ersten Bewohnerinnen und Bewohner, Häuser, Fortbewegungsmittel, Roboter, Ufos oder außerirdische Tiere und Pflanzen des neuen Planeten sind bereits fertig.  „Die Resonanz ist schon nach kurzer Zeit super – die Eltern haben uns bereits 30 Arbeiten gebracht“, freut sich Altvater.

Caroline Schoenherr hat sich mit ihren drei Kindern an der Aktion beteiligt und gemeinsam mit ihnen gebastelt. „Die ganze Familie hat mitgemacht. Das ist eine tolle Idee, denn mittlerweile wird den Kindern manches Mal langweilig Zuhause, berichtet sie. „Ich habe ein Ufo gebastelt und eine riesige Villa für Aliens – das hat mir viel Spaß gemacht“, sagt der sechsjährige Aaron. Seine und die Werke der anderen Familien wurden bereits im Foyer der Kita aufgestellt – vor die große Fensterfläche ganz in der Nähe des Eingangsbereiches. „Die Glasfront ist ein Schaufenster für alle und dahinter präsentieren wir die Landschaft. So können sich Eltern, Kinder und Passanten die tollen Ergebnisse von außen ansehen“, sagt Altvater. Alle Familien, die noch mitmachen wollen, können ihre fertiggestellten Werke in einer aufgestellten Kiste vor dem Kindergarten hinterlegen. Das Gebastelte wird nach und nach der Planetenoberfläche hinzugefügt. Altvater: „Der Fantasie sind keine Grenzen gesetzt.“

Präsentieren die ersten von den Kindern gebastelten Exponate: Einrichtungsleiter Bastian Altvater und Erzieherin Petra Schober.

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