Vor dem Eingang des Frauenzentrums (von links) Garbsens Bürgermeister Claudio Provenzano, AWO Fachbereichtsleiterin Frauen Ute Vesper, Geleichstellungsbeauftragte Wiebke Winter, AWO Vorstand Gordon Braun, Ulrike Baumann vom Mädchen- und Frauenzentrum, Petra Rudszuck, stellvertretende Regionspräsidentin, AWO Frauenberaterin Julia Sixt, Eva-Maria Katiofsky, Leiterin des Mädchen- und Frauenzentrums, und AWO Frauenberaterin Pegah Metje.

Rund 1400 Frauen beraten

Garbsen: Frauenberatungsstellen feiern 10-jähriges Bestehen

Region Hannover/Garbsen. Die AWO Frauenberatungsstelle Seelze/Garbsen startete im Jahr 2012 mit einer Beraterin an zwei Standorten. Zeitgleich nahm auch die Beratungsstelle des Mädchen- und Frauenzentrums die Arbeit auf. Die beiden von der Region Hannover, dem Land Niedersachsen und der Stadt Garbsen geförderten Beratungsstellen im Planetenring haben heute das zehnjährige Bestehen gemeinsam mit Gästen aus Politik und Verwaltung gefeiert, darunter die stellvertretende Regionspräsidentin Petra Rudszuck und Bürgermeister Claudio Provenzano (beide SPD).

Gemeinsames Ziel von der Region Hannover und der beiden Träger*innen sei die Gleichstellung der Frau in der Gesellschaft, sagte Rudszuck in ihrer Rede. „Wir fördern die Gleichstellung von Frauen in allen Bereichen des Lebens.“ Die Frauen sollen durch die Beratung gestärkt werden, wieder ein eigenständiges, selbstbestimmtes Leben führen zu können“, betonte AWO Vorstandsvorsitzender Burkhard Teuber, der nicht an der Veranstaltung teilnehmen konnte. AWO Vorstand Gordon Braun bedankte sich in seiner Rede im Namen der AWO bei den Mitarbeiterinnen für die Arbeit, die sie leisten. „Dank der engagierten Arbeit ist viel erreicht und bewegt worden“, sagte Provenzano in seinem Grußwort. Viele Frauen in Garbsen hätten eine Anlaufstelle gefunden, wo sie Hilfe erhalten haben und sich neue Perspektiven erarbeiten konnten.

In den Beratungsstellen werden Frauen bei Krisen, in Notlagen und bei häuslicher Gewalt beraten. „Rund 1.400 Frauen haben das Beratungsangebot in Garbsen bisher in den vergangenen zehn Jahren in Anspruch genommen“, berichteten AWO Beraterin Pegah Metje und Eva-Maria Katiofsky vom Mädchen- und Frauenzentrum. „Wir sind froh, dass wir auch unter den besonderen Bedingungen während der Corona-Pandemie das Beratungsangebot aufrechterhalten konnten. Während dieser Zeit wurden Beratungsgespräche sowohl persönlich als auch vermehrt telefonisch wahrgenommen.“ Schwerpunkte der psychosozialen Beratung sind neben den Themen Trennung/Scheidung, persönliche Krisen, Gewalterfahrungen und dem Thema Wohnungssuche auch die Unterstützung beim Stellen von Anträgen. Durch die gute Vernetzung am Standort Garbsen mit dem Jugendamt, der Suchtberatung, der Familien -und Erziehungsberatungsstelle, der Polizei, den Familienzentren, den Schulen und anderen Netzwerkpartner*innen können hilfesuchenden Frauen auf unterschiedlichen Ebenen Unterstützung erhalten.

„Die Zusammenarbeit mit den Kolleginnen des Frauen- und Mädchenzentrums hat sich intensiv über die zehn Jahre entwickelt“, sagte Ute Vesper, Leiterin des AWO Fachbereichs Frauen. Gemeinsam werden Besprechungen zu Inhalten und zur Weiterentwicklung des Beratungsangebotes für Frauen durchgeführt, Präventionsangebote und Fachveranstaltungen geplant und umgesetzt. Im Rahmen dieses kooperativen Angebotes sei auch die gute Zusammenarbeit mit der Gleichstellungsbeauftragten von Garbsen, Wiebke Winter von erheblicher Bedeutung. Besonders zu nennen, sei hier das gemeinsame Engagement im Netzwerk gegen Häusliche Gewalt, so Vesper.

Fotos: Christian Degener/ AWO, Text: Gaby Kujawa & Christian Degener/ AWO

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