Miteinander im Viertel

Nach gelungenem Auftakt: AWO-Quartiersarbeit in der List geht in die nächste Phase

Hannover-List. Seit Beginn dieses Jahres unterstützt die Seniorenarbeit der AWO Region Hannover die Quartiersentwicklung im Quartier rund um die Gottfried-Keller-Straße in der List: Ziel des Projekts „Miteinander im Viertel“ ist es, mit den Menschen vor Ort eine aktive Nachbarschaft zu gestalten und so zu einem lebendigen Wohnumfeld beizutragen. Nach dem gelungenen Auftaktfest Mitte Mai luden die beiden Quartierskoordinatorinnen Christiane Adolph und Stephanie Böhm die Nachbarschaft zwischen Hebbelstraße und Eulenkamp jüngst zu einem ersten Planungstreffen ein, um die Ergebnisse der auf dem Fest ausgefüllten Fragebögen zu den Angeboten im Stadtteil vorzustellen.

Die Auswertung hat ergeben: Viele der Befragten mögen ihr Viertel, da es rundherum viel Grün und eine gute Infrastruktur vor Ort gibt. Auch nutzen viele Teilnehmenden bereits die Angebote zum Beispiel der AWO Begegnungsstätte, des Nachbarschaftstreffs und anderer Institutionen. Neben einem Ort, um andere Nachbarinnen und Nachbarn zu treffen, wünschen sich die Befragten eine Möglichkeit, etwas über den Umgang mit Smartphones, Laptop & Co zu lernen, mehr Sportangebote und gemeinsame Feste. Auch nachbarschaftliche Hilfen werden gewünscht.

Zwölf engagierte Anwohnerinnen und Anwohner diskutierten in der Planungsrunde die Ergebnisse der Fragebögen, sammelten weitere Anregungen für mehr Miteinander im Quartier. So wurde beispielsweise angeboten, anderen Doppelkopf beizubringen, oder mit dem privaten PKW beim Einkaufen zu helfen. „Ideen für mehr Miteinander gibt es viele“ freut sich Christiane Adolph. „Dafür braucht es Zugpferde aus der Nachbarschaft und eine Strategie, wie man beispielsweise ein Angebot wie Gedächtnistraining umsetzt oder nachbarschaftliche Hilfen bekannt macht.“

Bei dem Treffen wurde auch deutlich, welche Art von Sorgen es im Viertel gibt. Die Anwesenden wünschen sich vor allem mehr Sauberkeit am Kanal, weniger Hundekot und gegenseitige Rücksichtnahme im Miteinander. „Das sind Erkenntnisse, die in den Fragebögen nur teilweise oder gar nicht benannt wurden. Dies zeigt, wie wichtig das Gespräch miteinander ist“, so Quartierskoordinatorin Stephanie Böhm.

Einen Ort zum Klönen bietet ab sofort die offene Tür – jeden Donnerstagvormittag ab 10 Uhr in der Begegnungsstätte Gottfried-Keller-Straße 26. Die Quartierskoordinatorinnen sind dann vor Ort und stehen auch mit Rat und Tat zur Seite

In den nächsten Monaten werden die beiden Quartierskoordinatorinnen gemeinsam mit Interessierten und Netzwerkpartnerinnen und Netzwerkpartnern Angebote aus der Umfrage umsetzen. Alle Nachbarinnen und Nachbarn sind eingeladen, sich zu beteiligen, zum Beispiel mit Know-how rund um den Computer und neue Medien für einen Computertreff oder als Leitung einer Gedächtnistrainingsrunde.

Das nächste Planungstreffen findet am 26. Juni 2018 um 16 Uhr in der Begegnungsstätte Gottfried-Keller-Straße 26 statt. Anwohnerinnen und Anwohner sind herzlich eingeladen!

Weitere Informationen: AWO Seniorenarbeit, Stephanie Böhm, Tel. 0511 21978-173, stephanie.boehm@awo-hannover.de

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