Der Zaun mit integrierten Gucklöchern zum Verschieben.

Komplett renoviert und saniert

Neue Räume und neues Außengelände: AWO Kita Eichsfelder Straße ist nach einem Jahr wieder zurück im Stadtteil

Hannover/Stöcken. Langsam kehrt ein wenig Ruhe ins Haus ein. „Wir haben zwar nach wie vor noch nahezu täglich Handwerker im Haus und gewöhnen unsere 39 neuen Kinder ein, doch ich komme jetzt ab und zu mal dazu, meine Büroarbeiten abzuarbeiten“, sagt Sabina Graß-Cremerius, Leiterin der Kita und Fördergruppe Eichsfelder Straße der AWO Region Hannover.

Neben der kompletten Renovierung des Hauses wurden in den vergangenen Monaten die Bäder neu gemacht, der ehemalige Hortraum vergrößert, eine neue Küche eingebaut, die Mitarbeitertoiletten und die Bürotür versetzt. „Nach Osten, Süden und Westen wurden Außenjalousien angebracht, so dass es ein wenig kühler im Haus wird“, berichtet Graß-Cremerius. Die komplette Dachdämmung wurde ausgetauscht und erneuert. Auch auf dem Außengelände ist einiges geschehen. Neben dem neuen mit integrierten Gucklöckern gebauten Zaun, wurde der Sandkasten versetzt und vergrößert. Das Grundstück an der Straße ist jetzt mit dem Außengelände durch einen Fühlpfad integriert. Es gibt Hochbeete, ein Trampolin und einen hügeligen Weg, der um das ganze Haus führt.

Anfang August ist dann auch die Fördergruppe zurückgekommen. „So sind wir nach zwölf Monaten endlich wieder vollständig mit jetzt 58 Kindern im Haus – zwei Kindergarten-Ganztagsgruppen und eine heilpädagogische Fördergruppe“, freut sich die Kitaleiterin.

Die Kinder und das Kita-Team waren während der Bauarbeiten an drei AWO Standorten untergebracht. Der Hort wurde zum 31. Juli 2019 aufgelöst, die Regelgruppe war in der Halle des AWO Familienzentrums Freudenthalstraße untergebracht und die Fördergruppe in der AWO Hör- und Sprachheilkita Ratswiese im Stadtteil Limmer. Die Einrichtungsleiterin und die heilpädagogische Fachleiterin saßen im Büro der Mobilen Sprachförderung im Ahrberggelände im Stadtteil Linden. Die Vernetzung unter den Gruppen sei während dieser Zeit nicht ganz einfach gewesen, betont Graß-Cremerius. Jede Gruppe sei in ihr jeweiliges „Gasthaus“ eingebunden gewesen mit ganz unterschiedlichen Erfahrungen und Erlebnissen. „Den Kontakt zu erhalten – zu den Kolleginnen und Kollegen und auch zu den Familien war eine ganz besondere Herausforderung. Hinzu kam die Baubegleitung mit wöchentlichen Baubesprechungen, vielen Telefonaten und Entscheidungen“.

Der Umzug sollte eigentlich im April dieses Jahres stattfinden. „Doch schon im Januar wurde dieser Zeitraum bis Mai verlängert“, erklärt Graß-Cremerius. Der Umzugstermin stand, die Kartons waren gepackt, die Eltern informiert. Vier Tage vorher kam die Meldung, dass einige Messwerte noch nicht in Ordnung seien. Zwei Wochen später, dass gleiche noch einmal. Am 24. Juni war es dann endlich soweit: Die Regelgruppe konnte einziehen. Einige Tage später kamen dann die Kinder der neuen Gruppe hinzu.

Nach und nach füllt sich nun die Einrichtung. Graß-Cremerius: „Wir freuen uns sehr, dass nun alle wieder zusammen in einem Haus untergebracht sind.“

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