Ein Foto vor der Eröffnung des Sommerfestes mit den Winterlingen-Walk-Acts des hannoverschen Theaters „Art Tremondo“. Das Foto zeigt unter anderem Hannovers Oberbürgermeister Stefan Schostok (SPD, hinten, 3. von links) und Dr. Silke Lesemann, Vorsitzende der AWO Region Hannover.

Sehr gute Angebote, familiäre Atmosphäre

Kontakt- und Beratungsstelle Mühlenberg feierte die ersten neun Monate ihres Bestehens mit einem Sommerfest

Hannover-Mühlenberg. Die Kontakt- und Beratungsstelle Mühlenberg der Stadt Hannover  in Kooperation mit der Arbeiterwohlfahrt Region Hannover e.V. (AWO) ist seit Mitte November 2017 eine feste Anlaufstelle für die Bewohnerinnen und Bewohner des Stadtteils. Die ersten neun Monate der Arbeit vor Ort wurden heute mit einem Sommerfest für Groß und Klein gefeiert und die bisherigen Aktivitäten und Aktionen in einer Ausstellung präsentiert. „Es ist ein wichtiger Schritt für den Stadtteil Mühlenberg, dass wir gemeinsam mit der Arbeiterwohlfahrt Region Hannover in der Kontakt- und Beratungsstelle Mühlenberg ein umfangreiches Beratungs- und Gruppenangebot aufgebaut haben. Dass wir die Menschen vor Ort erreichen, zeigt die sehr gute Resonanz auf die Angebote im Stadtteil. ‚Mühlenberg – vielfältig und bunt‘ – so ist der Stadtteil umschrieben und bunt ist auch der Strauß an Maßnahmen, Projekten, Investitionen und Angeboten, die in der Kontakt- und Beratungsstelle, aber auch im ganzen Stadtteil verankert werden, damit er ein attraktiver Wohnort bleibt, in dem man gerne lebt“, begrüßte Hannovers Oberbürgermeister Stefan Schostok (SPD) die bisherige Arbeit. „Mit der Aufnahme in das Programm ‚Soziale Stadt‘ hat der Stadtteil Mühlenberg eine große Chance zur positiven Quartiersentwicklung. Viele Projekte sind bereits erfolgreich angelaufen, sei es zur Gestaltung der Grün- und Freiflächen oder der Spielplätze. Damit diese und weitere Ansätze den Erfolg haben, den wir uns wünschen, sind wir auf die Mitarbeit, die Ideen und Wünsche der Bewohnerinnen und Bewohner im Stadtteil angewiesen. Ich danke allen für ihr bisheriges Engagement und lade herzlich dazu ein, sich auch in Zukunft zu beteiligen. Damit wir den Stadtteil Mühlenberg weiter gemeinsam voranbringen“, so Schostok weiter.

Dr. Silke Lesemann, Vorsitzende der AWO Region Hannover, lobte in ihrem Grußwort die zentrale Lage der Kontakt- und Beratungsstelle, die gute Zusammenarbeit der AWO Familienbildung mit der Stadt Hannover und die familiäre Atmosphäre des Elterntreffs, die die Besucher sofort spürten und dazu geführt habe, dass der Elterntreff sehr beliebt sei. Wahrgenommen werde das Angebot nicht nur von Anwohnerinnen und Anwohnern aus der direkten Nachbarschaft, sondern auch aus dem Wohngebiet Canarisweg, berichtete die AWO Vorsitzende. Die Kontakt- und Beratungsstelle habe insgesamt einen tollen Start und erfolgreiche erste neun Monate gehabt und Lesemann bedankte sich bei den Mitarbeitenden für ihre Arbeit. „Besonders gut werden neben den Beratungsangeboten und dem Elterntreff die niederschwelligen Deutschkurse von den Frauen angenommen. Die Frauen genießen es sehr, dass sie Deutsch lernen können, während ihre Kinder im Elterntreff gut betreut werden“, berichtete Lesemann.

Zum Hintergrund:

Der „Internationale Elterntreff“ der AWO soll insbesondere für Mütter und Väter mit Kindern unter 6 Jahren eine zentrale Anlaufstelle und ein Beteiligungs- sowie Informationsort am Mühlenberg sein. Mit dem niedrigschwelligen Zugangskonzept und Maßnahmen für Zielgruppen, die bisher weitgehend von den bestehenden Institutionen nicht erreicht wurden, sollen Familien in benachteiligten Lebenslagen neue Möglichkeiten eröffnet werden. Sie ermöglichen Eltern soziale Kontakte, eröffnen Chancen, von- und miteinander zu lernen und bieten die Gelegenheit zum Austausch mit anderen Eltern. Folgende Konzepte werden dabei unter anderem umgesetzt: Die Möglichkeit der offenen Begegnung und des Austausches der Eltern untereinander; die aufsuchende Arbeit, d.h. die Eltern werden direkt in ihrem Lebensraum angesprochen, die Familien erhalten Information, Beratung und Unterstützung und haben die Möglichkeit, sich zu beteiligen und mitzugestalten. Dabei sind die Angebote kultur- und geschlechtssensibel, beruhen auf Freiwilligkeit und Einbettung in gemeinsame Alltagsaktivitäten und es wird viel Wert auf die Kooperation und Vernetzung mit bestehenden Institutionen im Stadtteil gelegt, insbesondere den Kindertagesstätten und Familienzentren.

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