Die Kinder malten das Wort „Kinderrechte“ mit Kreide auf den Boden, um auf das Thema hinzuweisen.

Groß, bunt und sichtbar

„Wir haben Recht!“ / Das Kreisjugendwerk der AWO hat mit einer gemeinsamen Aktion auf das Motto des Weltkindertages aufmerksam gemacht

Hannover. „Wir Kinder haben Recht!“ ist das Motto des diesjährigen Weltkindertages. Fünf Kinder- und Jugendtreffs des Kreisjugendwerks der AWO Region Hannover haben sich mit einer gemeinsamen Aktion beteiligt.  Mit Kreide malten die Kinder und Jugendlichen die Kinderrechte auf die Straße – groß bunt und gut sichtbar nicht nur für die Kinder, sondern auch für die ganze Nachbarschaft. Mit dabei waren das Desperados in Davenstedt, die Insel und das El Dorado in Badenstedt, das Hogwards in der Südstadt und die Wellenbrecher in der List.

Bei den Wellenbrechern ist die Malaktion Teil des alljährliches „Fest der Kinderrechte.“ Als Kontaktstelle des Deutschen Kinderhilfswerks hat der Einsatz für Kinderrechte einen besonderen Schwerpunkt in der Arbeit. „Bei dem Fest helfen die Kinder und Jugendlichen mit und bringen ihre eigenen Ideen ein“, sagt Alrun Vogt, Leiterin der Beteiligungswerkstatt „Rollende Baustelle – Kinder bestimmen mit!“ des AWO Kreisjugendwerks. Unsere Aktion heute zeigt den Kindern und der ganzen Nachbarschaft, welche Rechte Kinder haben. „Daran müssen wir uns alle in unserem Alltag erinnern“, betont Vogt.

Dieses Jahr werden die Kinderrechte am 20. November 30 Jahre alt. Zu diesem Anlass fordert ein Aktionsbündnis Kinderrechte aus Deutschem Kinderhilfswerk, Deutscher Kinderschutzbund, UNICEF Deutschland, dass die Kinderrechte ins Grundgesetz aufgenommen werden. Unterstützt wird diese Forderung von zahlreichen Initiativen und Organisationen wie dem Bundesjugendwerk der AWO. Der Weltkindertag 2019 ist Teil einer Reihe von Aktionstagen, die die Kinderrechte in diesem Jahr besonders in den Fokus nehmen.

„Wir schließen uns mit dieser einrichtungsübergreifenden Aktion der Initiative des Deutschen Kinderhilfswerkes an. Die Stärkung der Kinderrechte muss unser aller Anliegen sein, daher nutzen wir diese Aktion, um im öffentlichen Raum die Wichtigkeit aufzuzeigen“, erklärt Jürgen Ostertag, Geschäftsführer des Kreisjugendwerks. Dabei sollten die Kinder selbst für sich sprechen und ihre Rechte auf ihre eigene Art darstellen.

Hintergrund

Das Kreisjugendwerk (KJW) der AWO bietet in seinen Einrichtungen Kindern und Jugendlichen die Möglichkeit, ihre Freizeit nach ihren Wünschen und Bedürfnissen zu gestalten. Dabei arbeitet das KJW eng mit den Kinder- und Jugendforen der Stadtteile zusammen und führen einen kontinuierlichen Dialog mit den Bezirksräten mit dem Ziel, gemeinsam eine Verbesserung der Lebensqualität für Kinder und Jugendliche auf Stadtteilebene zu erzielen.

Die außerschulische Kinder- und Jugendeinrichtung „Die Wellenbrecher“ in der List wird  täglich von 30 bis 40 Kindern im Alter von 6 bis 14 Jahren besucht und bietet an fünf Tagen in der Woche parallel zum Offenen-Tür-Angebot ein vielfältiges Freizeitprogramm.

 

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