Caren Marks (vorn, links), Parlamentarische Staatssekretärin im Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend, hat das AWO Beratungszentrum für Integrations- und Migrationsfragen in der Deisterstraße besucht. Empfangen wurde sie unter anderem von Burkhard Teuber (2.v.rechts), Geschäftsführer der AWO Region Hannover, und Gabriele Schuppe (vorn, Mitte), AWO Fachbereichsleiterin Qualifizierung, Bildung und Teilhabe.

Gelungener Austausch mit der Staatssekretärin

Caren Marks (SPD) besuchte AWO Migrationsberatungsstelle in der Deisterstraße

Hannover. Besuch aus Berlin: Caren Marks, SPD-Bundestagsabgeordnete und Parlamentarische Staatssekretärin im Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMFSFJ) hat gestern das Beratungszentrum für Integrations- und Migrationsfragen und die Familienbildung der AWO Region Hannover besucht. Burkhard Teuber, Geschäftsführer der AWO, hatte Frau Marks eingeladen, um mit ihr über die Arbeit des Jugendmigrationsdienstes und die Kinderbetreuung für Teilnehmende an den Integrationskursen zu sprechen.

Die AWO bietet für Menschen, die an einem Integrationskurs teilnehmen und noch keinen Kita-Platz bekommen haben, einen Spielkreis für ihre Kinder an, während sie den Integrationskurs besuchen. „Leider sind wir in Hannover nur einer von zwei Trägern, die dieses Angebot vorhalten. Bei uns stehen aktuell 46 Interessenten – überwiegend Frauen – auf der Warteliste für einen Integrationskurs, die keinen Kurs besuchen können, weil es zu wenig Betreuungsplätze für Kinder gibt“, sagte Gabriele Schuppe, Fachbereichsleiterin Qualifizierung, Bildung und Teilhabe bei der AWO. Dabei sei die finanzielle Unterstützung durch das Bundesamt für Migration und Flüchtlinge (BAMF) absolut nicht ausreichend, was andere Träger davon abhalte, eine Kinderbetreuung sicher zu stellen. „Erfreulicherweise kann die AWO die  Kinderbetreuung aufrechterhalten, weil die Landeshauptstadt Hannover die Finanzierung übernommen hat“, sagte Teuber. Die Teilnahme an einem Integrationskurs sei für die Teilnehmerinnen und Teilnehmer ein absolut notwendiger Schritt auf Weg des Ankommens – gerade auch für die Mütter. „Und für die Kinder ist es der erste Schritt in unser Bildungssystem. Hier ist aber auf Dauer das BAMF in die Verantwortung zu nehmen“, betonte Teuber.

Marks erläuterte dazu das bisherige Engagement ihres Ministeriums, durch das überhaupt erst Mittel zur Finanzierung der Kinderbetreuungsangebote bereitgestellt wurden. Sie sagte gleichzeitig zu, sich weiterhin des Themas einer dauerhaften und angemessenen Finanzierung der Kinderbetreuungsangebote durch das BAMF anzunehmen.

Mit großem Interesse hat sich die Staatssekretärin über die praktische Arbeit von Svetlana Werth und Bastian Jahnke,  Beratende im AWO Jugendmigrationsdienst, informieren lassen. Hier hatte Marks gute Nachrichten im Gepäck. „Wir haben die jährliche Förderung der Jugendmigrationsdienste mit dem vor wenigen Wochen vom Bundestag verabschiedeten Haushalt 2018 um zwei Millionen Euro aufgestockt“, so die Staatssekretärin, die als SPD-Bundestagsabgeordnete den Wahlkreis Hannover-Land I (Burgdorf, Burgwedel, Garbsen, Isernhagen, Langenhagen, Neustadt, Wunstorf und Wedemark) vertritt. „Das ist absolut notwendig, denn als Träger müssen wir bereits fünf Prozent in Eigenleistung beitragen“, sagte Teuber. Derzeit betreut die AWO 383 junge Migrantinnen und Migranten aus über 60 Herkunftsländern. „Die Hauptaufgabe des Jugendmigrationsdienstes ist es, die jungen Menschen bei allen Belangen der gesellschaftlichen Teilhabe zu unterstützen. Einen großen Anteil haben aktuell die Bemühungen um Schul- und Ausbildungsplätze“, erklärte Teuber. Am Ende des Gesprächs waren sich Teuber und Marks einig: „Das war ein wertvoller Austausch, den wir fortführen werden“.

Kontakt Presse- und Öffentlichkeitsarbeit

Gaby  Kujawa
Wilhelmstraße 7
30171 Hannover
Tel. 0511 8114-261
Fax: 0511 8114-250
E-Mail
Christian Degener
Wilhelmstraße 7
30171 Hannover
Tel. 0511 8114-259
Fax: 0511 8114-250
E-Mail
Beitrag teilen:
„Helfen bedeutet Menschlichkeit“

„Helfen bedeutet Menschlichkeit“ Höver. „Wir haben wertvolle Arbeit geleistet und vielen Menschen geholfen, hier anzukommen und sich zurecht zu finden“, sagt Rabia Kuru, Mitarbeiterin der AWO Region Hannover im Wohnhaus für Geflüchtete in Höver. Die Gemeinschaftsunterkunft für Flüchtlinge wird in Kürzer aufgelöst und...

Fit für den Kinderlauf

Fit für den Kinderlauf Hannover/Wettbergen. Zweimal um die Kita gerannt: Die Vorbereitungen der AWO Kita Tresckowstraße auf den Kinderlauf im Rahmen des HAJ Hannover Marathons laufen auf Hochtouren. Zum Trainingsstart waren 15 Kinder dabei. „Insgesamt laufen 30 Kita Kinder am 6. April mit und...

AWO feiert Richtfest in Bolzum

AWO feiert Richtfest in Bolzum Sehnde/Bolzum. Der Bau schreitet voran: Das AWO Servicehaus mit den drei Säulen Wohnen, Tagespflege und Pflegewohngemeinschaft in Bolzum nimmt Formen an. Heute (Freitag) hat die AWO mit allen am Bau Beteiligten, Kooperationspartnern, Vertretungen der Politik, Nachbarn und interessierten Seniorinnen und...

Suche