Jana Jenke (Mitte), die stellvertretende Leiterin des Familienzentrums, lieferte die Osterüberraschungen mit ihren Kolleginnen Sophie Neubauer (links) und Daniela Stadale aus.

„Das ist so süß“

Geschlossenes AWO Familienzentrum Misburger Regenbogenschiff: Mitarbeitende legen Osterüberraschungstüten vor die Türen der Familien

Hannover/ Misburg. „Oh, das ist so süß – vielen Dank“, sagt Daniela Hollmann, als die ihre Haustür öffnet und Jana Jenke, stellvertretende Leiterin des AWO Familienzentrums Misburger Regenbogenschiff, erblickt. Jenke hat eine Tüte in der Hand, die Hollmanns Tochter bekommen soll. „Das ist eine Osterüberraschung mit kleinen Spielen, Ausmalbildern und Süßigkeiten“, erklärt sie und stellt die Tüte vor die Eingangstür des Hauses. Wegen der Coronavirus-Pandemie heißt es Abstand halten. Die Freude über die Hausbesuche, die die Einrichtung zuvor per Mail angekündigt hatte, ist groß bei Hollmann und den anderen Eltern. Rund sechs Stunden sind die AWO Mitarbeiterinnen an diesem Vormittag unterwegs im Stadtteil: Sie stellen die mit den Namen der Kinder beschrifteten Überraschungstüten vor die Tür, klingeln und verlassen das Grundstück. „Einige Eltern haben uns schon vom Fenster aus gesehen und wollten uns hallo sagen und sich bedanken – natürlich aus der Entfernung“, berichtet Jenke.

Das AWO Familienzentrum hat jetzt seit rund drei Wochen geschlossen. Normalerweise betreut die Einrichtung 110 Kinder, derzeit sind es zwischen sechs und sieben Kinder täglich, von denen ein Elternteil in einem systemrelevanten Beruf arbeitet. „Wir haben hauptsächlich Väter und Mütter, die in Pflegeberufen beschäftigt sind oder im Einzelhandel“, sagt Jenke. Um Kontakt mit den Eltern zu halten, gibt die Einrichtung jetzt einen wöchentlichen Newsletter heraus – mit Tipps und Anregungen wie Bastelanleitungen oder auch Ausmalbildern. „Unsere Vorschläge sind auf das jeweilige Alter der Kinder zugeschnitten, da wir Kinder von der Krippe bis zum Hort betreuen“, so Jenke. In die Fenster der Einrichtung haben die Mitarbeiterinnen kleine Wimpelgirlanden gehängt, die von außen sichtbar sind. Darunter steht mit Fensterkreide geschrieben: „Alles wird wieder gut“. „Wir vermissen die Kinder und die Kinder vermissen uns – wir freuen uns darauf, sie bald wieder hier zu haben, wenn die Coronakrise vorbei ist“, sagt Jenke.

Jana Jenke (Mitte), die stellvertretende Leiterin des Familienzentrums, lieferte die Osterüberraschungen mit ihren Kolleginnen Sophie Neubauer (links) und Daniela Stadale aus.

Daniela Hollmann (links) freute sich über die Aktion – ihre Tochter besucht den Hort der Einrichtung.

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