150 Mitarbeitende, Mitglieder und Kunden der AWO sind auf die Straße gegangen und haben ein starkes Signal gegen Rassismus gesetzt.

100 Jahre AWO – 100 Gründe gegen Rassismus

Kundgebung am Kröpcke: AWO hat ein starkes Signal gesetzt

Hannover. „Wir sind gegen Rassismus, weil Rassismus Ihnen und den Menschen in Ihrer Umgebung erheblichen Schaden zufügt.“ Dieses Statement und mehr als 100 andere Aussagen gegen Rassismus haben Mitarbeitende, Mitglieder und Kunden der AWO Region Hannover und des AWO Bezirksverbands heute – am Internationalen Tag gegen Rassismus – der Öffentlichkeit am Kröpcke präsentiert. 150 Teilnehmende sind auf die Straße gegangen und haben ein starkes Signal gegen Rassismus gesetzt.

„Rassismus ist nicht nur ein fester ideologischer Bestandteil des Rechtsextremismus“, betonte Marco Brunotte, der Vorstandsvorsitzende des AWO Bezirksverbandes auf der Kundgebung. „Rassistische Einstellungen finden sich in allen Teilen der Gesellschaft und stoßen dort auf Widerhall.“ Dabei seien es nicht immer die gewalttätigen, rassistisch motivierten Übergriffe, denen erhöhte Aufmerksamkeit geschenkt werden sollte, sondern ebenso die oft alltäglichen rassistischen Bemerkungen, Kommentare und unterschwelligen Botschaften, die gegenüber Menschen geäußert werden, so Brunotte.

Seit 100 Jahren setzt sich die AWO für ein solidarisches und soziales Miteinander der Menschen ein. „Wir bei der AWO setzen ein Zeichen, und das schon seit Jahren“, sagte Dr. Silke Lesemann, die Vorsitzende der AWO Region Hannover. „Wir engagieren uns aktiv in unterschiedlicher Art und Weise in diesem Themenfeld, und nicht nur an einem Tag im Jahr“, erklärte Lesemann.

Die AWO stellt sich gegen jede Sichtweise, die Menschen aufgrund einer tatsächlichen oder zugeschriebenen Zugehörigkeit zu einer bestimmten sozialen Gruppe diskriminiert: „Menschen sind unterschiedlich – Menschen haben ein Recht auf Chancengleichheit und Teilhabe. Dafür setzen wir uns ein.“, heißt es im Leitbild der AWO.

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