Fördern eine lebendige Nachbarschaft (von links): Die Mitarbeiterinnen der AWO Seniorenarbeit Khatia Rauer, Kaja Tippenhauer und Stephanie Böhm (rechts) mit Einrichtungsleiterin Silke Oppenhausen (2. von rechts).

Mittendrin älter werden – aktiv vor Ort

AWO Region Hannover startet ESF Plus-Projekt in Anderten und List Nord-Ost

Hannover/ Anderten/List Nord-Ost. Mit älteren Menschen ins Gespräch darüber kommen, was sie sich wünschen und wie sie selbst aktiv werden können, das ist ein Schwerpunkt des neuen Projektes „Mittendrin älter werden – aktiv vor Ort“ der AWO Seniorenarbeit. An den beiden Standorten Anderten und List Nord-Ost werden drei Mitarbeiterinnen der AWO in den Quartieren präsent sein und aktiv auf die Seniorinnen und Senioren zugehen. Ziel ist dabei, Orte der Begegnung bekannt zu machen, neue Angebote entsprechend der Interessen zu schaffen und eine lebendige Nachbarschaft zu fördern.

„Die Anstrengungen der letzten Jahre machen sich bei vielen bemerkbar. Wir möchten dabei unterstützen, dass für ältere Menschen mehr Kontakte in den Stadtteilen möglich werden“, sagt AWO Sozialarbeiterin Stephanie Böhm. Niemand sollte längere Zeit ohne Austausch mit anderen sein – wenn er oder sie es nicht möchten.

Zum Auftakt sind Stephanie Böhm, Kaja Tippenhauer und Khatia Rauer in beiden Stadtteilen unterwegs, um mit den Menschen ins Gespräch zu kommen. Dabei interessiert auch die Frage, was für die Anwohnerinnen und Anwohner eine gute Nachbarschaft ausmacht oder wie die Nachbarschaft gestaltet sein sollte. Ebenso kann zu Fragen rund ums Älterwerden in den eigenen vier Wänden beraten werden. Auch bei der Suche nach einer geeigneten ehrenamtlichen oder bezahlten Tätigkeit für Menschen ab 60 Jahren begleiten die AWO Mitarbeiterinnen. „In dieser Lebensphase steht so viel Wissen und Erfahrung zur Verfügung, es wäre schade, wenn Menschen, die Lust haben sich aktiv einzubringen, dieses nicht tun könnten“, erklärt Tippenhauer.

Gefördert wird das Projekt im Rahmen des Programms „Stärkung der Teilhabe älterer Menschen – gegen Einsamkeit und soziale Isolation“ durch das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend und die Europäische Union über den Europäischen Sozialfonds Plus. Weitere Förderer sind die Region und die Stadt Hannover.

Weitere Informationen gibt es bei Kaja Tippenhauer telefonisch unter 0511-21978-174 oder Stephanie Böhm unter 0511 21978-173 und auf der Homepage.

Foto: Gaby Kujawa/AWO

Fördern eine lebendige Nachbarschaft (von links): Die Mitarbeiterinnen der AWO Seniorenarbeit Khatia Rauer, Kaja Tippenhauer und Stephanie Böhm (rechts) mit Einrichtungsleiterin Silke Oppenhausen (2. von rechts).

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