Die neunjährige Laura (rechts) setzt behutsam eine Kohlrabipflanze in die Erde.

Kinder legen gemeinsam Gemüsebeet an

„GemüseAckerdemie“ in der AWO Kita Voltmerstraße: Hort und benachbarte Fichteschule kooperieren

Hannover-Nord. Behutsam nimmt Laura die zarte Kohlrabipflanze in die Hand, um sie in das Erdloch zu setzen, das sie zuvor mit ihrer kleinen Schaufel ausgehoben hat. „Du musst sehr vorsichtig sein, die Pflanze kann beschädigt werden“, erklärt Marlena Wache, Regionalmanagerin vom Bildungsprogramm „GemüseAckerdemie“. Mit fünf Kolleginnen betreut sie an diesem Nachmittag die gemeinsame Pflanzaktion des Horts der AWO Kita Voltmerstraße und der benachbarten Grundschule Fichteschule.

Die neunjährige Laura folgt ihrer Anleitung: Nachdem sie das Loch mit Wasser gefüllt hat und dieses versickert ist, setzt sie das kleine Gewächs behutsam hinein. „Jetzt füllen wir das Loch wieder mit Erde und drücken sie von den Seiten fest“, sagt Wache. Den Kindern macht die Pflanzaktion sichtlich Spaß. „Ich habe meine Eltern schon gefragt, ob ich auch einen Garten haben darf“, sagt Laura.

An diesem Nachmittag pflanzen sie und die anderen Kinder verschiedene Salate, Mangold, Kohlrabi und Rote Bete. Vor Ostern hatten sie gemeinsam mit Eltern und Mitarbeitenden der AWO Kita die Voraussetzungen geschaffen: Sie gruben die Fläche zwischen Schule und Kita um. „Es tut den Kindern gut, sich an der frischen Luft zu bewegen – und sie lernen, wo das Gemüse aus dem Supermarkt herkommt und wie viel Arbeit der Anbau bedeutet“, so Wache. Die „GemüseAckerdemie“ begleitet die Kitas und Schulen das ganze Jahr lang – von der Aussaat bis zur Ernte. „Unser Ziel ist es, eine junge Generation für gesunde Ernährung und Nachhaltigkeit zu begeistern“, sagt Wache.

Markus Stünkel, Leiter der AWO Kita, ist begeistert von dem Programm: „Der Anbau von Gemüse ist eine Erfahrung, die Stadtkinder wahrscheinlich sonst nicht machen würden.“ Die Kinder lernen außerdem Wissenswertes über gesunde Ernährung und ökologischen Anbau. „Wir arbeiten komplett ohne künstlichen Dünger und alle Pflanzen kommen aus biologischer Anzucht“, betont Wache. Von nun an kümmern sich die Kinder regelmäßig um ihren Acker, und in einigen Wochen wird wieder gepflanzt: Dann sind Tomaten, Zucchini und Kürbisse dran. „Heute haben wir dafür gute Vorarbeit geleistet, indem wir mit den Kindern ein Mulchbeet für diese Gemüsearten angelegt haben. Ein lebendiger Boden ist wichtig für gesunde Pflanzen“, sagt Wache.

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