Auf der Terrasse der AWO Residenz begrüßten die Bewohnenden Karl Lauterbach (links), der auf Einladung von Tim Wook (rechts), dem örtlichen SPD-Landtagskandidaten, nach Langenhagen gekommen war.

Kein Kuchen und kein Duett, aber viele nette Gespräche

Bundesgesundheitsminister Karl Lauterbach (SPD) besuchte AWO City Park Residenz Langenhagen

Region Hannover/ Langenhagen. „Hallo, wie heißen Sie und wie geht es Ihnen?“, fragt Bundesgesundheitsminister Karl Lauterbach eine der Bewohnerinnen der AWO City Park Residenz in Langenhagen und nimmt an ihrem Tisch Platz, an dem zwei weitere Seniorinnen sitzen. Und wie lange sie schon in dem Pflegeheim lebt, will er wissen. Lauterbach, der die Einrichtung gemeinsam mit dem örtlichen SPD-Landtagskandidaten Tim Wook besucht hat, schaut interessiert in die Runde und hört aufmerksam zu. Seine Gesprächspartnerinnen, die Kuchen essen und Kaffee trinken, kennen ihn aus dem Fernsehen, wo er oft in den Nachrichten vorkommt und in Talk Shows zu Gast ist. Er selbst trinkt nur Kaffee, den Kuchen lehnt er dankend ab. Zucker, das hat sich mittlerweile rumgesprochen, ist nicht sein Ding. Salz ebenso nicht. Doch Lauterbach ist an diesem Nachmittag nicht nach Langenhagen gekommen, um Ernährungstipps zu geben, sondern um seinen Parteikollegen Wook im Wahlkampf zu unterstützen und sich das AWO Pflegeheim anzuschauen.

Begrüßt wurde der Minister von AWO Vorstand, Gordon Braun, Carolin Stolle, AWO Fachbereichsleiterin Pflege und Wohnen im Alter, und Einrichtungsleiter Jan Behnen, der den bekannten Gast durch das Pflegeheim führte, in dem derzeit mehr als 150 Bewohnerinnen leben. Ob der Fachkräftemangel der Einrichtung zu schaffen macht, will Lauterbach wissen. Der Fachkräftemangel sei eine große Herausforderung und es sei schwer, alle Stellen zu besetzen, berichtet Behnen. Positiv wirke sich die Einführung der Tarifpflicht aus, die Dumpinglöhne verhindere und einen Wettbewerb auf Kosten der Mitarbeitenden. Auch die Ankündigung des Ministers, die Personalsituation in der stationären Pflege mit einer Bundesrahmenempfehlung zu verbessern, sei ein sehr guter Vorstoß des SPD-Ministers. Aber auch kritisches wurde angesprochen. So gebe es immer noch keinen Corona-Notfallplan für Pflegeheime, wenn das Personal an dem Virus erkrankt und ausfällt.

Nach dem Rundgang ging es in den Garten der Residenz, wo Sänger Oliver Perau (bekannt durch die Band Terry Hoax) die Bewohnenden mit alten Schlagern unterhielt. „Pack die Badehose ein“ – die Senior*innen singen und klatschen im Takt mit. Ob der Minister ein Duett singen möchte, fragte der ebenfalls anwesende SPD-Bundestagsabgeordnete Adis Ahmetovic den Minister. „Wenn ich das tun würde, hätten wir hier bei der Wahl keine Chance mehr“, scherzte Lauterbach. Anschließend war noch Zeit für Fotos mit den Bewohnenden, bevor sich der Minister auf den Weg machte.

Fotos & Text: Christian Degener/AWO

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