Heike Ehmke: "Es ist eine schöne Aufgabe, die Familien zu unterstützen."

„Ich bin für die Kinder und Eltern da“

Heike Ehmke ist neue Anerkennungspraktikantin bei der AWO Familienbildung

Mit der AWO ist Heike Ehmke schon viele Jahre vertraut. Die 45-Jährige hat Kurse mit ihren beiden Kindern bei der AWO besucht, dort eine Fortbildung zur Eltern-Kind-Gruppen-Leiterin gemacht und ist seitdem als Gruppenleiterin für die AWO Familienbildung tätig. Nach ihrem Studium der sozialen Arbeit absolviert sie nun auch ihr Anerkennungsjahr bei der AWO Familienbildung. Zu ihren Aufgaben gehören unter anderem die Koordination des Diesterweg-Stipendiums und die Durchführung von Eltern-Kind-Gruppen. Die Arbeit mit Menschen habe sie immer schon interessiert, erzählt Ehmke. Und die Arbeit mit Kindern und Familien liege ihr besonders am Herzen.

Heike Ehmke absolviert ihr Anerkennungsjahr mit 20 Stunden pro Woche für die Dauer von zwei Jahren. Das ermöglicht ihr die jetzt neu in das Diesterweg-Stipendium aufgenommenen Familien zwei Jahre lang zu begleiten. Die Bürgerstiftung „Soziale Zukunft“ der AWO Region Hannover“ bietet das Stipendium seit vielen Jahren als gezielte Förderung beim Übergang vom vierten Jahrgang der Grundschule in den fünften Jahrgang der weiterführenden Schulen an. „Mit dem Stipendium erhalten die Kinder in einem geschützten Rahmen die Möglichkeit, sich zu entfalten“, wie sie betont. „Wir sind jetzt mit 14 Familien gestartet – das erste Kennenlerntreffen der Kinder hat bereits stattgefunden.“ Nun gehe es um die Organisation der nächsten Akademiewochenenden, die einmal monatlich stattfinden. Aufgrund der Corona-Pandemie und der damit verbundenen Abstandsregeln- und Hygienemaßnahmen müsse einiges umorganisiert und in größere Räume verlegt werden. Leider sei der Besuch von außerschulischen Lernorten wie Theater, Kino oder Sportzeiten zurzeit nicht möglich.

Heike Ehmke arbeitet parallel an einem digitalen Konzept mit Zoomworkshops zu bestimmten Themen und auch um mit den Familien im Gespräch zu bleiben. „Sollte es wieder zu einem Lockdown kommen, bei dem auch alle Bildungsangebote betroffen sind, wollen wir vorbereitet sein“, sagt Ehmke. Präsensveranstaltungen seien aber das A und O und ganz wichtig für die Kinder und die Eltern. Aktuell sind zwei Workshops zum Thema „Medienkompetenz“ – jeweils einen für die Eltern und einen für die Kinder – in Planung. Und im Januar werde ein Theater-Workshop angeboten. Eigentlich wollte Ehmke dazu mit den Kindern im Schauspielhaus das Stück „Aschenputtel“ ansehen – als Vorbereitung für den Workshop. „Jetzt machen wir das nach dem Workshop.“

Auch die Eltern-Kind-Angebote der AWO Familienbildung, von denen Ehmke zwei Kurse leitet, finden unter den aktuellen Bedingungen etwas anders statt als gewohnt – und in größeren Räumen. Statt des gewohnten Begrüßungsliedes werde der Text gesprochen und mit Bewegungen begleitet. „Es gibt für alles eine Alternative”, sagt Ehmke. Die Eltern seien sehr dankbar, dass die Angebote der Familienbildung weiter stattfinden können. Sie genießen es in den Kursen, Zeit für ihr Kind zu haben und mit anderen Eltern ins Gespräch zu kommen. „Es ist eine schöne Aufgabe, die Familien zu unterstützen und für sie da zu sein.“

Text & Foto: Gaby Kujawa/AWO

Heike Ehmke: "Es ist eine schöne Aufgabe, die Familien zu unterstützen."

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