Fest verankert im Stadtteil:

AWO Kita Herbartstraße in Linden

Hannover/Linden. Seit 1946 fest verankert im Stadtteil – die AWO Kita Herbartstraße war eine der ersten Kindertagesstätten in Hannover, die kurz nach dem Krieg in Betrieb gegangen ist. 1996 wurde das alte Gebäude in Linden-Nord abgerissen und 1998 durch einen H-förmig ausgerichteten Neubau ersetzt. Letztes Jahr hat die Einrichtung eine ganz besondere Auszeichnung erhalten: das Markenzeichen „BewegungsKita“.

Damit zählt die Einrichtung zu den rund 230 Kitas in Niedersachsen, die sich den geforderten Standards zum Schwerpunkt Bewegung gestellt haben. „Darauf sind wir sehr stolz“, sagt Kitaleiterin Angelika Kaiser. Dazu gehörten nicht nur regelmäßige sportliche Aktivitäten wie zum Beispiel Turnen oder Schwimmen und situative Bewegungsgelegenheiten, sondern auch das Projekt „Singen, Spielen, Tanzen“, das die Kita in Kooperation mit der Musikschule seit vielen Jahren für die Kinder anbietet. Ziel sei die ganzheitliche Förderung der Gesamtpersönlichkeit und des Lernens aller Kinder. „Bewegung verbessert deren Lern- und Entwicklungsbedingungen“, erklärt Kaiser. In den vergangenen beiden Jahren hat das Kita-Team viel Zeit und Engagement in Weiterbildungen zum Thema Bewegung investiert.

Für Kita-Kinder ab 4,5 Jahren steht der wöchentliche Besuch des nahegelegenen Fössebades auf dem Programm. Sie erhalten dort Schwimmunterricht von ausgebildeten Schwimmlehrern. „Sie sollen ihr „Seepferdchen“ machen und vor Schuleintritt einigermaßen sicher schwimmen können“, sagt Kaiser. Auch für die Hortkinder ist das Schwimmen im Fössebad ein regelmäßiges Gruppenangebot.

An den wöchentlichen Musikangeboten nehmen alle Kinder ab 1 bis 6 Jahren teil. Aufgeteilt in unterschiedliche Altersgruppen singen, musizieren und tanzen die Kinder mit den Erzieherinnen unter Leitung von Lehrkräften der Musikschule. Das Angebot der musikalischen Früherziehung gibt es bei uns schon seit 15 Jahren, berichtet Kaiser. Erika Winger, die ehemalige Vorsitzende des AWO Ortsvereins Linden-Limmer, habe sich damals dafür stark gemacht und Gelder eingesammelt. Früher hätten davon aber nur die

Schulanfänger profitiert. „Jetzt ist das Angebot für alle Kinder zugänglich“, freut sich Kaiser. Sie lernten sehr viel dabei – die eigene Stimme zu erleben oder sich musikalisch auszudrücken.
In der Kita Herbartstraße gibt es neben strukturierten Bewegungsstunden viele situative Bewegungsgelegenheiten. „Hier spielen die Räumlichkeiten und das Außengelände eine wichtige Rolle, die durch ihre Gestaltung zur Bewegung einladen und auch Möglichkeiten zum Rückzug geben“, sagt Kaiser. Bällchenbad-, Puppen- oder Toberaum in der Galerie würden durchaus auch umfunktioniert, zum Beispiel in einen Lese- oder Baubereich – je nach den Bedürfnissen der Kinder. Kaiser: „Die Nutzung der Räume sprechen wir gemeinsam mit den Kindern ab.“

Angelika Kaiser leitet seit 1981 die AWO Kita Herbartstraße. Die 63-Jährige freut sich über ihr tolles Team – „eine gute Zusammensetzung aus erfahrenen langjährigen Kolleginnen und jüngeren Mitarbeiterinnen“, wie sie sagt. Jeden Morgen treffen sich alle um acht Uhr in der Cafeteria der Kita zum kurzen gemeinsamen Austausch. So sind alle auf dem Laufenden und haben den gleichen Wissensstand.

Kaiser vertritt die AWO im Bündnis für Kinder und im Betriebsrat die Interessen der Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer der AWO. Im Laufe des Jahres geht sie in den Ruhestand.

Das Betreuungsangebot:
Eine Krippe mit 12 Plätzen für Kinder von 8 Wochen bis 18 Monaten
Eine Krippe mit 15 Plätzen für Kinder von 18 Monaten bis 3 Jahren
Zwei Kindergartengruppen mit 25 Plätzen
Eine Hortgruppe mit 20 Plätzen

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Gaby  Kujawa
Wilhelmstraße 7
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