Ein Gruppenfoto für die Fotografen: Die Teilnehmenden mit Vertretern von VW, der Landeshauptstadt und der Region Hannover sowie den Bildungsträgern.

„Eine bundesweit beispielhafte Initiative“

Zweite Runde für das Projekt „Deutsch 360°“ – Volkswagen Nutzfahrzeuge und Kooperationspartner engagieren sich gemeinsam für Flüchtlinge

Hannover. Das Projekt „Deutsch 360°“ will Geflüchtete motivieren, ihre Deutschkenntnisse und ihre Bewerbungschancen zu verbessern. Aktuell werden vier berufsbezogene Deutschkurse mit insgesamt 60 geflüchteten Frauen und Männern gefördert. Die Kursteilnehmenden erhalten gezielt berufsbezogenen Sprachunterricht, der den Einstieg in technisch-gewerbliche und kaufmännische Berufe erleichtern soll. Erstmals werden auch zwei Kurse für geflüchtete Frauen und Männer gefördert, die später Pflegeberufe erlernen wollen.

Volkswagen Nutzfahrzeuge und die Volkswagen Konzern-Flüchtlingshilfe engagieren sich in Kooperation mit der Landeshauptstadt Hannover, der Region Hannover, sowie der Bildungsvereinigung Arbeit und Leben Niedersachen Mitte gGmbH, der Arbeiterwohlfahrt Region Hannover e.V., der Kargah e.V. und dem Bildungsverein Soziales Lernen und Kommunikation e.V. in einer bundesweit beispielhaften Initiative für geflüchtete Menschen.

Das Konzept eines ganzheitlichen, berufsbezogenen Deutschkurses für Geflüchtete innerhalb der vorhandenen Rahmen- und Förderbedingungen ist auf Initiative der Kooperationspartner entstanden. Bereits 2017/2018 wurde ein erstes Pilotprojekt mit 20 Teilnehmenden in Kooperation mit dem Bundesamt für Migration und Flüchtlinge (BAMF) und der Koordinationsstelle ALBuM erfolgreich durchgeführt.

Die Landeshauptstadt Hannover setzt über die Koordinationsstelle ALBuM das übergreifende Projektmanagement um. Dabei ist der Projektname „Deutsch 360°“ Programm: Während der gesamten Laufzeit der rund ein halbes Jahr dauernden Kurse werden die Teilnehmerinnen und Teilnehmer zusätzlich sozialpädagogisch begleitet und von Jobcoaches betreut.

Für den erforderlichen Praxisbezug stellt Volkswagen Nutzfahrzeuge im Werk Hannover 15 vierwöchige Hospitationsplätze für die Kursteilnehmenden bereit.

Jeder der am Projekt beteiligten Bildungsträger und Migrantenorganisation bietet einen Kurs an. Gemeinsam ist den Kursen, dass sie Verantwortungsbewusstsein und Eigeninitiative fördern wollen. Die AWO Region Hannover führt einen Deutsch-Kurs mit Qualifizierung von A2 zu B1 mit dem Schwerpunkt Pflege durch. „Der Kurs schafft eine enge Verbindung zwischen sprachlicher Handlungskompetenz und berufssprachlicher Erfahrung. Wir bieten damit den Teilnehmenden eine Perspektive für den möglichen Einstieg in den vom Fachkräftemangel behafteten Arbeitsbereich ‚Pflege‘“, betont Heike Seiker, AWO Einrichtungsleiterin Sprache und Integration.

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