Teilnehmerinnen der AWO Jugendwerkstatt Nadelöhr gießen die Blumen auf der Terrasse. Rechts im Bild ist AWO Mitarbeiterin Jelena Friedrich zu sehen.

Bunte Blumen für die Bienen

Dem Insektensterben entgegenwirken: AWO Mitarbeiterinnen legen gemeinsam mit Teilnehmerinnen der Jugendwerkstatt Nadelöhr eine Blumenwiese an

Hannover. Inlandsflüge, Insektensterben und Plastikflut – viele Themen, die den Klimaschutz betreffen, sind derzeit in aller Munde. Dabei kann jeder auch im Kleinen etwas zum Klimaschutz beitragen, zum Beispiel beim Einkaufsverhalten oder auf dem eigenen Balkon. Auf der Terrasse der AWO Jugendwerkstatt Nadelöhr im Ahrbergviertel wurde jetzt eine Blumenwiese in Töpfen angepflanzt, um Insekten Nahrung zu bieten. „Wir haben unsere Kolleginnen und Kollegen um Spenden in Form von Blumentöpfen und Saatgut gebeten – mehr als 50 Töpfe haben wir zusammenbekommen“, sagt Jelena Friedrich, Anleiterin für Hauswirtschaft der Jugendwerkstatt.

Die mehr als 50 Töpfe stehen dicht nebeneinander und erwecken tatsächlich den Eindruck einer kleinen bunten Wiese. Sie stehen neben den Hochbeeten mit Gemüse und Kräutern, die die Teilnehmerinnen der Jugendwerkstatt angelegt haben. Das Nadelöhr unterstützt junge Frauen dabei, verlässliche Alltagsstrukturen aufzubauen und sich für Ausbildung und Arbeit zu qualifizieren. Die jungen Frauen im Alter von 17 bis 27 Jahren übernehmen auch das Gießen und die Pflege der Hochbeete und der neuen Blumen. „Mit unserer Blumenwiese setzen wir ein kleines Zeichen – für den Insektenschutz und gegen den Klimawandel“, sagt Gabriele Schuppe, Fachbereichsleiterin bei der AWO Region Hannover.

Teilnehmerinnen der AWO Jugendwerkstatt Nadelöhr gießen die Blumen auf der Terrasse. Rechts im Bild ist AWO Mitarbeiterin Jelena Friedrich zu sehen.

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