Dr. Silke Lesemann, Landtagsabgeordnete und Vorsitzende der AWO Region Hannover, empfing die Gäste im Landtag.

AWO-Ortsvereine besuchten Landtag

Abgeordnete Dr. Silke Lesemann führte die Gäste durch den neuen Plenarsaal

Wer sitzt wo, was hat sich nach dem Umbau verändert und wie oft tagt der Landtag im Jahr: Diese und andere Fragen hatten die Laatzener AWO-Mitglieder, die heute den neuen Plenarsaal des Niedersächsischen Landtags auf Einladung der für Laatzen, Pattensen und Sehnde zuständigen SPD-Landtagsabgeordneten Dr. Silke Lesemann besucht haben. 

Hannover/ Laatzen. Lesemann informierte die Gäste zunächst über die Geschichte des Gebäudes und führte sie in den vor rund einem Jahr eröffneten neuen Plenarsaal. „Der Plenarsaal ist aber schön hell geworden“, sagte Siegfried Merkel, Vorsitzender des AWO-Ortsvereins Laatzen-Mitte/ Grasdorf. Er hatte die Fahrt nach Hannover für seinen Ortsverein und die AWO-Vereine Alt-Laatzen und Gleidingen organisiert. Merkel war überrascht über die große Resonanz: 44 Teilnehmerinnen und Teilnehmer – weitere 40 Interessierte aus den AWO-Ortsvereinen hatten den Landtag bereits vor einigen Wochen besucht. „Die Interesse an dem neuen Plenarsaal ist einfach groß“, sagte Merkel, der auch den alten Plenarsaal kannte. „Das nachgedunkelte Holz schuf eine düstere, beklemmende Atmosphäre“, erinnert sich der Ortsvereinsvorsitzende.

„Die Arbeitsbedingungen haben sich für die Abgeordneten, die Mitarbeiter und die Journalisten verbessert. Die Luft ist besser und es ist nicht mehr so laut, da der neue Plenarsaal eine gedämpfte, angenehme Akustik hat – das wirkt sich auch auf die Debatten aus, denn sie sind viel kultivierter geworden“, erklärte Lesemann ihrem Besuch. Auch die Zugänglichkeit für Besuchergruppen, insbesondere auch für Menschen mit Behinderungen, seien verbessert worden. Der Neubau bringe außerdem energetische Einsparungen – und er sei notwendig wegen des Brandschutzes gewesen.

Wie viele Besucherinnen und Besucher finden jetzt Platz in dem neuen Saal, wollte Merkel wissen. „Mehr als 200 – außerdem ist ausreichend Raum für Journalisten und Mitarbeiter“, sagte Lesemann. Wie oft der Landtag im Jahr tagt, wollte eine andere Besucherin wissen. „Wir haben eine Sitzungswoche pro Monat – wenn man die Sommerpause abzieht, sind es zehn pro Jahr. Hinzu kommen aber permanent Ausschusssitzungen, Arbeitskreise und andere Zusammenkünfte“, erklärte die Landtagsabgeordnete. Wie es sich anfühlt, im Landtag zu sitzen, konnten die Gäste am Ende des Besuchs ausprobieren: Sie saßen Probe auf den Stühlen der Abgeordneten.

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