Familienbildung
Deisterstraße 85 A
30449 Hannover

Familienbildung

Liebe Kursteilnehmende, liebe Eltern,

wir haben uns nun schon sehr lange nicht gesehen, weil wir aufgrund der Corona-Pandemie unsere AWO Fabi schließen mussten. Das ist uns nicht leicht gefallen. Und wir hoffen, dass ihr die vergangenen Wochen gesund und gut verbracht habt!

Wir können aufgrund der aktuellen Vorschriften und Regelungen nun mit einigen ausgewählten Angeboten langsam wieder starten. Darüber freuen wir uns! Eure Sicherheit hat dabei oberste Priorität. Das bedeutet, dass die Kursangebote nicht in gewohnter Form stattfinden können. Gemeinsam werden wir uns nun in neuen Formaten und veränderten Kursgestaltungen wiedersehen.

Nach und nach werden wir euch darüber informieren, welche Kurse wieder an den Start gehen können.

Wir freuen uns euch bald wiederzusehen!

Das Team der AWO Familienbildung

Pitsch und Patsch (für Kinder von ½-2 Jahren)
Passend zum Wetter ein kleines Bewegungsangebot für die Kleinsten. Bei einem Baby führen die Eltern am Baby die Bewegungen mit ihren Fingern und Händen durch.
Die älteren Kinder können die Bewegungen selbst nachahmen:

Pitsch und Patsch.
Pitsch und Patsch.
Der Regen macht die Haare nass.
mit den Fingerspitzen Regentropfen auf den Haaren imitieren

Springt von der Nase auf den Mund.
Von dem Mund dann auf das Kinn.
Von dem Kinn dann auf den Bauch.
ein Tropfen (Finger) springt auf die angeführten Körperteile

Da ruht der Regen sich dann aus
Und springt mit einem Riesensatz
Auf die Erde – platsch! am Ende klatschen die Hände auf den Boden

Das Bewegungsangebot schult die Körperwahrnehmung der Kinder und dient der Sprachbildung. Die Kinder lernen die Namen der verschiedenen Körperteile kennen.
Gleichzeitig spüren sie durch die Berührung, wo sich das Körperteil befindet. Ihr könnt mit dem Kind zusammen auch gern neue Körperteile entdecken, auf die der Regentropfen springen kann. So könnt ihr Regentropfen gemeinsam genießen!

(Idee aus: Broschüre “ Lernen braucht Bewegung“, Niedersächsisches Kultusministerium)

Nudeln selber machen
Habt ihr schon mal mit euren Kindern Nudeln selbst gemacht? Für die Kinder ist das ein großer Spaß, denn sie können kneten, rollen, drücken und schneiden – fast wie mit Knete. Und zudem schmecken Nudeln den meisten Kindern gut. Da wird die Anstrengung der Herstellung später entsprechend belohnt!

Für den Teig braucht ihr nur wenige Zutaten:
300 g Mehl (oder 150 g Mehl und 150 g Hartweizengrieß), 1 Prise Salz, 150 g Wasser, 2 EL Olivenöl

Alle Zutaten werden in eine Schüssel gegeben, mit dem Knethaken des Rührgeräts vermengt und später per Hand weiter geknetet.

Es sollte ein fester Teig entstehen, der nicht zu feucht, aber auch nicht zu trocken ist. Den Teig eine Stunde im Kühlschrank ruhen lassen. Den Teig noch einmal mit der Hand durchkneten, dann in mehrere Portionen teilen und mit dem Nudelholz (Backrolle) flach ausrollen. Nun kann man die länglichen Teigstücke in die Nudelmaschine schieben. Dort werden sie noch einmal flacher gerollt. Im zweiten Durchgang werden sie als Nudeln geschnitten.

Ohne Nudelmaschine geht es natürlich auch. Den Teig mit dem Nudelholz entsprechend flach walzen und dann in dünne Streifen schneiden oder auch andere Nudelformen daraus formen. Die Nudeln müssen dann 15 Minuten trocknen. Danach können sie in kochendem Wasser in circa vier Minuten gegart werden. Wir wünschen guten Appetit!

Wer die Nudeln noch nicht gleich verspeisen möchte, kann sie auch einfrieren.

(Idee aus: https://geborgen-wachsen.de/2019/06/21/nudeln-selber-machen-mit-kindern)

Himmel und Erde – ein Geschicklichkeitsspiel für Kinder ab 5 Jahren
Auf einen Plastikteller  werden Murmeln oder eingepackte Bonbons gelegt. Der erste Spieler nimmt einen Stein, wirft ihn in die Luft, nimmt rasch mit derselben Hand eine zweite Murmel/Bonbon von dem Teller und fängt dann den ersten geworfenen Stein wieder auf. Schafft er es, darf er den einen Gegenstand behalten und noch einmal spielen. Wem die Aufgabe misslingt, legt die Murmeln/Bonbons zurück und der nächste Spieler ist an der Reihe.

Das Spiel kann auch mit kleinen Steinen und ohne Teller draußen gespielt werden.Es gewinnt der Spieler, der die meisten Steine/Murmeln/Bonbons für sich ergattern konnte.
Gar nicht so einfach, probiert es mal aus!

Was treibt denn da im Wasser?
Hier ist eine Spielidee, die ihr mit euren Kindern in der Wohnung oder draußen durchführen könnt:

Füllt lauwarmes Wasser in eine Glasschüssel. Wenn ihr das Angebot drinnen durchführt, solltet ihr ein großes Handtuch unterlegen, da Wasserspritzer auf den Fußboden tropfen können. Daneben stellt ihr euren Kindern in einem Gefäß Gegenstände zur Verfügung, die auf dem Wasser treiben (Korken, leeres Plastikdöschen, getrocknete Blätter, Feder, Tischtennisball, Badeente oder ähnliches) und Gegenstände, die im Wasser untergehen (Glasmurmeln, Münzen, Stein, Muschel, Löffel …). Ihr legt die Gegenstände auf das Wasser und schaut gemeinsam, was passiert. Versucht zu beschreiben, was ihr beobachtet. Lasst die Kinder beschreiben, was sie beobachten. Warum sinken einige Teile und andere treiben auf dem Wasser?

Wenn möglich, könnt ihr die treibenden Gegenstände auch mit Wasser befüllen und sehen, was dann passiert. Wie viel Gewicht tragen sie, bevor sie wieder sinken? Bei diesem Spiel erkunden die Kinder physikalische Gesetze. Finden eure Kinder in der Umgebung selbst noch einen Gegenstand, von dem sie vermuten, dass er schwimmt? Lasst eure Kinder zu Forschern werden. Viel Spaß dabei!

(Idee aus: www.nestling.org/spielideen-fuer-drinnen-wasser)

Mit den Füßen des Babys spielen
Unsere Füße müssen uns ein ganzes Leben lang durch das Leben tragen, mal auf holprigen, mal auf glatten Wegen. Damit das gut und ohne Beschwerden gelingen kann, muss die Fußmuskulatur gut entwickelt sein. Deswegen schenken wir heute den Füßen der Babys besondere Aufmerksamkeit. Hier ist eine Idee für euch, die die Beweglichkeit und gute Entwicklung der Fußmuskulatur eurer Babys unterstützen:

Legt euer Baby in Rückenlage vor euch hin. Die Beine und Füße des Babys sollten unbekleidet sein, damit es sich gut bewegen und Berührungen fühlen kann. Wenn ihr die Füße nun leicht an der Außenkante streichelt, dreht das Baby die Füße nach außen. Streichelt ihr die Innenkante, zieht das Baby das Füßchen nach innen. Berührt ihr die Mitte der Fußsohle mit einem Finger, wird das Baby die Zehen spreizen. Haltet ihr euren Finger unterhalb der Zehen an den Ballen, wird das Kind die Zehen zusammenkrallen. Durch diese Spiele werden die Füße aktiv und warm. Und Spaß machen sie dem Baby obendrein!

(Idee aus: „Spiel und Bewegung mit Babys“, Liesel Polinski)

Fit für die Schule
Euer Kind kommt vielleicht bald in die Schule?

Es wird schreiben lernen. Dazu muss es einen Stift gut in der Hand halten können. Auch wenn euer Kind nicht so gerne malt, könnt ihr viel dafür tun, dass es lernt, geschickt mit den Fingern und Händen umzugehen.

Lasst euer Kind sich allein anziehen, die Knöpfe selbst zu machen, einen Reißverschluss schließen, Schnürbänder binden oder auch Knoten aufknibbeln – das alles sind tolle Übungen für die Feinmotorik. Die Handwerkerinnen und Handwerker unter euch können mit den Kindern Nägel in Holz schlagen oder Schrauben ein- und ausdrehen. Sich selbst mit dem Messer ein Brot zu schmieren, etwas umzurühren oder Obst zu schneiden ist ebenfalls eine gute Übung für euer Kind! Es wird stolz sein, Dinge allein zu schaffen! Das stärkt auch das Selbstbewusstsein der Kinder. Und davon brauchen sie eine große Portion, wenn sie in die Schule kommen. Wir Erwachsenen benötigen etwas Geduld und müssen anfangs ein kleines bisschen mehr Zeit für diese Alltagsaktivitäten einplanen. Auch hier und da eine kleine Hilfestellung geben, bis es allein klappt. Das zahlt sich garantiert später aus!

Wie kann ich mein Kind gut auf die Grundschule vorbereiten und in der Grundschule begleiten? Mehr Tipps und Anregungen rund um dieses Thema erhaltet ihr in unseren Elternveranstaltungen „Einschulungskompass“. Diese Veranstaltungen starten jetzt wieder.

Wer mehr wissen will, ruft einfach an!

Mit dem Baby in die Bauchlage
Für unsere kleinsten Teilnehmenden in der Fabi, die wir normalerweise zusammen mit ihren Eltern in der Pekipgruppe oder bei den Krabbelmäusen begrüßen, kommt heute eine Anregung für Zuhause. Euer Baby lernt bei dieser Übung die Bauchlage kennen, übt den Kopf hochzuhalten und sich abzustützen. In der Bauchlage kann das Baby den ganzen Raum überblicken und mehr sehen. Und so geht’s:

Euer Baby liegt in Bauchlage auf dem Boden auf einer weichen Decke. Es sollte möglichst wenig anhaben, damit es sich gut spüren und bewegen kann. Ihr legt euch ebenfalls in Bauchlage vor euer Baby, so dass das Kind und ihr voreinander liegt und euch ansehen könnt. Es ist wichtig, sich immer wieder auf die Ebene des Kindes zu begeben, um besser verstehen zu können und wahrzunehmen, was das Kind wahrnimmt. Das könnt ihr nicht, wenn ihr von oben auf euer Kind schaut.

Sprecht mit eurem Baby. Euer Kind wird nun den Kopf anheben, um zu sehen, was vor ihm ist. Wenn es euch erkennt , wird es versuchen, den Kopf länger hochzuhalten und sich abzustützen. Ihr könnt mit der ganzen Hand vom Nacken an über seinen Rücken mit sanftem Druck streicheln. Dies tut dem Baby gut und verstärkt es in seinen Bemühungen, den Kopf zu halten.

Es gibt eine weitere Möglichkeit, um das Kind an das Liegen in Bauchlage zu gewöhnen. Rollt ein Handtuch oder eine kleine Decke fest zusammen und legt es dem Baby unter den Brustkorb, so dass seine Arme vor der Rolle liegen. So kann es sich mit den Armen gut abstützen. Bei Babys, die erst wenige Wochen alt sind, nehmt ihr euren Unterarm anstelle des Handtuchs. Das Baby wird sich durch den Hautkontakt wohler fühlen. Sprecht dabei mit eurem Baby, ahmt die Laute nach, die euer Kind von sich gibt.

Beobachtet euer Baby. Vielleicht wird es nach einer Weile zu anstrengend für euer Baby, es gibt unzufriedene Laute von sich und legt den Kopf ab.

Dann ist Zeit für eine Pause. Nehmt das Baby auf den Arm oder legt es wieder seitlich hochnehmend in Rückenlage. Dann ist die Perspektive in den Raum wieder anders und euer Baby kann etwas entspannen und die Dinge im Raum erneut aus der veränderten Perspektive entdecken.

(Idee aus: „Spiel und Bewegung mit Babys“, Liesel Polinski)

"Raupe Nimmersatt" aus Eierkarton
Heute wird mal wieder gebastelt – so, wie wir es eigentlich gern in unseren Elterntreffs am Mühlenberg und in der List mit euch getan hätten. Aus einem Eierkarton kann eine bunte Raupe entstehen. So geht’s:

Durchtrennt die einzelnen Behältnisse des Eierkartons. Euer Kind darf nun die einzelnen Teile mit Fingerfarbe oder Wasserfarbe bunt bemalen. Wenn die Einzelteile getrocknet sind, stecht ihr jeweils auf zwei Seiten Löcher durch die kleinen Kartons und verbindet diese mit Wollresten. Vorne werden durch zwei Tupfer mit dem Finger noch die Augen aufgemalt. Vielleicht habt ihr auch Wackelaugen in eurer Bastelkiste, die aufgeklebt werden können. Die kleinen Kartons werden nun mit der Öffnung nach unten aufgestellt und die Raupe kann die Umgebung erkunden.

(Idee gefunden bei: https://www.windeln.de/magazin/kleinkind/spielen-basteln/basteln-mit-kleinkindern.html)

Waffeln backen
Heute haben wir mal wieder ein einfaches, leckeres Rezept für euch, bei dem eure Kinder beim Teig zubereiten, Gurke schneiden und Waffeln backen gut mithelfen können! Es schmeckt den Kindern gleich zweimal so gut, wenn sie selbst mit Hand angelegt haben! Kinder sammeln beim Kochen viele wertvolle Erfahrungen. Deshalb ist es toll, wenn sie mithelfen können. Trotzdem müsst ihr die Kinder in der Küche gut beaufsichtigen und vielleicht einige Regeln besprechen,zum Beispiel, dass das Kind niemals den Finger zum Probieren in die Rührschüssel steckt, wenn der Mixer läuft! Weist eure Kinder auf Gefahren hin, zum Beispiel das heiße Waffeleisen, und helft ihnen, mit diesen Gefahren umzugehen. Dann wird das gemeinsame Kochen für alle ein Spaß!

Hier nun das Rezept für euch:

Zutaten (für 4 Personen)

  • 125 g weiche Butter oder Margarine
  • 4 Eier (Größe M)
  • 250 g Mehl
  • 2 gestrichene(r) TL Backpulver
  • Salz , Pfeffer
  • 250 g Möhren
  • 1 Bund Schnittlauch
  • 1 (ca. 450 g) Salatgurke
  • 500 g Speisequark (40 % Fett i. Tr.)
  • Öl

Und so wird’s gemacht:

1. Fett mit den Schneebesen des Handrührgerätes cremig rühren. Eier einzeln unterrühren. Mehl und Backpulver mischen und darauf sieben. 1/8 Liter lauwarmes Wasser zufügen und glatt rühren.

2. Mit Salz und Pfeffer würzen. Teig zugedeckt circa 15 Minuten ruhen lassen. Möhren schälen, waschen und raspeln. 3/4 der Möhren unter den Teig heben. Schnittlauch waschen, trocken schütteln und in feine Röllchen schneiden.

3. Gurke waschen und putzen. Hälfte grob raspeln. Restliche Gurke in Scheiben schneiden. Quark, Schnittlauch, bis auf ein Esslöffel zum Garnieren, und Gurkenraspel verrühren. Mit Salz und Pfeffer würzen. Waffelautomaten erhitzen, dünn mit Öl einstreichen.

4. Pro Waffel circa zwei Esslöffel Teig in das Waffeleisen geben und zwei bis drei Minuten goldgelb backen. Herausnehmen und etwas abkühlen lassen. Waffeln in einzelne Herzen teilen und mit Quark und Gurkenscheiben auf Tellern anrichten.

5. Mit etwas Schnittlauch und Möhrenraspel bestreuen. Restlichen Quark in einem Schälchen dazu reichen.

(Rezept gefunden bei: https://www.lecker.de/moehren-waffeln-mit-gurken-quark-24839.html)

Briefe schreiben oder malen
Jetzt dauern die Kontaktbeschränkungen schon recht lange an. Vielleicht habt ihr Familienangehörige oder Freunde, die ihr immer noch nicht sehen könnt oder lange nicht getroffen habt? Wen vermisst ihr? Und wer vermisst euch? Bereitet demjenigen eine Freude mit einem selbstgemalten oder geschriebenen Brief oder einer selbstgestalteten Postkarte!

Kinder, die noch nicht selbst schreiben können, malen und diktieren euch vielleicht wenige Sätze dazu, die ihr dann für sie aufschreibt. Viele Kinder kennen es gar nicht mehr, dass man einen Brief schreibt und mit der Post verschickt. Wo kommt die Adresse auf den Briefumschlag und wohin der Absender? Wo wird die Briefmarke hin geklebt? Wo finden wir einen Briefkasten, in den wir den Brief hineinschmeißen können? Und wie gelangt er dann dort hin, wo er hin soll? Fragen über Fragen, die ihr beantworten könnt.

Das ist interessant für die Kinder und eine große Freude für den Empfänger des Briefes! Und vielleicht habt ihr Glück und erhaltet einen Antwortbrief!

Freude verschenken macht Spaß! Probiert es doch einfach mal aus!

Schatz der vielen Sprachen
In der Familienbildung freuen wir uns über all die verschiedenen Sprachen, die in unseren Veranstaltungen gesprochen werden! Die Mehrsprachigkeit der Erwachsenen und Kinder ist ein großer Schatz, von dem alle Teilnehmenden profitieren. Auch einsprachige Kinder finden das sehr interessant und freuen sich, Wörter aus anderen Sprachen kennenzulernen! Deshalb haben wir heute ein mehrsprachiges Fingerspiel für euch! Eure Hand ist zunächst eine Faust, dann streckt ihr einen Finger nach dem anderen in die Höhe und sprecht den entsprechenden Satz dazu:

Ein Finger sagt: „How do you do“, ich kann schon Englisch, was kannst du?
„Bonjour“ legt da der zweite nach, das heißt französisch „Guten Tag“.
Der dritte spricht „Si, si, hola.“ Das ist jetzt Spanisch, ist doch klar.
Der vierte kommt aus der Türkei „Merhaba“, ich bin auch dabei.
Der fünfte ruft: „Ich zähl bis drei, dann bringt ihr mir die Wörter bei.“

Vielleicht fallen euch noch Verse in anderen Sprachen ein? Bekommt ihr ein Gedicht für zehn Finger hin? Viel Erfolg!

(Andere Sprachen, von Wolfgang Hering)

Zaubersand selber machen
Zaubersand ist Sand für drinnen. Es ist in diesem Fall nicht wirklich „Sand“, sondern gefärbtes Mehl, vermischt mit Öl. Der Zaubersand lässt sich super leicht formen, klebt und zerfällt nicht so leicht. Wer mag, fügt flüssige Lebensmittelfarbe oder Glitzer hinzu.

Bewahre den Zaubersand in einem Gefäß mit Deckel auf, dann hält er sich mehrere Tage.
Kinder können beim Kneten und in Form pressen ihrer Fantasie freien Lauf lassen. Durch das Zusammenspiel von Fühlen und Sehen wird die Wahrnehmung der Kinder geschult. Die Arbeit mit den Händen und Fingern fördert ihre Feinmotorik. Zum Spielen mit dem Zaubersand können die Kinder Förmchen aus dem Sandkasten, Knetwerkzeuge oder Ausstechförmchen benutzen. Es geht aber auch ganz ohne zusätzliche Materialien.

Und so wird der Zaubersand hergestellt:

Ihr braucht:
• 960 g Mehl
• 120 ml Öl (Sonnenblumenöl oder Babyöl)
• etwas Lebensmittelfarbe, flüssig oder Glitzer
• eine große Schüssel

So geht’s:
1: Mehl und Öl in einer großen Schüssel miteinander vermengen.
2: Ordentlich kneten, bis die gewünschte Konsistenz erreicht ist. Notfalls noch mal Öl oder Mehr hinzugeben.
3: Wenn ihr möchtet, könnt ihr Farbe oder Glitzer hinzufügen. Noch einmal ordentlich verkneten – fertig!

Viel Spaß beim Kneten!

(Idee gefunden bei: www.geo.de/geolino/basteln/20863-rtkl-zaubersand-selber-machen-so-stellt-ihr-kinetischen-sand-her)

Wackelpudding - ein Bewegungsspiel
Wackelpudding – Bewegungsspiel für Kinder ab 3 Jahren

Hier ein kleines Spiel, falls der Bewegungsdrang eurer Kinder in der Wohnung Überhang nimmt, es euch aber gerade nicht möglich ist, nach draußen zu gehen:

Sprecht gemeinsam mit eurem Kind:

1.Teil:
„Wackelpudding wabbele, quabbele, hin und her, schwabbele, wabbele….“
Begleitende Bewegung: Zur Silbenbetonung rhythmisch auf den Fußsohlen hin- und herschaukeln von den Zehenspitzen auf die Fersen und zurück.

2.Teil:
„…gib den Pinguin her!“
Begleitende Bewegung: wie ein Pinguin durch den Raum watscheln.

Ihr wiederholt Teil eins und denkt euch für Teil zwei ein neues Tier oder eine andere Figur aus.

Aus dem Wackelpudding wird eine Ente, ein Frosch oder ein Storch oder auch eine schreitende Prinzessin oder ein Cowboy, der auf seinem Pferd galoppiert. Euren Kindern fällt bestimmt auch noch etwas ein, was aus dem Wackelpudding werden könnte… .

Das Spiel sollte möglichst barfuß gespielt werden. Es trainiert den Aufbau der Fußmuskulatur. Bei seiner Entwicklung vom weichen, formbaren Säuglingsfuß zum belastungsstabilen Kinderfuß brauchen Kinderfüße entsprechendes Training. Und das gelingt barfuß am besten!

Also, Schuhe und Strümpfe aus und los geht’s!

Fingerabdrücke
Heute nehmen wir mal euren Fingerabdruck!

Habt ihr schon mal eure ganz persönliche Bildergeschichte per Fingerabdruck erzählt? So geht’s:

Ihr drückt euren Zeigefinger auf ein Stempelkissen oder in Tuschfarbe und färbt ihn ein. Dann drückt ihr ihn flach auf ein Papier.

Dies wiederholt ihr beliebig oft, je nachdem, wie viele Figuren oder Dinge auf eurem Blatt entstehen sollen.

Anschließend den Finger ordentlich mit Seife schrubben und die Stempelfarbe entfernen.

Nun nehmt ihr einen Filzstift zur Hand und lasst Männchen, Blumen, Tiere…. entstehen. Hier ist Fantasie gefragt. Es kann ein Familienbild mit den Fingerabdrücken der ganzen Familie entstehen. Eure Kinder haben sicher auch Lust, ihre Fingerabdruck-Geschichte zu gestalten.

Stempelfarbe lässt sich schlecht vom Finger entfernen, da sie meist wasserfest ist. Alternativ lässt sich Tuschfarbe verwenden, die nur leicht angefeuchtet sein darf, damit der Fingerabdruck nicht zerläuft.

Wenn ihr mögt, schickt uns doch mal ein tolles Bild zu, was ihr gestaltet habt! Wir würden uns freuen!

Raus in die Natur
Frische Luft und viel Bewegung ist das beste Mittel, um eure Abwehrkräfte und die der Kinder zu stärken. Also raus in die Natur! Für die Kinder gibt es draußen immer viel zu entdecken. Auf Waldboden oder Feldwegen zu laufen, bedeutet, einen buckligen, schiefen, unebenen Untergrund zu haben. Kinder üben sich beim Laufen und Klettern in Körperbeherrschung, Gleichgewichtssinn und Geschicklichkeit. Steigen, hüpfen, balancieren, sich bücken, hinhocken, rennen, auch mal stolpern und hinfallen, aufstehen, weiterlaufen…. .

Kinder sammeln viele Erfahrungen, gewinnen dadurch Sicherheit und erweitern ihre motorischen Fähigkeiten. Was kann man mit einem Stock nicht alles tun? Aufheben und mitschleppen, mit dem Stock malen, auf den Boden schlagen, darüber hüpfen oder balancieren, ihn zerbrechen, ihn verstecken und suchen lassen, ihn werfen, ihn über der Schulter tragen, ihn vor sich her kicken, etwas aus vielen Stöckern bauen…. .

Was krabbelt und blüht am Wegesrand? Was kann ich hören? Was kann ich riechen?

Wir wünschen euch eine tolle Entdeckungstour in der Eilenriede, im Georgengarten oder anderswo!

Eine Klanggeschichte: Katz und Spatz im Duett
Heute haben wir eine kleine Klanggeschichte für euch und eure Kinder. Sie wird für die Kinder dadurch spannend, dass ihr die Tierlaute mit eurer Stimme entsprechend der Vorkommnisse in der Geschichte gestaltet und mit Gesten (schleichen mit den Händen, zupacken, hochfliegen…) unterstützt. Wenn die Kinder die Geschichte ein paar Mal gehört haben, ahmen sie die Tierlaute gern nach. Das unterstützt ihre Sprachentwicklung und macht gleichzeitig viel Spaß!

Hier die Geschichte für euch:

Auf einem Zweiglein sitzt ein Spatz: „piep-piep, piep-piep, piep-piep!“
Tierlaute: fröhlich zwitschernd

Angeschlichen kommt die Katz: “miau, miau, miau!”
Tierlaute: leise hauchend

Sie will den Vogel kriegen: „miau!“
Tierlaute: kurz, zupackend

Der Spatz aber kann fliegen: „pieppiep, pieppiep, pieppiep!“
Tierlaute: Stimme wird höher

Fliegt hoch hinauf ins Nest und lacht: „piep, piep!“
Tierlaute: lachend

Die Katze ärgert sich und faucht: „miau!“
Tierlaute: bedrohlich fauchend

Der Vogel zwitschert frech ein Lied: „piepipiep piep, piepipiep piep!“
Tierlaute: versöhnlich

Da tanzt die Katze und singt mit: „miau, miau, piepiep, miau, miau, piepiep!“
Tierlaute: lustig singend im Duett

(Entnommen aus: „Den Frühling erleben mit Ein-Dreijährigen“, Monika Lehner)

Den Umgang mit Zahlen lernen
Wie (Vorschul)kinder spielerisch den Umgang mit Zahlen lernen

Um später in der Schule gut Rechnen zu können, ist es wichtig, dass Vorschulkinder Folgendes lernen:

  • Schritt für Schritt zählen
  • das Vorgänger- und Nachfolger-Prinzip der Zahlen („Fünf“ kommt nach „Vier“)
  • Verbindung zwischen dem Zahlwort (z.B. „fünf“), dem arabischen Zahlensymbol („5“) und der Menge

Die Kinder lernen das von ganz allein, wenn sie in ihrem Alltag häufig Zahlen hören: „Wir kaufen zwei Kugeln Eis.“; “Bring mir bitte noch einen Teller!“; „Du kannst fünf Kinder zu deiner Geburtstagsfeier einladen.“; „Komm, wir zählen mal, wie viele Pferde dort auf der Weide stehen!“.

Lasst euer Kind ruhig alles Mögliche abzählen: die Ampeln auf dem Heimweg, die eingekauften Bananen, die Treppenstufen hinauf bis zur Wohnung.

Bei Würfelspielen können erst die Augen auf dem Würfel, dann die Schritte auf dem Spielbrett abgezählt werden. So verinnerlichen die Kinder nach und nach die Bedeutung des Zahlwortes. Sie begreifen, wie groß diese Menge ist und lernen die Reihenfolge der Zahlen.

Die Verbindung zwischen Zahlenwort „fünf“ = Zahlensymbol „5“ entsteht, indem das Kind immer wieder die Zahlensymbole sieht und die entsprechende Zahl dazu hört. Lasst euer Kind beim Eintippen einer Telefonnummer zusehen und sprecht die Zahlen dabei mit. Später kann das Kind mit eurer Hilfe selbst Nummern in das Telefon eintippen und jemanden anrufen.

Es gibt auch viele Kartenspiele für Kinder, zum Beispiel „UNO“, die mit Zahlensymbolen arbeiten. In den ersten Kartenspielen werden Farben und Bilder als Hilfestellung für Kinder mit den Zahlsymbolen kombiniert.

Wo finden eure Kinder Zahlen in eurer Umgebung: Welche Hausnummer habt ihr oder die Nachbarn? Gibt es eine 3 auf dem Nummernschild? Auch auf dem Kleingeld können Kinder Zahlen entdecken. Lasst sie den Euro für das Eis ruhig mal selbst heraussuchen… .

(Ideen aus: „Topfit für die Schule“ von Rupert Dernick und Werner Tiki Küstenmacher)

Frühstück mit Erdbeeren
Lecker Erdbeeren!

Endlich gibt es wieder frische Erdbeeren, die auch wirklich nach Erdbeere schmecken! Hier haben wir eine leckere und gesunde Frühstücksidee für euch, die nicht nur euren Kindern schmecken wird:

„Eddas Erdbeer Porrige“ (für 4 Portionen)

Zutaten:

  • 160 g Erdbeeren
  • 100 g zarte Haferflocken
  • 180 ml Joghurt
  • 125 ml Vollmilch
  • 1 TL Erdbeermarmelade

Zubereitung:

Die Erdbeeren waschen, putzen und in kleine Würfel schneiden. Alle Zutaten nacheinander in eine Schüssel geben und vermengen. Dann circa eine Stunde in den Kühlschrank stellen. Das Porrige kann auch am Vorabend zubereitet werden und über Nacht im Kühlschrank stehen – falls es morgens mal schnell gehen muss.

Guten Appetit!

(Idee gefunden auf: frechefreunde.de/rezepte-fuer-kinder/eddas-erdbeer-porridge)

Papprollen mit Kugel
Was rollt denn da ? (für Kinder ab 2 Jahren)

Ihr braucht für diese Aktion zwei leere Küchenrollen , ein Stoffgeschenkband oder einen Wollfaden, zwei große runde Holzperlen.

Schneidet drei Meter von dem Band ab und bindet es in der Mitte einer Haushaltsrolle fest. Am Ende des Bandes befestigt ihr die Perle. Gut zuknoten, damit sich die Perle nicht lösen kann! Die zweite Rolle bastelt ihr genauso, damit ihr eine Rolle für euch und eine für euer Kind habt.

Spielzeug mit Kleinteilen, wie einer Perle, nie den Kindern unbeaufsichtigt in die Hand geben! Perlen wandern sonst schnell in den Mund oder werden in die Nase gesteckt und somit zu einer Gefahr für Kinder. Deshalb ist es wichtig, dass ihr bei diesem Spiel dabei seid und aufpasst.

Setzt euch nun mit den Rollen auf den Boden, legt die Holzperle so weit die Schnur reicht von der Rolle weg. Nehmt die Rolle mit beiden Händen in die Hand und fangt an das Band aufzuwickeln. Die Holzperle rückt nun immer näher an euch heran, bis sie ganz bei der Rolle angekommen ist.

Euer Kind macht es euch nach und versucht auch, das Band langsam aufzuwickeln. In diesem Spiel übt sich das Kind in der Handmotorik/Geschicklichkeit und Geduld. Wie funktioniert das mit dem Einrollen? Nach einiger Zeit haben die Kinder den Trick raus!

Wenn die Kinder etwas geübt sind, könnt ihr auch ein kleines Auto oder Spielzeugschiffchen an den Faden befestigen und fahren lassen.

Später geht das dann auch um die Wette… . Probiert es mal aus!

(Idee aus: „Spielen und Lernen nach der Pekip-Zeit“, Anne Pulkkinen)

Augen in Aktion
Augen in Aktion (Anregung für 1-3 Monate alte Babys)

Heute kommt eine Anregung für unsere jüngsten Kursteilnehmenden aus den Krabbelmäusen oder Pekipkursen – unsere Babys im ersten Vierteljahr. In diesem Alter nehmen die Babys ihre Umwelt mehr und mehr bewusst sehend wahr. Am Liebsten betrachten sie natürlich die Gesichter der Eltern oder Geschwister. Besonders, wenn sich in deren Gesichtern etwas bewegt. Die Kontraste von Gesicht und Hintergrund können sie mit der Zeit gut erkennen.

Legt euer Baby auf den Rücken. Zeigt ihm euer Gesicht in einem Abstand von 20 bis 25 cm. So kann euer Kind in den ersten drei Monaten am besten sehen. Im gleichen Abstand, in dem ihr euer Gesicht zeigt, könnt ihr dem Baby auch einen Ball oder ein Tuch zeigen. Rote Gegenstände können die Kinder in dem Alter besonders gut sehen. Bewegt den Gegenstand langsam zur Seite, so dass euer Baby ihm gut mit den Augen folgen kann. Wenn ihr die Bewegung zur Seite hin vergrößert, muss das Baby seinen Kopf drehen, um dem Gegenstand zu folgen.

Am Anfang wird euer Baby nur kurz Blickkontakt halten können. Wenn es eurem Baby zu anstrengend wird, zeigt es euch das, indem es sich abwendet. Dann ist Zeit für eine Pause!

(Idee aus: „Babyspaß mit Pekip-Spielen“, Monika Thiel)

Was tickt denn da?
Sobald eure Kinder neugierig durch die Wohnung krabbeln, ist dieses Spiel spannend für eure Kinder:

Ihr benötigt einen laut tickenden Wecker oder eine Spieluhr. Ihr versteckt die Uhr in einem Zimmer zum Beispiel hinter der Tür oder unter dem Sofa, ohne dass die Kinder etwas mitbekommen. Der Schwierigkeitsgrad des Versteckes richtet sich nach dem Alter des Kindes. Nun fordert ihr das Kind auf, dem Ticken beziehungsweise dem Klang zu folgen. Findet euer Kind heraus, wo die Uhr sich befindet? Wenn die Kinder noch klein sind, geht ihr gemeinsam auf die Suche. Ihr begleitet das Suchen des Kindes mit Fragen, wie „Hörst du, wo es tickt?“; „Jetzt wird das Ticken schon lauter!“; „Wir schauen mal hinter die Tür… .“

Die Freude wird groß sein, wenn das Kind die Uhr entdeckt! Beim zweiten Mal wird euer Kind wahrscheinlich erst einmal dorthin krabbeln, wo es die Uhr zum ersten Mal gefunden hat. Dann muss es sich neu orientieren.

Das Spiel schult den Gehörsinn, Konzentration und die Raumorientierung der Kinder. Wenn ihr ältere Kinder habt, könnt ihr euch abwechseln. Einmal versteckt ihr die Uhr, einmal euer Kind.

Viel Spaß beim Suchen!

(Idee aus: „Spielen und Lernen nach der Pekipzeit“, Anne Pulkkinen)

Schiffe basteln
Ihr braucht eine tiefe Schüssel, zwei Weinkorken, Bindfaden, Geschirrschwamm, Tonpapier und Zahnstocher.

Schneidet aus dem Tonkarton ein Dreieck für das Segel aus. Als Mast dient ein Zahnstocher. Damit das Schiff wirklich im Wasser schwimmt, könnt ihr zwei Weinkorken zusammenkleben oder mit Bindfaden zusammenbinden – oder ihr verwendet einen Geschirrschwamm.

Die Schiffchen können auch im Waschbecken oder in der Badewanne zu Wasser gelassen werden.

Ahoi und immer eine Handbreit Wasser unter dem Kiel!

(Idee gefunden bei: deavita.com/bastelideen/kinder-beschaeftigen-2-jaehrigen-spielideen-aktivitaeten.html?image_id=688415)

Badewannenvergnügen
Nicht alle Kinder gehen gern in die Badewanne. Die Vorfreude steigt, wenn die Kinder einige Dinge mit in die Wanne nehmen können, die das Baden zu einem großartigen Experimentierfeld werden lässt. Kleinkinder lieben es, Wasser in Gefäße zu füllen und auszuschütten. Plastikbecher, kleine Plastikschüsseln, gegebenenfalls eine kleine Gießkanne und einen Löffel zum Umrühren reichen, damit das Kind beschäftigt ist.

Wenn das Kind Spaß hat und einverstanden ist, könnt ihr ihm auch mit dem Becher ein wenig Wasser über den Rücken oder gar über den Kopf laufen lassen. Lustig ist es, Tischtennisbälle mit ins Badewasser zu nehmen.  Wenn man diese unter Wasser drückt und dann plötzlich loslässt, ploppen sie schnell wieder in die Höhe. So ist Baden neben der Körperhygiene auch eine Form von „Wassergewöhnung“ für die Kinder, die ihr mit euren Kindern Zuhause machen könnt. Und vielleicht verkürzt es die Wartezeit, bis ihr wieder an unseren Wasser-Spiel-und-Spaß-Kursen für Kinder in unserem Schwimmbad, der AWO-Welle, teilnehmen könnt.

Fröhliches Planschen!

Erzählsäckchen
Erzählsäckchen (für Kinder ab 3 Jahren)

Kinder lieben es, Geschichten erzählt zu bekommen. Viel Spaß macht das Geschichtenerzählen mit einem Erzählsäckchen.

Ihr nehmt einen kleinen Stoffbeutel, füllt ihn mit vier bis sechs Gegenständen (je nach Alter des Kindes). Das können kleine Spielzeuge aus dem Kinderzimmer, aber auch Alltagsgegenstände aus der Wohnung oder Naturmaterialien von draußen sein. Nun kann die Geschichte beginnen: Euer Kind nimmt einen Gegenstand nach dem anderen aus dem Beutel und ihr erzählt dazu. Eure Phantasie ist gefragt:  “Das Legomännchen Elvira wollte gerade mit dem Teelöffel ihren Joghurt löffeln, als sie aus dem Küchenfenster sah, dass ein Rennauto vor ihrem Haus hielt…. .“

Kleine Kinder hören eurer Geschichte gebannt zu, ältere Kinder können eure Geschichte weitererzählen oder sich selbst eine Geschichte ausdenken. Ihr werdet staunen, mit wie viel Kreativität die Kinder eine Geschichte aus den unterschiedlichsten Dingen zusammenspinnen können! Die Kinder werden dabei sprachlich herausgefordert und gefördert, entwickeln ihren Wortschatz weiter, lernen zuzuhören und wollen die Geschichten später immer wieder erzählen. Da das Erzählsäckchen immer wieder neu befüllt werden kann, wird es nicht langweilig, denn es entwickeln sich immer neue Geschichten. Probiert es mal aus!

Krabbelmonster
Krabbelmonster für Kinder von 3 bis 6 Jahren

Krabbeln finden Kinder oft lustig, auch, wenn sie schon längst laufen können. Und falls der Bewegungsdrang der Kinder unbedingt in der Wohnung abgebaut werden muss, bietet dieses Spiel eine gute Möglichkeit dazu. Ihr benötigt mindestens zwei Mitspielende. Alle Mitkrabbler gehen in einer Reihe in Krabbelstellung und umfassen jeweils die Knöchel des Vordermanns. Nun macht sich das Krabbelmonster vorsichtig auf den Weg durch die ganze Wohnung: Sein “Kopf” gibt die Richtung vor – und alle müssen hinterher! Natürlich, ohne loszulassen. Das ist ganz schön schwierig! Probiert es mal aus!

Ganz junge Krabbelmonster dürfen einfach so hinterher krabbeln.

(Idee aus: www.familie.de/kleinkind/kinderspiele/spielanleitung-krabbelmonster)

Wettermassage
Wettermassage für Kinder von 1 bis 3 Jahren

Das Wetter ist etwas wechselhafter geworden. Falls die Sonne sich gerade mal wieder verkrümelt hat, könnt ihr den Regenschauer draußen mit einer Wettermassage drinnen ganz entspannt vorbei ziehen lassen.

Die Ungewissheiten und Spannungen, die der ungewohnte Corona-Alltag in der Familie mit sich bringt, spüren auch eure Kinder. Deshalb sind Ruhephasen für Kinder (wie auch für die Erwachsenen) wichtig im Tagesablauf, um in sich hinein hören zu können, An- und Entspannung der Muskeln im Körper wahrzunehmen und neue Energie zu sammeln. Eine solche Ruhepause verschafft ihr eurem Kind mit dieser Wettermassage:

Euer Kind liegt auf einer Decke auf dem Fußboden. Das Kind liegt auf dem Bauch. Und ihr lasst nun das Wetter auf dem Rücken des Kindes erscheinen:

  • Es fängt an zu regnen – mit den Fingerspitzen auf den Rücken tippen
  • Es regnet mehr – schneller und fester tippen
  • Dann gießt es wie aus Eimern – Hände von oben nach unten fließend bewegen
  • Jetzt fängt es auch noch an zu donnern – mit den Fäusten vorsichtig auf den Rücken trommeln und es blitzt – Blitze auf den Rücken zeichnen
  • Dann kommt ein dicker Sturm – in den Nacken pusten und bläst die Regenwolken weg – mit den Fäusten über den Rücken streifen
  • Es tröpfelt nur noch – mit den Fingerspitzen auf dem Rücken tippen und donnert ganz leicht – mit den Fäusten sacht auf den Rücken trommeln
  • Die Sonne kommt heraus und wärmt schön – die Hände aneinander reiben, so dass sie schön warm werden, auf den Rücken legen, mehrmals wiederholen, über den Rücken von oben nach unten streichen.

Das war’s!

Wenn euer Kind schon etwas älter ist, kann es das Wetter auch einmal auf euren Rücken zaubern! Viel Spaß beim Genießen der Regenschauer!

(Idee aus: Lernen braucht Bewegung, Kultusministerium Niedersachen)

Knete selber herstellen
Ward Ihr vielleicht im Januar auch auf dem Bilderbuchsonntag im Pavillon? Und eure Kinder haben an unserem Fabi-Knettisch geknetet? Die selbstgemachte Knete ist immer ein Renner bei den Kleinen – die Tische sind immer voll besetzt. Auch euer Küchentisch kann jetzt zu einem beliebten Knettisch werden! Ob mit Ausstechförmchen oder Freestyle, auf jeden Fall ein großer Spaß für die Kleinsten!

Beim Kneten gibt es kein richtig oder falsch, die Kinder können kreativ alles kneten, was ihnen in den Sinn kommt. Es muss auch nicht unbedingt ein Ergebnis herauskommen: Allein das Kneten und Modellieren, Zerteilen, Rollen und Drücken der Knete bereitet den Kindern Freude und schult ganz nebenbei die Feinmotorik der Hände.

 Zutaten für das Knetrezept:

  • 400g Mehl
  • 200g Salz
  • ca. einen halben Liter Wasser
  • 2 EL Zitronensäure
  • 3 EL Öl
  • Lebensmittelfarbe (3 Tuben für dieses Rezept)

Zubereitung:

Zuerst Salz, Zitronensäure und die Farbe in kochendem Wasser fast auflösen. Anschließend das Mehl unterkneten. Nun das Öl hinzufügen. Falls die Knete zu fest ist, etwas Wasser hinzufügen. Verschlossen in einem Plastikbeutel hält sich die Knete einige Wochen im Kühlschrank.

Viel Spaß beim Kneten!

Überraschungs-Muffins backen
Gemeinsam backen macht Spaß! Je nach Alter können die Kinder mithelfen zu rühren, Zutaten mit Hilfe der Erwachsenen abzuwiegen und abzumessen – für dieses Rezept zum Beispiel das Nougat zu schneiden oder die Süßigkeiten auszupacken und später in die Muffins zu drücken.

Mit Kindern zu backen, läuft natürlich nicht immer ruhig und geordnet ab. Lärm, fröhliches Durcheinander und eine chaotische Küche gehören einfach dazu. Bleibt gelassen, denn Mehl und Kleckse auf dem Boden lassen sich nicht wirklich vermeiden. Damit das Backen mit den Kids nicht in Stress und schlechte Stimmung ausartet, legt ihr schon vorher alle Zutaten und Utensilien wie Schüsseln, Löffel oder Backformen zurecht. Dann könnt ihr direkt mit den Kindern loslegen. Aufräumen und saubermachen kann ebenfalls Spaß machen, wenn jede/r eine altersgemäße Aufgabe bekommt und man hinterher stolz das Ergebnis bewundert. Und es verkürzt ungemein die Wartezeit bis die Muffins fertig gebacken sind und vielleicht bald probiert werden dürfen!

Viel Spaß und gutes Gelingen!

Zutaten (für 12 Muffins): 
• 250 ml Milch
• 80 g Nussnougat
• 12 Süßigkeiten, klein (z.B. Schokobonbons, Karamell-Toffees, Marzipankartoffeln etc.)
• 250 g Mehl
• 50 g Haselnusskerne, gemahlen
• 2.5 Tl Backpulver
• 0.5 Tl Natron
• 1 Ei, Kl. M
• 6 El Öl
• 100 g Vollmilchkuchenglasur

Zubereitung
• 250 ml Milch erhitzen. 80 g Nussnougat in kleine Stücke schneiden und in der Milch auflösen. Die Nougatmilch abkühlen lassen. 12 verschiedene kleine Süßigkeiten auspacken.
• 250 g Mehl mit 50 g gemahlenen Haselnusskernen, 2,5 Tl Backpulver und 0,5 Tl Natron mischen. 1 Ei (Kl.M), 6 El Öl und die kalte Nougatmilch mit den Quirlen des Handrührers unterrühren, bis alle Zutaten gleichmäßig verrührt sind. Den Teig in ein gefettetes Muffinblech mit 12 Mulden füllen. In jede Teigportion eine Süßigkeit drücken. Im heißen Ofen bei 180 Grad (Umluft 160 Grad) auf der mittleren Schiene 20-25 Min. backen. In der Form abkühlen lassen.
• 100 g Vollmilchkuchenglasur nach Packungsanweisung schmelzen und auf den Muffins verteilen. Nach Belieben mit den jeweiligen Süßigkeiten verzieren.

(Idee gefunden bei: www.essen-und-trinken.de/rezepte/40463-rzpt-ueberraschungsmuffins)

Zwergen-Fußball
Zwergen-Fußball – für alle Kinder, die gerade laufen gelernt haben.

Euer Kind hat laufen gelernt und möchte nun seine neue Fähigkeit überall ausprobieren! Dann ist Zeit für Zwergen-Fußball! Zeigt eurem Kind, wie ihr mit dem Fuß gegen einen Ball tretet. In der Wohnung eignet sich ein leichter Wasserball oder kleiner Schaumstoffball dafür. Nun ist euer Kind dran! Es wird versuchen, euch nachzumachen. Dabei kommt es aus seinem üblichen Laufrhythmus heraus und muss sein Gleichgewicht neu ausbalancieren.

Hinplumpsen ist also vorprogrammiert. Deshalb für ausreichend Platz sorgen! Mit Zwergen-Fußball fördert ihr das sichere Laufen des Kindes und vermittelt gleichzeitig, dass Bewegung viel Spaß macht! Also:“ Auf die Plätze, fertig, los!“

(Idee aus: Spielen und Lernen nach der Pekip-Zeit, Anne Pulkkinen)

Bilder weitermalen
Schmirgelpapierlaster oder Wollfadenarm? – Bilder weitermalen (für Kinder ab 3 Jahren)

Bereitet mit eurem Kind ein Zeichenpapier vor: Klebt auf das Blatt ein einzelnes Stück Material (zum Beispiel Wolle, Blätter aus der Natur, Stoff, Schmirgelpapier, Fotos aus der Zeitung, Wellpappe, Buntpapier, Goldpapier usw.). Vielleicht kann euer Kind das auch schon selbst machen. Das Material soll die Phantasie der Kinder anregen und sie können sich überlegen, was aus diesem Schnipsel werden soll. So kann ein Wollfaden zum Arm des Männchens auf dem Blatt oder das Schmirgelpapier zu einem mit Sand beladenem Lastwagen werden… oder doch eher ein Tier? – Der Phantasie sind keine Grenzen gesetzt. Lasst euch von eurem Kind überraschen.

Benötigte Materialien:
• Zeichenblätter
• Klebestifte oder Tapetenkleister
• Wachsmalstifte, Buntstifte
• diverse Materialien für Effekte (zum Beispiel Wolle, Blätter aus der Natur, Stoff, Schmirgelpapier, Fotos aus der Zeitung, Wellpappe, Buntpapier, Goldpapier usw.)

(Idee aus: Brigitte Wilmes-Mielenhausen, Kleinkinder in ihrer Kreativität fördern.)

Ausräumer in der Küche
Euer Kind ist fast zwei Jahre alt? Dann wird es sich bestimmt auch besonders für das Ein- und Ausräumen und das Ineinander stapeln von allen möglichen Gefäßen interessieren. Am Spannendsten sind dabei natürlich die Dinge, die auch Mama und Papa oder ältere Geschwister verwenden.

Richtet doch in der Küche eine Schublade ein, an die euer Kind allein herankommt und sie gefahrlos ein und ausräumen kann!

Plastikdosen in unterschiedlichen Größen, Holzkochlöffel, Schneebesen, Eierbecher, Plastikteller oder ein kleiner, nicht zu schwerer Topf mit Deckel sind Dinge, die sich in der Schublade befinden könnten. Euer Kind wird begeistert und eine Weile beschäftigt sein und ganz nebenbei viele Materialerfahrungen sammeln! Und Ihr habt vielleicht Zeit für einen entspannten Kaffee währenddessen!

Zauberflaschen
Wenn ihr bei uns im Pekip-Kurs wart, werdet ihr sicher unsere „Zauberflaschen“ kennengelernt haben.

Etwa ab dem 10./11. Monat können die Kinder leere oder leicht befüllte 1-Liter-Plastikflaschen aus einer Getränkekiste ziehen. Wenn die Flaschen ein wenig befüllt sind, werden sie zu „Zauberflaschen“: Murmeln, Reis, bunte Federn, Konfetti, mit Lebensmittelfarbe gefärbtes buntes Wasser oder ähnliches sind tolle Füllmaterialien. Sie können vom Baby angesehen, befühlt und geschüttelt werden.

Wichtig: Mit circa einem Jahr fangen Kinder an, Drehverschlüsse zu öffnen und zu schließen. Deshalb unbedingt den Deckel mit lösemittelfreiem Kleber verkleben, damit es sich nicht am Deckel oder der Füllung verschlucken kann. Der Verschluss muss glatt sein, damit sich das Kind nicht daran verletzten kann.

Es ist schwieriger für euer Kind, die Flaschen wieder in die Kiste hineinzustecken. Das schaffen die Babys erst etwas später. Klebt  Filzstopper unter die Kiste. Dann macht es den Babys auch Spaß, die leichtere Kiste auf glattem Untergrund hin und her zu schieben.
An einer beschwerten Getränkekiste können Kinder sich hochziehen üben.

(Idee aus dem Buch „Spielen und Lernen nach der Pekip-Zeit“ von Anne Pulkkinen)

Es rappelt im Karton
Es rappelt im Karton! Das ist das Motto des heutigen Tages. Vielleicht findet ihr im Keller noch eine alte Umzugskiste, eine alte Box oder die letzte Internetbestellung kam in einem viel zu großen Karton? Super!

Ihr Kind hat sicher eine Idee, was daraus werden könnte… . Ob ein Rennauto, eine Rakete, ein Haus oder ein Herd für die Kinderküche.

Bemalt und beklebt kann fast alles entstehen! Oder ihr baut gemeinsam eine Höhle daraus?
Wir würden zu gern wissen, auf welche Ideen eure Kinder gekommen sind!! Viel Spaß!!

Sockenmemory – Schulvorbereitung für Vorschulkinder
Habt ihr jemals von „Sockenmemory“ gehört? Diese tolle Idee stammt aus der FamilienErgo® (Rupert Dernick).

Verwandelt  euren frischgewaschenen Sockenberg in ein tolles Spielfeld: Breitet alle Socken auf dem Boden aus. Leitet das Spiel für eure Kinder mit Fragen an, zum Beispiel „Findest du die zwei roten Socken? Siehst du die Socke mit blauer Spitze?“ usw.. Und dann lasst ihr euch von eurem Kind Aufgaben geben.

Farben und Formen erkennen, zählen und zuordnen, eine Aufgabe bekommen und umsetzen, all das sind Fähigkeiten, die das Kind in der Schule benötigt und in diesem lustigen Spiel übt. Und fast unbemerkt wandern alle Socken wieder in die entsprechenden Schränke.
Wir wünschen euch einen tollen Tag und viel Freude beim Spielen.

Mit dem Baby bewusst die Ruhe genießen
Mit dem Baby bewusst die Ruhe genießen. Können Babys Langeweile haben? Wir wollen sie gar nicht erst aufkommen lassen, ist das Motto von Holger Decker, dem Kursleiter der Fabi-PEKiP Kurse in der Deisterstraße. Seine Anregung eignet sich besonders für Babys im Alter von drei bis fünf Monaten. Ihr legt euch entspannt mit einer warmen Decke auf den Boden und euer Baby in Bauchlage im rechten Winkel zu eurem Körper. Der Oberkörper des Babys liegt auf euren Oberschenkeln oder Unterschenkeln, die Beine auf dem Boden. Die Unterschenkel sind die niedrige Höhe und die Oberschenkel die größere Höhe für das Baby.

Eine gute Übung für die Babys, die nicht so gern auf dem Bauch liegen. „Beobachtet dabei die Reaktionen eures Babys – mit Mamas oder Papas Beinen wird’s viel interessanter für euer Kind“, so Decker.

Das Angebot gibt es auch auf unser AWO Facebook-Seite.

Kekse backen
Heute gibt es etwas Süßes für die Kleinsten – ein tolles Keksrezept für Babys ab dem 11. Monat. Sie sind zuckerfrei und schnell zubereitet:

Zutaten:
200g Apfelmus
100 g Haferflocken (oder jedes andere Mus)

Zubereitung:
Die beiden Zutaten zu einem klebrigen Brei verrühren und den Teig mit einem Teelöffel auf das Backblech auftragen. Backofen auf 160 Grad vorheizen, dann die kleinen “Teigberge” für etwa 15 Minuten im Ofen backen.

Guten Appetit!

Das Angebot gibt es auch auf unser AWO Facebook-Seite.

Ein Salzteigrezept
Heute gibt es ein Salzteigrezept von unserer Kursleitung Heike Ehmke, die die AWO-Angebote„Krabbelmäuse“ und „Babys in der Bibliothek“ leitet. Wenn Ihr mögt, macht doch ein Foto von Euren Salzteigkreationen und bringt es zum nächsten Kurs mit.

Zutaten:
2 Tassen Mehl
1 Tasse Salz
1 Tasse Wasser
wahlweise 1 TL Pflanzenöl

Mehl und Salz, verrühren, Wasser hinzugeben und gründlich kneten, bis ein glatter Teig entsteht.
Dann: wahlweise etwas Pflanzenöl hinzugeben und nochmal kneten. Durch das Öl wird die Masse noch geschmeidiger. Für farbigen Salzteig die Masse mit Lebensmittelfarbe einfärben. Salzteig formen, Mehl auf die Arbeitsfläche geben, Teig mit einem Nudelholz ausrollen. Ausstechen.

Salzteig backen
Je 5 mm Dicke eine Stunde Backzeit – also bei 1,5 cm drei Stunden. Damit die Stücke keine Risse bekommen: die Backtemperatur schrittweise, eine Stunde bei 60 bis 80 Grad backen, anschließend zwei Stunden bei 100 bis 120 Grad. Ist die Mitte der Unterseite hart, ist der Teig durchgetrocknet. Auskühlen lassen. Salzteig ohne Backen: Den Teig an einen warmen Ort stellen, zum Beispiel in der Nähe des Ofens,ort braucht er ein bis zwei Tage zum Trocknen.

Salzteig anmalen
Der nicht eingefärbte Salzteig lässt sich mit Wasserfarbe (viel Farbe wenig Wasser), Plakatfarbe oder Acyrl-Farbe anmalen. Damit er lange haltbar ist, kann er mit Klarlack überlackiert werden. Oder: nach Zubereitung für einige Tage unbehandelt in Frischhaltefolie verpacken und bei Bedarf verbrauchen.

Das Angebot gibt es auch auf unser AWO Facebook-Seite.

Kartoffelstempel selbermachen
Erinnert Ihr Euch an Kartoffelstempel? Die Familienbildung hat die Idee kürzlich im Internationalen Elterntreff Mühlenberg wieder „rausgekramt“. Diese Bastelaktion ist auch für Kleinkinder geeignet, da sich die Kartoffeln gut halten lassen. So geht’s:
– Kartoffel halbieren,
– ein beliebiges Muster hinein ritzen oder ein Ausstechförmchen circa einen Zentimeter tief in die Kartoffel drücken,
– den Rand mit einem Messer entfernen.
Wenn alles drumherum abgeschnitten ist, ist der Stempel fertig und kann zum Beispiel mit Tusche bemalt werden. Viel Spaß beim Stempeln.Das Angebot gibt es auch auf unser AWO Facebook-Seite.
Lesen und Vorlesen
„Bücher können die Welt retten, Kinder auch!“ Dieses Zitat stammt aus einem interessanten Artikel zum Thema Lesen und Vorlesen, den die Fabi mit Euch teilen will. Die Kinderbuchautorin Kirsten Boie erklärt, wieso es wichtig ist, seinen Kindern vorzulesen. Den Artikel findet Ihr hier: https://bit.ly/3aX8SzO

Das Angebot gibt es auch auf unser AWO Facebook-Seite.

Möhrenkuchen backen
Heute gibt es das Lieblings-Möhrenkuchen-Rezept der AWO Familienbildung. Es stammt von der Food-Bloggerin Bianca Zapatka. Also, los geht’s – und den Kindern macht das Rühren sicher Spaß. Hier findet Ihr das Rezept: https://bit.ly/2wt0SHQ

Das Angebot gibt es auch auf unser AWO Facebook-Seite.

 

 

 

 

 

 

Handtuch als Babyschaukel
Das Handtuch als Babyschaukel. Bewältigt Ihr als Familie auch gerade die herausfordernde Aufgabe von Homeoffice, Haushalt und Familie? Wenn Euer Partner oder Eure Partnerin derzeit von zu Hause im Beruf eingespannt ist, macht doch mal eine gemeinsame Pause: Nehmt Euch zusammen ein großes Handtuch oder einen Bettbezug und legt euer Baby rein. Jede/r von Euch schnappt sich ein Ende und Ihr beginnt Euer Baby zu schaukeln.

Das Angebot gibt es auch auf unser AWO Facebook-Seite.

 

 

 

 

 

 

 

Kresse-Osterhasen
Kresse- Osterhasen aus Klopapierrollen – denn Ostern steht vor der Tür. Eine ruhige Aktion für alle die gerade zu Hause sind. Sollten Eure Kinder noch etwas zu klein zum Basteln sein, lasst sie zum Schluss den Hasen nach Ihren Vorstellungen anmalen und dann beobachtet Ihr gemeinsam das Wachsen und Sprießen der Kresse. Für den Hasen braucht Ihr:
– eine Klopapierrolle (pro Hase)
– kleine Folientüte oder ähnliches
– einen Tacker
– Watte
– Kressesamen
– Stifte zum Bemalen
(Weitere Fotos findet Ihr dazu auch unter https://www.pinterest.de/pin/320318592240558337/)
Als erstes malt Ihr mit einem Bleistift die Umrisse des Hasen auf die Klopapierrolle. Falls Eure Kinder das schon können, schneiden sie die Hasen aus oder Ihr übernehmt. Dann werden die Hasen nach Lust und Laune angemalt. Nun nehmt Ihr Euch das Folientütchen oder vergleichbares und schneidet es zurecht. Dann steckt Ihr das Tütchen in die Klopapierrolle mit der Öffnung nach oben. Sie dient dazu die Pappe trocken zu halten, wenn Ihr die Kresse gießt!
Damit das Tütchen nicht verrutscht, tackert es am besten einmal fest. Nun könnt Ihr das Tütchen mit der Watte befüllen, Kressesamen ausstreuen und gießen. Jetzt heißt es abwarten und gießen. Wir freuen uns sehr, wenn Ihr uns Fotos von euren tollen Hasen schickt: fabi@awo-hannover.de.
Das Angebot gibt es auch auf unser AWO Facebook-Seite.
Knetseife
Ein Rezept zum Selbermachen von Knetseife. Mit wenigen Zutaten gibt es ein tolles Ergebnis und eure Kinder können direkt mitmachen:

2 EL flüssige Seife oder Duschgel
2 EL geruchsneutrales Speiseöl
5 EL Speisestärke / Maisstärke

Und so geht’s:

1) Stärke, Öl und Duschgel in eine Schale geben
2) Alles verrühren. Sollte es zu trocken sein, gebt noch etwas Duschgel und Öl dazu. Die fertige Masse sollte nicht mehr an den Fingern kleben. Wenn es noch bunter werden soll, mischt etwas Lebensmittelfarbe hinzu.
3) Fertig!

Das Angebot gibt es auch auf unser AWO Facebook-Seite.

 

Natur-Memory
Natur-Memory. Das Wetter lädt dazu ein, draußen zu sein. Doch alle Spielplätze sind geschlossen und vielleicht habt Ihr keinen Garten? Die Idee unserer Familienbildung: Sammelt im Park zum Beispiel zwei gleiche Blätter, zwei Steine oder andere Dinge, die Ihr dann nach Hause tragt und auf dem Boden ausbreitet. Anschließend mischt Ihr alles ein wenig und beginnt mit der Zuordnung. Wer weiß, wie die gesammelten „Schätze“ heißen? Viel Spaß dabei!

Das Angebot gibt es auch auf unser AWO Facebook-Seite.

Die AWO Familienbildung bietet abwechslungsreiche Angebote für Erwachsene, Babys und Kinder im Bereich Eltern-Kind-Gruppen, Spielkreise, Elterntreffs, Musik, Gesundheit und Bewegung, Bildung und Sprache.

Für wen:

Unser Angebot richtet sich an Sie, mit oder ohne Kinder, egal ob Sie in einer Großfamilie leben, Alleinerziehend sind, ob Sie verheiratet oder in einer Patchworkfamilie leben. Auch wenn Sie Großeltern oder eine andere Bezugsperson für ein Kind sind, können Sie teilnehmen.

Ziele:

  • Sie erhalten Informationen rund um das Familienleben.
  • Sie bekommen Anregungen für die ganzheitliche Unterstützung der Entwicklung Ihres Babys.
  • Wir stärken die Beziehung zwischen Ihnen und Ihrem Kind.
    Sie erhalten Antworten auf Ihre Fragen zu Erziehungsthemen.
  • Die Kurse tragen zur Gesundheitsförderung/Prävention bei.
  • Sie können Erfahrungen mit anderen Eltern austauschen.
  • Sie erhalten Unterstützung, wenn Sie eine Mutter/Vater-Kind-Kur beantragen möchten.

Hier finden Sie das Programm der AWO Familienbildung:
– zum Durchblättern und als Download

Prospekt Kinder und Familie 2020 Homepage
Mit Hip-Hop-Aufführung Solidarität gezeigt

Mit Hip-Hop-Aufführung Solidarität gezeigt Hannover-Linden. Musik vorm Balkon: Zu zeitgenössischer Hip-Hop-Musik haben jetzt Tänzerinnen der Tanzschule „Fun-Key Dance & Theatre“ vor vielen Zuschauern in Linden-Nord getanzt. Doch nicht etwa – wie man vermuten könnte – auf dem Gelände des Kulturzentrums Faust, sondern vor dem...

„Ich kann so viel mehr Menschen erreichen“

„Ich kann so viel mehr Menschen erreichen“ Denise Damerau verstärkt seit Anfang dieses Jahres das Team des Fachbereichs Tageseinrichtungen für Kindertagesstätten der AWO Region Hannover. Sie bringt jahrelange Erfahrungen als Kitaleiterin und Referentin für pädagogische Themen in ihren neuen Aufgabenbereich als Fachberaterin mit. Ihre Passion sei die...

Neues Angebot im IKEP

Neues Angebot im IKEP Hannover/ Langenhagen-Kaltenweide. Eigentlich sollte es im April losgehen – wegen Corona wurde der Start vor Ort um zwei Monate verschoben: Ab sofort gibt es ein neues Angebot des Kreisjugendwerkes (KJW) der AWO Region Hannover auf dem Interkulturellen Erlebnispark (IKEP) in...

Suche
Coronavirus: Aktuelle Informationen aus unseren Einrichtungen.Weitere Informationen
+