Region Hannover/ Hannover. Spontan, offen und voller Ideen: Am zweiten Barcamp der AWO Region Hannover im Werkhof Hannover haben jetzt 30 Mitarbeitende aus unterschiedlichen Bereichen der AWO teilgenommen. Unter dem Motto „Ideen verbinden – Zukunft gestalten“ tauschten sich die Teilnehmer*innen aus, lernten voneinander und entwockelten neue Impulse für die Arbeit innerhalb der AWO.
Das Format Barcamp lebt von Niedrigschwelligkeit, Spontanität und Beteiligung – genau das prägte auch diese Veranstaltung. Statt eines festen Programms brachten die Teilnehmenden ihre eigenen Themen und Fragen mit. So entstand ein lebendiger Austausch, bei dem Wissensaustausch, Vernetzung und gemeinsames Weiterdenken im Mittelpunkt standen. In insgesamt zehn Sessions und drei Runden wurden unterschiedlichste Themen diskutiert und bearbeitet. Dazu gehörten unter anderem Fragen zum Austausch und zur Verbindung im Arbeitsalltag – etwa wie transparent wird, welche Themen bereits gelöst sind – ebenso wie die Organisation und Struktur der pädagogischen Arbeit. Dabei ging es beispielsweise um Arbeitszeitnachweise, Dienst- und Urlaubspläne, Beobachtung und Dokumentation oder um organisatorische Aspekte wie Kindermanagement und Spracherhebung.
Weitere Sessions widmeten sich der Frage, welche Rolle Freiwillige und Ehrenamtliche in Einrichtungen und Fachbereichen spielen und welche Themen die Mitarbeitenden dabei besonders beschäftigen. Auch das Thema Inklusion und wie sie sichtbarer gemacht werden kann wurde diskutiert. Nachhaltigkeit spielte ebenfalls eine wichtige Rolle – von Stromverbrauch und Materialien über Reinigungsmittel bis hin zu langlebigen Produkten im Arbeitsalltag. Darüber hinaus ging es um digitale Möglichkeiten, etwa wie sich Formulare mit MS Forms erstellen lassen, um Daten strukturiert und digital zu erfassen. Kreativ wurde es in einer Session zur Zukunftsgestaltung mit der Methode LEGO® Serious Play®.
Die Rückmeldungen waren sehr positiv: Die Teilnehmenden schätzen den offenen kollegialen Austausch. Viele nahmen neue Perspektiven, konkrete Tipps und frische Ideen mit. In den Rückmeldungen wurden unter anderem „interessante Gespräche“, „gute Methoden“, „Austausch und gute Tool-Tipps“ sowie „viele neue Ideen“ als persönliche Highlights genannt. Auch die Atmosphäre wurde hervorgehoben: Viele freuten sich darüber, „viele Menschen zu treffen, die etwas verändern wollen und offen für neue Wege sind“. Ebenso wichtig waren für viele die Vernetzung und das Kennenlernen von Kolleg*innen aus anderen Bereichen sowie das positive Gruppengefühl. Eine Teilnehmerin brachte es mit einem Satz auf den Punkt: „Einfach mal machen.“
Das Fazit des Tages fiel entsprechend positiv aus: Das Barcamp bot viel Raum für Austausch, lebendige Diskussionen und unkomplizierte Begegnungen. Die große Themenvielfalt und das dynamische Setting ermöglichten einen intensiven, konstruktiven Dialog und abwechslungsreiche Sessions. Damit zeigte sich erneut, dass dieses Format besonders gut geeignet ist, um Ideen zusammenzubringen, Wissen zu teilen und gemeinsam an der Zukunft der AWO zu arbeiten.
Zum Hintergrund:
Das Projekt „AWO DigiStruc“ wird im Rahmen des Programms „rückenwind³“ durch das Bundesministerium für Arbeit und Soziales und die Europäische Union über den Europäischen Sozialfonds Plus (ESF Plus) gefördert.
Redaktion/ Fotos: Christian Degener/AWO