Kundgebung auf dem Opernplatz: (links) Katharina Krüger, Fachbereichsleitung Frauen, und Stellvertretung Lisa Hanczyk fordern eine konsequente Umsetzung der Istanbul-Konvention und eine Refinanzierung des Gewalthilfegesetzes.

Starkes Zeichen auf dem Opernplatz

Bundesweiter Frauen*streik „Ohne uns steht alles still“

Region Hannover/ Hannover. Anlässlich des Internationalen Frauentags am 8. März beteiligte sich die AWO Region Hannover auch heute an den vielfältigen Aktionen in Hannover und setzte damit ein klares Zeichen für Gleichstellung und soziale Gerechtigkeit. Vertreterinnen des Fachbereichs Frauen nahmen an der Kundgebung des intersektional-feministischen Frauenstreiks auf dem Opernplatz teil. Im Mittelpunkt der Veranstaltung standen weiterhin bestehende strukturelle Benachteiligungen von Frauen und anderen von Diskriminierung betroffenen Menschen.

Thematisiert wurden unter anderem die unzureichende gesellschaftliche und finanzielle Anerkennung von Sorgearbeit, geschlechtsspezifische Lohnunterschiede, erhöhte Armutsrisiken – insbesondere für Alleinerziehende – sowie Gewalt gegen Frauen. Ein zentrales Anliegen war die konsequente Umsetzung der Istanbul-Konvention als verbindlicher Rahmen zum Schutz vor geschlechtsspezifischer Gewalt. „Wir fordern eine konsequente Umsetzung der Istanbul-Konvention und eine Refinanzierung des Gewalthilfegesetzes“, sagt Katharina Krüger, Fachbereichsleitung Frauen. Ihre Stellvertretung Lisa Hanczyk betont: „Der Internationale Frauentag macht sichtbar, wo Veränderungen nötig sind – und warum gesellschaftliches Engagement weiterhin so wichtig bleibt.“

Mit ihrer Beteiligung bekräftigte die AWO Region Hannover ihr Engagement für Solidarität, Vielfalt und gleichberechtigte Teilhabe. Der Internationale Frauentag macht deutlich, dass Gleichstellung weiterhin eine gesamtgesellschaftliche Aufgabe bleibt.

Die Aktion ist Teil des Töchterkollektivs.

Text & Foto: Gaby Kujawa/AWO

 

 

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