Anke Prill-Jadhav: „Jedes Kind ist anders – und das ist in Ordnung.“

25 Jahre AWO rennt: „Jedes Kind ist anders – und das ist in Ordnung“

Seit 25 Jahren setzt die AWO Region Hannover beim Marathon-Wochenende ein Zeichen gegen Ausgrenzung

Region Hannover/Hannover. „AWO gegen Ausgrenzung – Unsere Sprache ist Integration“. In unserem Jubiläumsjahr stellen wir Menschen vor, die sich seit vielen Jahren an unserer Aktion beteiligen: Für Anke Prill-Jadhav gehört das Marathon-Wochenende der AWO inzwischen fest dazu. Die 34-jährige Erzieherin und Leiterin der AWO Kita Burgwedeler Straße ist seit zweieinhalb Jahren beim Organisationsteam von „AWO rennt“ dabei. „Elke Reinecke hat mich angesprochen, ob ich als Kollegin aus dem Kitabereich mithelfen möchte – und so bin ich dazugekommen.“

Schon während ihrer Ausbildung zur Erzieherin in der AWO Kita Petermannstraße hatte sie erste Berührungspunkte mit der Aktion. „Damals bin ich mit den Kindern beim Kinderlauf mitgelaufen. Sie waren unglaublich stolz auf ihre Shirts und haben sich riesig auf den Lauf gefreut.“ Nach einigen Jahren außerhalb der AWO, in denen sie als Erzieherin in leitender Position auf Kreuzfahrtschiffen tätig war, kehrte sie zurück und knüpfte an diese Erfahrung an.“ „In unserer Kita war die Teilnahme an ‚AWO rennt‘ zwischenzeitlich eingeschlafen. Gemeinsam mit dem Team wollten wir das wieder aufleben lassen – und dieses Jahr sind wir wieder dabei.“ Mit zwölf Kindern im Alter von drei bis sechs Jahren geht die Kita Burgwedeler Straße an den Start. Zur Vorbereitung laufen die Kinder auf dem Außengelände und auch der Bewegungsraum bietet viele Möglichkeiten, sich zu bewegen. „Die Kinder freuen sich besonders auf die T-Shirts und die Urkunden – und dass sie in der Innenstadt laufen dürfen, finden sie besonders aufregend.“

„Das Motto ‚Gegen Ausgrenzung – Unsere Sprache ist Integration‘ spielt sowohl in unserer Kita als auch für mich persönlich eine große Rolle“, sagt Anke. „Unsere Kinder kommen aus verschiedenen Ländern, sprechen unterschiedliche Sprachen und haben unterschiedliche Bedürfnisse. Uns ist wichtig, dass sie lernen: Jedes Kind ist anders – und das ist in Ordnung.“ Auch privat hat das Thema für sie eine besondere Bedeutung. „Gerade in der aktuellen politischen Situation ist es wichtig, Haltung zu zeigen. Mein Partner kommt nicht aus Deutschland, deshalb beschäftigt mich das Thema auch auf persönlicher Ebene.“

 In diesem Jahr startet Anke zum ersten Mal beim 10-Kilometer-Lauf für die AWO. „Ich bin immer schon sportlich aktiv gewesen, aber das ist mein erster offizieller Lauf für die AWO. Es hat mich motiviert, wieder regelmäßiger zu trainieren und auf ein konkretes Ziel hinzuarbeiten.“

Beim Marathon-Wochenende sorgt sie gemeinsam mit dem Organisationsteam dafür, dass am Veranstaltungstag alles reibungslos läuft. „Die Atmosphäre ist einfach toll. Viele kennen sich seit Jahren, es ist entspannt, herzlich – man merkt, dass alle mit Freude dabei sind.“ Besonders schätzt Anke auch die Möglichkeit, sich innerhalb der AWO mit Kolleginnen und Kollegen aus anderen Bereichen zu vernetzen. „Durch ‚AWO rennt‘ lerne ich Menschen aus ganz unterschiedlichen Arbeitsfeldern kennen, mit denen ich sonst wenig Berührungspunkte hätte.“

Text & Foto: Gaby Kujawa/AWO

„Jedes Kind ist anders – und das ist in Ordnung.“

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