Erzählen von ihren Erfahrungen als Ehrenamtliche bei der AWO (von links): Alan Mahmoud, Angela Engelke vom Bruch, Tabea Näther, Burghardt Dierker-Ochs und Sait Polat.

„Ein Ehrenamt stärkt das Selbstbewusstsein!“

Schwerpunkt der neuen Ausgabe der "AWO ImPuls": Fünf Ehrenamtliche erzählen von ihrer Motivation

Region Hannover/ Hannover. Bei der AWO Region Hannover engagieren sich rund 700 Ehrenamtliche und Freiwillige regelmäßig oder projektbezogen in den verschiedenen Bereichen. In der neuen Ausgabe unseres Magazins “AWO ImPuls” stehen die ehrenamtlich Engagierten im Mittelpunkt – mit ihren persönlichen Geschichten, ihrer Motivation und ihren Erfahrungen. Die Freiwilligenarbeit und das Ehrenamt bei der AWO Hannover sind von einer bemerkenswerten Vielfalt geprägt, die von langjährigen Mitgliedern im Rentenalter bis hin zu engagierten Jugendlichen reicht. Fünf ehrenamtliche Mitglieder der AWO Region Hannover und des Jugendwerks – Burghardt Dierker-Ochs, Angela Engelke vom Bruch, Sait Polat, Alan Mahmoud und Tabea Näther – erzählen von ihrer Motivation, ihren Erfahrungen und wie sie persönlich von ihrem Engagement profitieren.

Frage: Welches Ehrenamt bekleidet ihr bei der AWO? Und wie seid ihr dazu gekommen?

Sait Polat:

Ich arbeite ehrenamtlich beim Jugendtreff „Die Insel“. Dorthin kommen Kinder und Jugendliche zwischen 10 und 14 Jahren. Mein Interesse an der Arbeit mit Kindern begann während meiner Zeit als Fußballtrainer. Ich habe die Bambinis im Verein TV Badenstedt trainiert. Dann habe ich noch bei der FerienCard im Jugendtreff „El Dorado“ mitgemacht und bin schließlich durch meinen Freund Alan auf „Die Insel“ gestoßen, wo ich mich nun engagiere. Aktuell bin ich außerdem noch Schüler und beginne bald meine Ausbildung im Büro.

Alan Mahmoud:

Ich bin ebenfalls ehrenamtlich bei der „Insel“ aktiv und außerdem im Vorstand des Jugendwerks. Meine Mitarbeit hat sich daraus entwickelt, dass ich von einem Freund zum AWO Jugendtreff „El Dorado“ mitgenommen worden bin und die Jugendarbeit dort kennengelernt habe. Jetzt bin ich ungefähr drei Mal pro Woche nachmittags für die Kinder bei der „Insel“ da. In meinem Vorstandsamt beim Jugendwerk plane ich gemeinsam mit den anderen unsere Ausflüge, bespreche verschiedene Aktionen und koordiniere unsere Teilnahme an Veranstaltungen. Ich berichte über unsere Arbeit an den Stadtjugendring. Außerdem besuche ich die elfte Klasse, weil ich mein Abitur nachhole. Das alles nimmt viel Zeit in Anspruch, aber das ist es mir wert.

Burghardt Dierker-Ochs:

Ich bin seit Februar dieses Jahres einer der beiden Stellvertreter der Präsidentin der AWO Region Hannover. Davor war ich Revisor und habe in dieser Funktion bereits im Präsidium mitgewirkt. Die Tätigkeiten knüpfen an meine berufliche Erfahrung an. Ich habe Betriebswirtschaft studiert und über 20 Jahre als stellvertretender Geschäftsführer beim Studentenwerk Hannover gearbeitet. Inzwischen bin ich in Rente. Meine Aufgabe als Revisor umfasste die Prüfung der wirtschaftlichen Verhältnisse und der satzungsgemäßen Führung des Vereins. Etliche Mitglieder des Präsidiums haben mich dann zur Kandidatur für das Stellvertreter-Amt ermutigt.

Tabea Näther:

Ich bin seit 2016 ehrenamtlich bei der AWO tätig, genauer gesagt im Jugendwerk. Meine ehrenamtlichen Tätigkeiten sind vielfältig. Im „El Dorado“ nehme ich unter anderem regelmäßig an der FerienCard-Aktion teil, bei der wir verschiedene Aktivitäten für Kinder und Jugendliche organisieren. Jeder Ehrenamtliche bringt seine eigenen Interessen ein, ganz egal ob es Basketball oder Kochen oder Schach ist. Sport spielt eine große Rolle in meiner Arbeit. Ich bin deshalb auch aktiv beim Projekt „Mädchen in Bewegung“. Jeden ersten Samstag im Monat organisieren wir Sportaktivitäten für junge Mädchen in der Turnhalle, wie Parcours-Bauen und andere Sportarten. Gerade habe ich mein Studium der Sozialen Arbeit abgeschlossen und starte nun mein Anerkennungsjahr in einer Wohngruppe für Jugendliche.

Angela Engelke vom Bruch:

Ich habe viele Jahre lang hauptamtlich bei der AWO gearbeitet. Seit ich 2020 in den Ruhestand gegangen bin, engagiere ich mich dort ehrenamtlich in der Seniorenarbeit. Zunächst leitete ich eine Gruppe zum Thema Gedächtnistraining und eine Gruppe biografisches Schreiben. Inzwischen beteilige ich mich beim „Offenen Mittagstisch“ für Seniorinnen und Senioren im Nachbarschaftstreff List, der zwei Mal im Monat stattfindet. Mein Engagement begann aber schon vor meinem Ruhestand. Schon vor über 35 Jahren wurde ich in meiner Kirchengemeinde gefragt, ob ich bei verschiedenen Veranstaltungen wie Gemeindefesten oder Seniorennachmittagen mithelfen könnte. Später hat unsere Gemeinde einen Besuchsdienst für Senioren eingerichtet, bei dem ich ebenfalls mitgewirkt habe. Ich habe schnell gelernt, wie ich auf ältere Menschen zugehen und sie unterstützen kann. Ich bin generell schnell zu begeistern, wenn es um mitmenschliches Engagement geht.

„Wenn ich weiß, dass ich etwas Gutes tun kann und anderen Freude bringe, dann erfüllt mich das auch mit Freude.
Es ist, wie man heute sagt, eine Win-Win-Situation.”

Frage: Was hat euch ursprünglich dazu motiviert, euch ehrenamtlich zu engagieren?

Burghardt:

Bei mir haben meine Eltern und mein soziales Umfeld eine entscheidende Rolle gespielt. Ich habe früher viel Mannschaftssport gemacht, Fußball und Basketball gespielt. Ich habe da- bei auch erkannt, dass ich gerne et- was mit Menschen und in einer Gruppe mache. Im Studium habe ich dann begonnen, mich um die Belange der Studierenden zu kümmern, war in der studentischen Selbstverwaltung tätig. Mein Engagement hat etwas bewirkt – für die anderen und auch in meinem Interesse. Im Laufe meines Lebens habe ich dann diverse ehren- amtliche Ämter innegehabt, ich war unter anderem zehn Jahre im Eilenriedebeirat der Stadt Hannover.

Angela:

Nach meiner Berufstätigkeit wollte ich weiterhin etwas Sinnvolles tun und mich gesellschaftlich und sozial einbringen. Darum bin ich schon Monate vor meinem Ruhestand bei der AWO zur Abteilung für Seniorenarbeit gegangen und habe gefragt, wo ich weiterhin helfen könnte. Ich wollte unbedingt eine konkrete Aufgabe haben. Ich bin einfach der Typ Mensch, der immer etwas tun möchte. Ich bin gerne aktiv und liebe es, mit Menschen zusammen zu sein. Dass mir das so geht, habe ich bereits als junge Frau begriffen, als ich vor 35 Jahren für meine Kirchengemeinde mit dem Besuchsdienst in Altenheimen begonnen habe. Wenn ich weiß, dass ich etwas Gutes tun kann und anderen Freude bringe, dann erfüllt mich das auch mit Freude. Es ist, wie man heute sagt, eine Win-Win-Situation.

Sait:

Mein Ehrenamt macht mir einfach Spaß! Ich liebe die Spontanität und Fröhlichkeit von Kindern. Die meisten Kinder reagieren auch sehr positiv auf mich, wenn ich mit ihnen spiele. Wenn ich mich im Jugendtreff und im Jugendwerk der AWO engagiere, fühlt sich das daher nicht wie Stress oder Anstrengung an. Es macht mich glücklich!

Ich bin außerdem in einer Familie aufgewachsen, in der Ehrenamt eine große Rolle spielte. Meine Mutter und mein Opa haben sich stark in unserer Gemeinde engagiert. Mein Opa lebt schon länger nicht mehr, aber man erinnert sich dort noch an ihn und weiß, was er alles Gutes getan hat. Ich wünsche mir, dass ich auch irgendwann erreiche, dass sich Menschen so an mich erinnern.

Alan:
Ich war lange Zeit ein Einzelgänger. Mit 15 dachte ich, ich sei sozial unbegabt. Schule war immer schwierig für mich. Das lag nicht an meinen Leistungen, eher an meinem Gefühl, außen vor zu sein. Geändert hat sich das, als ich den Jugendtreff „El Dorado“ für mich entdeckt habe. Ich habe dort eine Menge über einen wertschätzenden Umgang mit anderen gelernt! Diese positiven Erfahrungen, die ich gemacht habe, haben mich dazu motiviert, mich ehrenamtlich zu engagieren. Ich möchte gerne etwas von dem zurückgeben, was ich selbst geschenkt bekommen habe.

Tabea:

Mein Vater ist Wildnispädagoge und ich habe durch ihn schon früh Einblicke in die Sozialarbeit und die Arbeit mit Jugendlichen erhalten. Er hat immer wieder Aktionen auf dem Gelände des AWO Jugendtreffs „El Dorado“ angeboten. Ab und an hat er mich dabei um seine Hilfe gebeten. Und irgendwann habe ich angefangen, auch ohne ihn dort mitzumachen und auszuhelfen. Seitdem bin ich immer am Ball geblieben, auch wenn es zeitlich im Studium manchmal nicht ganz einfach war.

Frage: Gibt es bestimmte Momente oder Erlebnisse in eurem ehrenamtlichen Einsatz, die euch besonders gefreut oder berührt haben?

Angela:

Mich berührt immer wieder die Freude der Menschen, die ich unterstütze, sei es bei Besuchen im Altenheim oder bei anderen Aktivitäten. Wenn ich zum Beispiel mit dem Team gekocht habe, kommen nachher oft die Mittagsgäste auf uns zu und loben das Essen. Es ist ein tolles Gefühl zu wissen, dass man anderen etwas Gutes tun kann.

Sait:

Ich habe schnell gemerkt, dass ich mich vor den Kindern kein bisschen verstellen muss, um von ihnen gemocht zu werden. Wenn ein Kind auf der anderen Straßenseite meinen Namen ruft, mir winkt oder zu mir rennt und mich umarmen möchte, dann weiß ich tief in mir, dass ich etwas richtig mache.

Burghardt:

Ein besonderes Erlebnis war sicherlich meine Wahl zum Stellvertreter der Präsidentin, weil das ein großer Vertrauensbeweis in meine Arbeit ist. Ähnlich habe ich meine Verabschiedung aus dem Vorstand des Wissenschaftsforums der Sozialdemokratie erlebt. Die vielen netten Worte und Gespräche haben mir noch einmal bestätigt, dass ein Ehrenamt viel Freude und Anerkennung bringt.

Alan:

Zu mir kommen öfter Kinder und Jugendliche, die mit etwas Probleme haben und jemanden brauchen, mit dem sie reden können. Ich strahle offensichtlich aus, dass ich offen dafür bin und mich in sie einfühlen kann. Ich erinnere mich besonders an einen Jugendlichen, der immer wieder Streit mit seinen Eltern hatte. Ich habe ihm geraten, in Ruhe mit ihnen darüber zu reden, wie er sich eigentlich fühlt und auch nach ihren Gefühlen zu fragen. Das hat die Situation bei ihm Zuhause tatsächlich sehr verbes- sert, wie er mir inzwischen erzählt hat.

Tabea:

Ich freue mich immer wieder bei den Feriencard-Aktionen der AWO, wie viel Gemeinschaftsgeist und Engagement da zu sehen ist. Da kommen so viele Jugendliche zusammen, die alle Ferien haben und sich trotzdem schon um 8 Uhr morgens treffen, um jüngeren Kindern eine gute Zeit zu bieten.

Frage: Wie kann man mehr Menschen dazu ermutigen, sich ehrenamtlich zu engagieren?

Burghardt:

Das ist eine wichtige Frage — ohne ehrenamtlich engagierte Menschen würde unsere Gesellschaft weniger funktionieren. Ich glaube, dass zwei Aspekte die Attraktivität steigern könnten: Zum einen muss die öffentliche Anerkennung für das Ehrenamt stärker werden. Das ist auch die Aufgabe der Politik. Zum anderen wäre es privat gut, sich ganz pragmatisch mit den zeitlichen Kapazitäten zu beschäftigen. Viele Menschen denken, dass sie entweder viele Stunden pro Woche investieren müssen oder es bleiben lassen können. In der Regel gibt es aber ein Ehrenamt, das zur eigenen Lebensplanung passt.

Angela:

Wenn ich in meinem Freundeskreis erzähle, was ich mache, bekomme ich oft zu hören „Um Gottes Willen. Pass auf dich auf. Mach nicht so viel!“. Aber das ist einfach Unkenntnis. Die meisten verbringen deutlich mehr Zeit vor dem Fernseher als ich bei meinen ehrenamtlichen Tätigkeiten.

Sait:

Mein Tipp wäre, einfach offen zu sein und sich überraschen zu lassen. Oft entstehen solche Möglichkeiten ganz spontan, so wie bei mir. Es lohnt sich, sich darauf einzulassen und zu schauen, wohin einen die Wellen tragen. Man kann auch etwas ausprobieren und dann feststellen, dass etwas anderes vielleicht besser passt. Man muss nicht von Anfang an perfekt sein!

Tabea:

Bei mir waren es mein Vater und der damalige Jugendwerksleiter, die mich ermutigt haben. Insofern ist es auch wichtig, dass wir Ehrenamtlichen andere ansprechen und ermutigen. Die Unterstützung aus dem Umfeld kann den entscheidenden Kick geben.

Alan:

Es gibt viele Möglichkeiten, sich zu engagieren, aber oft wissen die Menschen nicht einmal, dass diese Möglichkeiten existieren. Schulen könnten eine größere Rolle dabei spielen, Jugendlichen diese Optionen aufzuzeigen. Viele Jugendliche sind sich nicht mal bewusst, dass es Orte wie Jugendtreffs gibt.

Was hat sich für euch durch das ehrenamtliche Engagement verändert?

Tabea:

Mir hat das Ehrenamt ganz klar dabei geholfen, meine beruflichen Ziele zu klären und meine Stärken zu erkennen. Am Anfang war es für mich ziemlich aufregend, Jugendliche bei Aktionen anzuleiten. Die waren manchmal nur ein oder zwei Jahre jünger als ich. Denen klarzumachen „Ich bin jetzt die Chefin“, war schon eine Herausforderung. Aber genau daran bin ich gewachsen! Ich habe gelernt, mit Jugendlichen umzugehen und sie zu unterstützen, was mir auch in meinem späteren Beruf zugutekommt.

Burghardt:

Ich habe viele tolle Menschen kennengelernt. Darüber hinaus habe ich im Laufe der Jahre auch eine Menge gelernt. Oft betritt man im Ehrenamt Bereiche, die einem zunächst fremd erscheinen und in die man sich reinfuchsen muss. Das stärkt das Selbstbewusstsein und erweitert den Horizont. Ein Ehrenamt ist keine Einbahnstraße des Gebens, man profitiert auch persönlich davon.

Angela:

Meine ehrenamtlichen Tätigkeiten haben mir gezeigt, dass ich über Fähigkeiten und Ressourcen verfüge, die ich vorher nicht erkannt habe. Ich habe viele Fortbildungen gemacht, unter anderem zum Umgang mit dementiell erkrankten und mit sterbenskranken Menschen. Dabei habe ich gemerkt, dass ich dieses Potenzial auch in mir habe. Es ist gut zu erkennen, was man bereits kann und woran man noch arbeiten könnte.

Sait:

Für mich war das Knüpfen von Kontakten eine der größten Bereicherungen. Ich habe viele neue Leute kennengelernt, die ich in meinem Alltag sonst nicht getroffen hätte. Ich habe mein soziales Umfeld und meine Perspektive erweitert.

Alan:

Das Ehrenamt hat mich sehr verändert und innerlich gestärkt. Durch meine Arbeit habe ich gelernt, offener auf andere zuzugehen und selbst Hilfe anzubieten. Ich habe auch eine gewisse Selbstständigkeit entwickelt. Ich kann besser einschätzen, was zu mir passt und welche Richtung ich beruflich einschlagen möchte. Ich mache jetzt mein Abitur am Hannover Kolleg, einem Gymnasium für Erwachsene, nach. Außenstehende fragen manchmal, warum ich so viel Arbeit für eine kleine Ehrenamtspauschale mache. Die sehen nicht, dass diese Erfahrungen einen ganz anderen, viel höheren Wert haben.

Zu den Personen:

ALAN MAHMOUD (LINKS):
Alan, 19, ist ehrenamtlich bei der „Insel“ aktiv und im Vorstand des Jugendwerks. Seine Reise vom Einzelgänger zum engagierten Ehrenamtsmitarbeiter ist inspirierend. Er hat im Jugendtreff „El Dorado“ neue Perspektiven gefun- den, wollte etwas zurückgeben und begann deshalb, sich zu engagieren. Seine eigenen Erfahrungen und seine Fähigkeit, sich in andere hineinzuversetzen, machen ihn zu einem wert- vollen Vermittler für Jugendliche in ähnlichen Situationen.

TABEA NÄTHER:
Tabea, 27, bringt eine breite Palette von Erfahrungen und Fähigkeiten in ihr ehrenamtliches Engagement ein. Sie ist seit 2016 ehrenamtlich beim Jugendwerk der AWO Region Hannover tätig. Ihre Mitarbeit begann im Jugendtreff „El Dorado“, wo sie seitdem regelmä- ßig aktiv ist. Ihre vielseitigen Aktivitäten im Bereich der Jugendarbeit und ihre Begeisterung für diese Projekte haben ihr eine berufliche Perspektive eröffnet: Tabea hat gerade ihr Studium der Sozialen Arbeit abgeschlossen und startet nun ihr Anerkennungsjahr in einer Wohngruppe für Jugendliche.

SAIT POLAT:
Sait, 19, repräsentiert die jüngere Generation von Ehrenamtlichen, deren Motivation oft aus persönlichen Erfahrungen und Beziehungen entsteht. Seine Freude am Umgang mit Kindern und sein Engagement im Sport spiegeln seine lebendige Persönlichkeit wider. Er arbeitet ehrenamtlich beim Jugendtreff „Die Insel“, wo Kinder und Jugendliche zwischen 10 und 14 Jahren hinkommen. Sein Interesse an der Arbeit mit Kindern begann während seiner Zeit als Fußballtrainer beim Verein TV Badenstedt, wo er die Bambinis trainierte.

BURGHARDT DIERKER-OCHS
Burghardt, 70, zeigt einen klaren Pfad, der von seinem früheren beruflichen Hintergrund zu seinem aktuellen Engagement bei der AWO führt. Seine langjährige betriebswirtschaftliche Erfahrung und sein Einsatz in verschiedenen Bereichen geben ihm die Grundlage und die Expertise für seine aktuellen Positionen. Er ist seit Februar einer der Stellvertreter der Präsidentin der AWO Region Hannover. Davor war er Revisor im Präsidium und sicherte die finanzielle Integrität des Vereins.

ANGELA ENGELKE VOM BRUCH
Angela, 69, hat lange bei der AWO gearbeitet und engagiert sich seit vielen Jahren ehrenamtlich in der Seniorenarbeit. Sie leitet Gedächtnistrainings und kocht beim „Offenen Mittags- tisch“. Angela ist begeistert von mitmenschlichem Engagement und unterstützt gerne ältere Menschen. Ihre langjährige Erfah- rung zeigt die anhaltende Wirkung von ehrenamtlicher Tätigkeit und die persönlichen Belohnungen, die daraus entstehen.

Text: Julia Meyer-Hermann, Fotos; Christian Degener/AWO

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