Mehr als 50 Teilnehmende waren dabei.

Fachbereich Jugend und Familie stärkt Vernetzung

Unternehmenskultur bei der AWO Region Hannover: Erster Fachbereichstag mit 50 Mitarbeitenden aus acht Einrichtungen

Region Hannover/ Hannover. Der erste Fachbereichstag Jugend und Familie der AWO Region Hannover hat rund 50 Mitarbeitende aus acht Einrichtungen im Grete-Hofmann-Saal zusammengeführt. Ziel der internen Veranstaltung war es, den persönlichen Austausch zu stärken und zugleich aktuelle fachliche Herausforderungen in den Blick zu nehmen.

Die Teilnehmenden spiegelten die gesamte Bandbreite des Fachbereichs wider: Beschäftigte aus Verwaltung, Beratung, Sozialarbeit, Haustechnik, Einzelfallhilfe, Leitung, Gemeinwesenarbeit, Sozialpädagogik, Hauswirtschaft, Bundesfreiwilligendienst und sozialer Gruppenarbeit  kamen miteinander ins Gespräch. Damit wurde sichtbar, wie vielfältig die Aufgaben im Bereich Jugend und Familie angelegt. In ihrer Begrüßung betonte Fachbereichsleiterin Diana Jäger die Bedeutung eines solchen Treffens für das gegenseitige Kennenlernen über Einrichtungsgrenzen hinweg.

Auch der Vorstandsvorsitzende Dirk von der Osten richtete ein Grußwort an die Anwesenden. Er würdigte die Arbeit der Mitarbeitenden in denEinrichtungen und verwies auf die wachsenden Anforderungen vor dem Hintergrund gesellschaftlicher Veränderungen und zunehmender psychosozialer Belastungen.

Kurzweilig und lustig gestaltete sich die Vorstellung der acht Einrichtungen mit der Methode LEGO® SERIOUS PLAY®: Mit dem Auftrag „Baue eine Situation aus Deinem Arbeitsalltag“ entstanden in kürzester Zeit Modelle,  die im 5 Minuten Takt vorgestellt wurden und Gemeinsamkeiten und Unterschiede im Fachbereich anschaulich machten.

Inhaltlich konzentrierte sich der Fachtag auf die Frage, wie mit der steigenden Zahl psychisch belasteter oder erkrankter Klient*innen professionell umgegangen werden kann. Marco Schomakers und Agnieszka Dudzic aus dem Wohnheim Nordfelder Reihe gaben einen kompakten Überblick über relevante Krankheitsbilder im Kontext sozialer Arbeit und ordneten diese praxisnah ein. Im Mittelpunkt standen Erfahrungen aus der Praxis und die Frage, welche Strategien in oder nach schwierigen Situationen hilfreich sein können. Diskutiert wurden unter anderem professionelle Abgrenzung, Selbstfürsorge, strukturierte Gesprächsführung sowie die Nutzung kollegialer Beratung und Supervision. Auch Themen wie Gewaltschutz, Deeskalationsmanagement und verbindliche Regelungen im Konfliktfall wurden angesprochen.

Neben den inhaltlichen Beiträgen bot die Veranstaltung Raum für informellen Austausch. Viele Teilnehmende nutzten die Gelegenheit, Kontakte zu Kolleg*innen aus anderen Einrichtungen zu knüpfen oder zu vertiefen.

Der erste Fachbereichstag Jugend und Familie setzte damit einen Rahmen für stärkere interne Vernetzung und gemeinsame fachliche Weiterentwicklung innerhalb der AWO Region Hannover.

Redaktion/Fotos: Christian Degener/AWO

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