Familienbildung
Deisterstraße 85 A
30449 Hannover

Familienbildung (Neu)

Herzlich Willkommen bei der AWO Familienbildung!

Familienbildung ist ein lebendiger Ort, an dem Erwachsene, Eltern und Kinder gleichermaßen Spaß und Bildung finden: Eltern-Kind-Gruppen, Spielkreise, Musik, Gesundheit und Bewegung, Bildung und Sprache – wir bieten Ihnen ein vielfältiges Programm. Verschaffen Sie sich hier einen Überblick über unsere Angebote!

Auf unseren Seiten finden Sie außerdem Anregungen für Zuhause.

Familienzentren, Kindertagesstätten und andere Einrichtungen können bei uns maßgeschneiderte Veranstaltungen für ihre Teilnehmenden buchen. Weitere Informationen dazu gibt es hier: Bildung auf Bestellung.

Sollten Sie Fragen haben, melden Sie sich gern telefonisch oder per E-Mail bei uns.

Viel Spaß beim Stöbern!
Ihr Team der AWO-Familienbildung Hannover

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Zwergen-Fußball

Euer Kind hat laufen gelernt und möchte nun seine neue Fähigkeit überall ausprobieren! Dann ist Zeit für Zwergen-Fußball! Zeigt eurem Kind, wie ihr mit dem Fuß gegen einen Ball tretet. In der Wohnung eignet sich ein leichter Wasserball oder kleiner Schaumstoffball dafür. Nun ist euer Kind dran! Es wird versuchen, euch nachzumachen. Dabei kommt es aus seinem üblichen Laufrhythmus heraus und muss sein Gleichgewicht neu ausbalancieren.

Hinplumpsen ist also vorprogrammiert. Deshalb für ausreichend Platz sorgen! Mit Zwergen-Fußball fördert ihr das sichere Laufen des Kindes und vermittelt gleichzeitig, dass Bewegung viel Spaß macht! Also:“ Auf die Plätze, fertig, los!“

(Idee aus: Spielen und Lernen nach der Pekip-Zeit, Anne Pulkkinen)

Erzählsäckchen (für Kinder ab 3 Jahren)

Kinder lieben es, Geschichten erzählt zu bekommen. Viel Spaß macht das Geschichtenerzählen mit einem Erzählsäckchen.

Ihr nehmt einen kleinen Stoffbeutel, füllt ihn mit vier bis sechs Gegenständen (je nach Alter des Kindes). Das können kleine Spielzeuge aus dem Kinderzimmer, aber auch Alltagsgegenstände aus der Wohnung oder Naturmaterialien von draußen sein. Nun kann die Geschichte beginnen: Euer Kind nimmt einen Gegenstand nach dem anderen aus dem Beutel und ihr erzählt dazu. Eure Phantasie ist gefragt: “Das Legomännchen Elvira wollte gerade mit dem Teelöffel ihren Joghurt löffeln, als sie aus dem Küchenfenster sah, dass ein Rennauto vor ihrem Haus hielt…. .“

Kleine Kinder hören eurer Geschichte gebannt zu, ältere Kinder können eure Geschichte weitererzählen oder sich selbst eine Geschichte ausdenken. Ihr werdet staunen, mit wie viel Kreativität die Kinder eine Geschichte aus den unterschiedlichsten Dingen zusammenspinnen können! Die Kinder werden dabei sprachlich herausgefordert und gefördert, entwickeln ihren Wortschatz weiter, lernen zuzuhören und wollen die Geschichten später immer wieder erzählen. Da das Erzählsäckchen immer wieder neu befüllt werden kann, wird es nicht langweilig, denn es entwickeln sich immer neue Geschichten. Probiert es mal aus!

Badewannenvergnügen

Nicht alle Kinder gehen gern in die Badewanne. Die Vorfreude steigt, wenn die Kinder einige Dinge mit in die Wanne nehmen können, die das Baden zu einem großartigen Experimentierfeld werden lässt. Kleinkinder lieben es, Wasser in Gefäße zu füllen und auszuschütten. Plastikbecher, kleine Plastikschüsseln, gegebenenfalls eine kleine Gießkanne und einen Löffel zum Umrühren reichen, damit das Kind beschäftigt ist.

Wenn das Kind Spaß hat und einverstanden ist, könnt ihr ihm auch mit dem Becher ein wenig Wasser über den Rücken oder gar über den Kopf laufen lassen. Lustig ist es, Tischtennisbälle mit ins Badewasser zu nehmen. Wenn man diese unter Wasser drückt und dann plötzlich loslässt, ploppen sie schnell wieder in die Höhe. So ist Baden neben der Körperhygiene auch eine Form von „Wassergewöhnung“ für die Kinder, die ihr mit euren Kindern Zuhause machen könnt. Und vielleicht verkürzt es die Wartezeit, bis ihr wieder an unseren Wasser-Spiel-und-Spaß-Kursen für Kinder in unserem Schwimmbad, der AWO-Welle, teilnehmen könnt.

Fröhliches Planschen!

Eine Klanggeschichte: Katz und Spatz im Duett

Hier gibt es eine kleine Klanggeschichte für euch und eure Kinder. Sie wird für die Kinder dadurch spannend, dass ihr die Tierlaute mit eurer Stimme entsprechend der Vorkommnisse in der Geschichte gestaltet und mit Gesten (schleichen mit den Händen, zupacken, hochfliegen…) unterstützt. Wenn die Kinder die Geschichte ein paar Mal gehört haben, ahmen sie die Tierlaute gern nach. Das unterstützt ihre Sprachentwicklung und macht gleichzeitig viel Spaß! Hier die Geschichte für euch:

Auf einem Zweiglein sitzt ein Spatz: „piep-piep, piep-piep, piep-piep!“
Tierlaute: fröhlich zwitschernd

Angeschlichen kommt die Katz: “miau, miau, miau!”
Tierlaute: leise hauchend

Sie will den Vogel kriegen: „miau!“
Tierlaute: kurz, zupackend

Der Spatz aber kann fliegen: „pieppiep, pieppiep, pieppiep!“
Tierlaute: Stimme wird höher

Fliegt hoch hinauf ins Nest und lacht: „piep, piep!“
Tierlaute: lachend

Die Katze ärgert sich und faucht: „miau!“
Tierlaute: bedrohlich fauchend

Der Vogel zwitschert frech ein Lied: „piepipiep piep, piepipiep piep!“
Tierlaute: versöhnlich

Da tanzt die Katze und singt mit: „miau, miau, piepiep, miau, miau, piepiep!“
Tierlaute: lustig singend im Duett

(Entnommen aus: „Den Frühling erleben mit Ein-Dreijährigen“, Monika Lehner)

Was tickt denn da?

Sobald eure Kinder neugierig durch die Wohnung krabbeln, ist dieses Spiel spannend für eure Kinder:

Ihr benötigt einen laut tickenden Wecker oder eine Spieluhr. Ihr versteckt die Uhr in einem Zimmer zum Beispiel hinter der Tür oder unter dem Sofa, ohne dass die Kinder etwas mitbekommen. Der Schwierigkeitsgrad des Versteckes richtet sich nach dem Alter des Kindes. Nun fordert ihr das Kind auf, dem Ticken beziehungsweise dem Klang zu folgen. Findet euer Kind heraus, wo die Uhr sich befindet? Wenn die Kinder noch klein sind, geht ihr gemeinsam auf die Suche. Ihr begleitet das Suchen des Kindes mit Fragen, wie „Hörst du, wo es tickt?“; „Jetzt wird das Ticken schon lauter!“; „Wir schauen mal hinter die Tür… .“

Die Freude wird groß sein, wenn das Kind die Uhr entdeckt! Beim zweiten Mal wird euer Kind wahrscheinlich erst einmal dorthin krabbeln, wo es die Uhr zum ersten Mal gefunden hat. Dann muss es sich neu orientieren.

Das Spiel schult den Gehörsinn, Konzentration und die Raumorientierung der Kinder. Wenn ihr ältere Kinder habt, könnt ihr euch abwechseln. Einmal versteckt ihr die Uhr, einmal euer Kind.

Viel Spaß beim Suchen!

(Idee aus: „Spielen und Lernen nach der Pekipzeit“, Anne Pulkkinen)

Wettermassage für Kinder von 1 bis 3 Jahren

Falls die Sonne sich gerade mal wieder verkrümelt hat, könnt ihr den Regenschauer draußen mit einer Wettermassage drinnen ganz entspannt vorbei ziehen lassen.Ruhephasen sind für Kinder (wie auch für die Erwachsenen) wichtig im Tagesablauf, um in sich hinein hören zu können, An- und Entspannung der Muskeln im Körper wahrzunehmen und neue Energie zu sammeln. Eine solche Ruhepause verschafft ihr eurem Kind mit dieser Wettermassage:Euer Kind liegt auf einer Decke auf dem Fußboden. Das Kind liegt auf dem Bauch. Und ihr lasst nun das Wetter auf dem Rücken des Kindes erscheinen:

  • Es fängt an zu regnen – mit den Fingerspitzen auf den Rücken tippen
  • Es regnet mehr – schneller und fester tippen
  • Dann gießt es wie aus Eimern – Hände von oben nach unten fließend bewegen
  • Jetzt fängt es auch noch an zu donnern – mit den Fäusten vorsichtig auf den Rücken trommeln und es blitzt – Blitze auf den Rücken zeichnen
  • Dann kommt ein dicker Sturm – in den Nacken pusten und bläst die Regenwolken weg – mit den Fäusten über den Rücken streifen
  • Es tröpfelt nur noch – mit den Fingerspitzen auf dem Rücken tippen  und donnert ganz leicht – mit den Fäusten sacht auf den Rücken trommeln
  • Die Sonne kommt heraus und wärmt schön – die Hände aneinander reiben, so dass sie schön warm werden, auf den Rücken legen, mehrmals wiederholen, über den Rücken von oben nach unten streichen.Das war’s!

Wenn euer Kind schon etwas älter ist, kann es das Wetter auch einmal auf euren Rücken zaubern! Viel Spaß beim Genießen der Regenschauer!

(Idee aus: Lernen braucht Bewegung, Kultusministerium Niedersachen)

Frühstück mit Erdbeeren

Endlich gibt es wieder frische Erdbeeren, die auch wirklich nach Erdbeere schmecken! Hier haben wir eine leckere und gesunde Frühstücksidee für euch, die nicht nur euren Kindern schmecken wird:

„Eddas Erdbeer Porrige“ (für 4 Portionen)

Zutaten:
160 g Erdbeeren
100 g zarte Haferflocken
180 ml Joghurt
125 ml Vollmilch
1 TL Erdbeermarmelade

Zubereitung:
Die Erdbeeren waschen, putzen und in kleine Würfel schneiden. Alle Zutaten nacheinander in eine Schüssel geben und vermengen. Dann circa eine Stunde in den Kühlschrank stellen. Das Porrige kann auch am Vorabend zubereitet werden und über Nacht im Kühlschrank stehen – falls es morgens mal schnell gehen muss.

Guten Appetit!

(Idee gefunden auf: frechefreunde.de/rezepte-fuer-kinder/eddas-erdbeer-porridge)

Raus in die Natur

Frische Luft und viel Bewegung ist das beste Mittel, um eure Abwehrkräfte und die der Kinder zu stärken. Also raus in die Natur! Für die Kinder gibt es draußen immer viel zu entdecken. Auf Waldboden oder Feldwegen zu laufen, bedeutet, einen buckligen, schiefen, unebenen Untergrund zu haben. Kinder üben sich beim Laufen und Klettern in Körperbeherrschung, Gleichgewichtssinn und Geschicklichkeit. Steigen, hüpfen, balancieren, sich bücken, hinhocken, rennen, auch mal stolpern und hinfallen, aufstehen, weiterlaufen…. .

Kinder sammeln viele Erfahrungen, gewinnen dadurch Sicherheit und erweitern ihre motorischen Fähigkeiten. Was kann man mit einem Stock nicht alles tun? Aufheben und mitschleppen, mit dem Stock malen, auf den Boden schlagen, darüber hüpfen oder balancieren, ihn zerbrechen, ihn verstecken und suchen lassen, ihn werfen, ihn über der Schulter tragen, ihn vor sich her kicken, etwas aus vielen Stöckern bauen…. .

Was krabbelt und blüht am Wegesrand? Was kann ich hören? Was kann ich riechen?

Wir wünschen euch eine tolle Entdeckungstour in der Eilenriede, im Georgengarten oder anderswo!

Kekse backen

Hier gibt es ein tolles Keksrezept für Babys ab dem 11. Monat. Sie sind zuckerfrei und schnell zubereitet:

Zutaten:
200g Apfelmus
100 g Haferflocken (oder jedes andere Mus)

Zubereitung:
Die beiden Zutaten zu einem klebrigen Brei verrühren und den Teig mit einem Teelöffel auf das Backblech auftragen. Backofen auf 160 Grad vorheizen, dann die kleinen “Teigberge” für etwa 15 Minuten im Ofen backen.

Guten Appetit!

Natur-Memory.

Das Wetter lädt dazu ein, draußen zu sein. Sammelt im Park zum Beispiel zwei gleiche Blätter, zwei Steine oder andere Dinge, die Ihr dann nach Hause tragt und auf dem Boden ausbreitet. Anschließend mischt Ihr alles ein wenig und beginnt mit der Zuordnung. Wer weiß, wie die gesammelten „Schätze“ heißen?

Viel Spaß dabei!

Knete selber herstellen

Ward Ihr vielleicht im Januar auch auf dem Bilderbuchsonntag im Pavillon? Und eure Kinder haben an unserem Fabi-Knettisch geknetet? Die selbstgemachte Knete ist immer ein Renner bei den Kleinen – die Tische sind immer voll besetzt. Auch euer Küchentisch kann jetzt zu einem beliebten Knettisch werden! Ob mit Ausstechförmchen oder Freestyle, auf jeden Fall ein großer Spaß für die Kleinsten!

Beim Kneten gibt es kein richtig oder falsch, die Kinder können kreativ alles kneten, was ihnen in den Sinn kommt. Es muss auch nicht unbedingt ein Ergebnis herauskommen: Allein das Kneten und Modellieren, Zerteilen, Rollen und Drücken der Knete bereitet den Kindern Freude und schult ganz nebenbei die Feinmotorik der Hände.

Zutaten für das Knetrezept:
400g Mehl
200g Salz
ca. einen halben Liter Wasser
2 EL Zitronensäure
3 EL Öl
Lebensmittelfarbe (3 Tuben für dieses Rezept)

Zubereitung:
Zuerst Salz, Zitronensäure und die Farbe in kochendem Wasser fast auflösen. Anschließend das Mehl unterkneten. Nun das Öl hinzufügen. Falls die Knete zu fest ist, etwas Wasser hinzufügen. Verschlossen in einem Plastikbeutel hält sich die Knete einige Wochen im Kühlschrank.

Viel Spaß beim Kneten!

Schiffe basteln

Ihr braucht eine tiefe Schüssel, zwei Weinkorken, Bindfaden, Geschirrschwamm, Tonpapier und Zahnstocher.

Schneidet aus dem Tonkarton ein Dreieck für das Segel aus. Als Mast dient ein Zahnstocher. Damit das Schiff wirklich im Wasser schwimmt, könnt ihr zwei Weinkorken zusammenkleben oder mit Bindfaden zusammenbinden – oder ihr verwendet einen Geschirrschwamm.

Die Schiffchen können auch im Waschbecken oder in der Badewanne zu Wasser gelassen werden.

Ahoi und immer eine Handbreit Wasser unter dem Kiel!

(Idee gefunden bei: deavita.com/bastelideen/kinder-beschaeftigen-2-jaehrigen-spielideen-aktivitaeten.html?image_id=688415)

Schmirgelpapierlaster oder Wollfadenarm? – Bilder weitermalen (für Kinder ab 3 Jahren)

Bereitet mit eurem Kind ein Zeichenpapier vor: Klebt auf das Blatt ein einzelnes Stück Material (zum Beispiel Wolle, Blätter aus der Natur, Stoff, Schmirgelpapier, Fotos aus der Zeitung, Wellpappe, Buntpapier, Goldpapier usw.). Vielleicht kann euer Kind das auch schon selbst machen. Das Material soll die Phantasie der Kinder anregen und sie können sich überlegen, was aus diesem Schnipsel werden soll. So kann ein Wollfaden zum Arm des Männchens auf dem Blatt oder das Schmirgelpapier zu einem mit Sand beladenem Lastwagen werden… oder doch eher ein Tier? – Der Phantasie sind keine Grenzen gesetzt. Lasst euch von eurem Kind überraschen.

Benötigte Materialien:
• Zeichenblätter
• Klebestifte oder Tapetenkleister
• Wachsmalstifte, Buntstifte
• diverse Materialien für Effekte (zum Beispiel Wolle, Blätter aus der Natur, Stoff, Schmirgelpapier, Fotos aus der Zeitung, Wellpappe, Buntpapier, Goldpapier usw.)

(Idee aus: Brigitte Wilmes-Mielenhausen, Kleinkinder in ihrer Kreativität fördern.)

Fingerabdrücke nehmen

Habt ihr schon mal eure ganz persönliche Bildergeschichte per Fingerabdruck erzählt? So geht’s:

Ihr drückt euren Zeigefinger auf ein Stempelkissen oder in Tuschfarbe und färbt ihn ein. Dann drückt ihr ihn flach auf ein Papier.

Dies wiederholt ihr beliebig oft, je nachdem, wie viele Figuren oder Dinge auf eurem Blatt entstehen sollen.

Anschließend den Finger ordentlich mit Seife schrubben und die Stempelfarbe entfernen.

Nun nehmt ihr einen Filzstift zur Hand und lasst Männchen, Blumen, Tiere…. entstehen. Hier ist Fantasie gefragt. Es kann ein Familienbild mit den Fingerabdrücken der ganzen Familie entstehen. Eure Kinder haben sicher auch Lust, ihre Fingerabdruck-Geschichte zu gestalten.

Stempelfarbe lässt sich schlecht vom Finger entfernen, da sie meist wasserfest ist. Alternativ lässt sich Tuschfarbe verwenden, die nur leicht angefeuchtet sein darf, damit der Fingerabdruck nicht zerläuft.

Wenn ihr mögt, schickt uns doch mal ein tolles Bild zu, was ihr gestaltet habt! Wir würden uns freuen!

Das Handtuch als Babyschaukel

Bewältigt Ihr als Familie auch gerade die herausfordernde Aufgabe von Homeoffice, Haushalt und Familie? Wenn Euer Partner oder Eure Partnerin derzeit von zu Hause im Beruf eingespannt ist, macht doch mal eine gemeinsame Pause: Nehmt Euch zusammen ein großes Handtuch oder einen Bettbezug und legt euer Baby rein. Jede/r von Euch schnappt sich ein Ende und Ihr beginnt Euer Baby zu schaukeln.

Zauberflaschen

Wenn ihr bei uns im Pekip-Kurs wart, werdet ihr sicher unsere „Zauberflaschen“ kennengelernt haben.

Etwa ab dem 10./11. Monat können die Kinder leere oder leicht befüllte 1-Liter-Plastikflaschen aus einer Getränkekiste ziehen. Wenn die Flaschen ein wenig befüllt sind, werden sie zu „Zauberflaschen“: Murmeln, Reis, bunte Federn, Konfetti, mit Lebensmittelfarbe gefärbtes buntes Wasser oder ähnliches sind tolle Füllmaterialien. Sie können vom Baby angesehen, befühlt und geschüttelt werden.

Wichtig: Mit circa einem Jahr fangen Kinder an, Drehverschlüsse zu öffnen und zu schließen. Deshalb unbedingt den Deckel mit lösemittelfreiem Kleber verkleben, damit es sich nicht am Deckel oder der Füllung verschlucken kann. Der Verschluss muss glatt sein, damit sich das Kind nicht daran verletzten kann.

Es ist schwieriger für euer Kind, die Flaschen wieder in die Kiste hineinzustecken. Das schaffen die Babys erst etwas später. Klebt Filzstopper unter die Kiste. Dann macht es den Babys auch Spaß, die leichtere Kiste auf glattem Untergrund hin und her zu schieben.

An einer beschwerten Getränkekiste können Kinder sich hochziehen üben.

(Idee aus dem Buch „Spielen und Lernen nach der Pekip-Zeit“ von Anne Pulkkinen)

 

Ausräumer in der der Küche

Euer Kind ist fast zwei Jahre alt? Dann wird es sich bestimmt auch besonders für das Ein- und Ausräumen und das Ineinander stapeln von allen möglichen Gefäßen interessieren. Am Spannendsten sind dabei natürlich die Dinge, die auch Mama und Papa oder ältere Geschwister verwenden.

Richtet doch in der Küche eine Schublade ein, an die euer Kind allein herankommt und sie gefahrlos ein und ausräumen kann!

Plastikdosen in unterschiedlichen Größen, Holzkochlöffel, Schneebesen, Eierbecher, Plastikteller oder ein kleiner, nicht zu schwerer Topf mit Deckel sind Dinge, die sich in der Schublade befinden könnten. Euer Kind wird begeistert und eine Weile beschäftigt sein und ganz nebenbei viele Materialerfahrungen sammeln! Und Ihr habt vielleicht Zeit für einen entspannten Kaffee währenddessen!

Augen in Aktion (Anregung für 1-3 Monate alte Babys)

Heute kommt eine Anregung für unsere jüngsten Kursteilnehmenden aus den Krabbelmäusen oder Pekipkursen – unsere Babys im ersten Vierteljahr. In diesem Alter nehmen die Babys ihre Umwelt mehr und mehr bewusst sehend wahr. Am Liebsten betrachten sie natürlich die Gesichter der Eltern oder Geschwister. Besonders, wenn sich in deren Gesichtern etwas bewegt. Die Kontraste von Gesicht und Hintergrund können sie mit der Zeit gut erkennen.

Legt euer Baby auf den Rücken. Zeigt ihm euer Gesicht in einem Abstand von 20 bis 25 cm. So kann euer Kind in den ersten drei Monaten am besten sehen. Im gleichen Abstand, in dem ihr euer Gesicht zeigt, könnt ihr dem Baby auch einen Ball oder ein Tuch zeigen. Rote Gegenstände können die Kinder in dem Alter besonders gut sehen. Bewegt den Gegenstand langsam zur Seite, so dass euer Baby ihm gut mit den Augen folgen kann. Wenn ihr die Bewegung zur Seite hin vergrößert, muss das Baby seinen Kopf drehen, um dem Gegenstand zu folgen.

Am Anfang wird euer Baby nur kurz Blickkontakt halten können. Wenn es eurem Baby zu anstrengend wird, zeigt es euch das, indem es sich abwendet. Dann ist Zeit für eine Pause!

(Idee aus: „Babyspaß mit Pekip-Spielen“, Monika Thiel)

Einschulungskompass
Fit für die Schule
Fortbildungen
Bildung auf Bestellung

Der „Einschulungskompass“ ist ein Projekt, das Eltern für einen guten Schulstart ihrer Kinder in der Grundschule unterstützen soll. Es besteht aus zwei Bausteinen: Einem Elterninformationsabend und einem Ordner „Einschulungskompass“, den jede teilnehmende Familie erhält und für die Grundschulzeit ihres Kindes nutzen kann. Der Ordner ist in Einfacher Sprache geschrieben. Wenn notwendig, werden die Elternveranstaltungen durch Sprachmittlerinnen oder Sprachmittler begleitet. Für die Veranstaltungen übernimmt eine Einrichtung Gastgeberfunktion.

Das Projekt wird von der Region Hannover gefördert und ist deshalb für die Einrichtungen und Teilnehmenden kostenfrei.

Wenn Sie Interesse an einer Veranstaltung in Ihrer Einrichtung haben, wenden Sie sich per E-Mail an karin.emse@awo-hannover.de oder fabi@awo-hannover.de

Hier sehen Sie das Inhaltsverzeichnis sowie zwei Beispielseiten zu den Themen Grundschule und  Sprachen aus dem Ordner Einschulungskompass.

 

 

Familienzentren, Kindertagesstätten und andere Einrichtungen können bei uns maßgeschneiderte Veranstaltungen für ihre Teilnehmenden buchen.

Alle Informationen gibt es hier: Bildung auf Bestellung

 

 

Mutter/Vater-Kind-Kur
Kontakte & Formulare
Alltagstipps

Wir unterstützen belastete Mütter und Väter bei der Antragstellung einer Mutter/Vater-Kind-Kur oder Mütterkur. Außerdem helfen wir Frauen, die Angehörige pflegen und dringend einer Kurmaßnahme bedürfen. Die Beratung erfolgt persönlich, telefonisch und online. Sie bezieht sich auf die Antragstellung, Vermittlung eines Kurplatzes und die Auswahl einer geeigneten Klinik. Hier geht es zur Mutter-/Vater-Kind-Kur Beratung.

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„Ja“ statt „Nein“ – und trotzdem ist nicht alles erlaubt!

Ist das Lieblingswort Ihres Kleinkindes auch „Nein“? Ein Grund dafür könnte sein, dass die Kinder sehr oft am Tag „Nein“ von uns Erwachsenen hören. Eine gute Idee ist es deshalb, das Wort „Nein“ möglichst wenig zu benutzen. Und das Wort „Ja“ dafür umso häufiger zu verwenden.

In vielen Fällen können Sie ein „Nein“ vermeiden, indem Sie den Satz anders formulieren. Statt „Nein, du darfst dem Kind das Spielzeug nicht wegnehmen!“ zu rufen, könnten Sie sagen: „Ja, ich verstehe, dass du gern dieses Spielzeug hättest. Aber im Moment spielt ein anderes Kind damit. Wenn das Kind fertig damit gespielt hat, kannst du es haben.“

Ein anderes Beispiel: Statt „Nein, es gibt keine Süßigkeiten mehr!“ könnten Sie sagen „Ja, Süßigkeiten sind sehr lecker. Aber leider nicht so gesund. Deshalb darfst du nicht so viel davon essen. Ich habe hier noch Erdbeeren. Die könntest du essen.“

Ein Alternativangebot klammert manchmal die ungewünschte Verhaltensweise aus, bietet aber eine andere als Ersatz. Probiert Sie es aus! Und beobachten Sie, ob Ihre veränderte Sprache auch die Sprache und das Verhalten Ihres Kindes ändert.

 

Rituale helfen Kindern im Familienalltag

Feste Abläufe oder Handlungen (Rituale), die sich täglich wiederholen, helfen Kindern, sich im Tagesablauf zu orientieren. Sie vermitteln Ihrem Kind Sicherheit und Geborgenheit.

Ein „Guten-Morgen-Lied“, wenn es ans Aufstehen geht, Hände waschen und gemeinsames Tischdecken vor dem Essen, ein fester Zeitpunkt zum Zimmeraufräumen, ein ruhiges Schlafen-Gehen-Ritual mit Bilderbuch ansehen oder vom Tag erzählen sind solche Rituale. Dazu gehört auch mindestens eine gemeinsame Mahlzeit mit der ganzen Familie am Tag.

Wenn Kinder in bestimmten Situationen die Abläufe in der Familie kennen, wird es auch für die Erwachsenen leichter. Manch eine Auseinandersetzung bleibt ihnen erspart. Falls es mal an einem Tag anders läuft, als geplant, ist das nicht schlimm. Danach sollten Sie wieder zu den gewohnten Ritualen zurückkehren.

Mit dem Alter der Kinder verändern sich einige Rituale. Was zuerst der Mittagsschlaf war, wird später vielleicht einfach zu einer Mittagspause, in der das Kind sich ruhig beschäftigt, weil es nicht mehr schläft. Andere Rituale bleiben ein Leben lang bestehen und werden in die nächste Generation weitervermittelt, zum Beispiel wie der Geburtstag gestaltet wird.

Für die ganze Familie sind Rituale wichtig und sorgen für ein Wir-Gefühl.

 

Streit mit den Geschwistern

Das Geschwister untereinander in Streit geraten, ist eine unvermeidbare Situation. Jedes Kind möchte seine Bedürfnisse befriedigt wissen und die volle Aufmerksamkeit und Liebe der Eltern haben. Die älteren Kinder fühlen sich in bestimmten Situationen von den jüngeren Kindern gestört und sind genervt. Die jüngeren Kinder möchten auch das tun dürfen, was die älteren schon dürfen.

Mischt sich ein Elternteil ein und ergreift Partei für ein Kind, kommt es schnell zu Eifersucht zwischen den Kindern. Streit und Konflikte sind normal in unserem Alltag. Auch hier sind Eltern Vorbild für ihre Kinder. Wie gehen sie in Konfliktsituationen miteinander um? Sind unterschiedliche Meinungen in der Familie erlaubt? Entschuldigen sich Eltern bei ihren Kindern, wenn Eltern sich falsch verhalten haben?Kinder lösen ihre Konflikte altersgemäß selbst. Sie brauchen anfangs bei der Kommunikation darüber Unterstützung und ein entsprechendes Vorbild durch ihre Eltern. Einfache Familienregeln, wie zum Beispiel „In unserer Familie wird niemand geschlagen.“, helfen den Kindern, sich zu orientieren.

Kinder sollten möglichst versuchen, ihre Konflikte selbst miteinander zu lösen. Sie lernen dabei ihre Meinung und Gefühle zu äußern und für ihre Bedürfnisse oder ihr Verhalten einzustehen. Wenn Erwachsene jedes Mal eingreifen, um die Konflikte der Kinder zu regeln, werden die Kinder immer ein Elternteil benötigen, petzen oder Schreien, damit Hilfe kommt.

Unterstützen Sie Ihr Kind, mit Worten den Streit zu klären. Gehen Sie nicht auf die „Schuldfrage“ ein oder „wer angefangen hat“. Das lässt sich meist nicht klären und bringt niemanden weiter. Leiten Sie die Gedanken Ihrer Kinder in die Zukunft: „Was hat dich geärgert? Wie sollte es zukünftig besser laufen? Was meinst du, wie ihr es anders machen könntet? Was wünscht du dir in Zukunft von der anderen Person?“ Bei Kindern kommt es schnell und plötzlich zu einem Streit, aber genauso schnell und plötzlich ist der Streit oft auch wieder vergessen. Darin sind Kinder meist besser, als wir Erwachsenen!

 

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Termine

 

Unsere Musik-Mundo-Kurse starten wieder

Während des Corona-Lockdowns fanden die Kurse unserer Familienbildung nicht statt – jetzt starten die ersten Kurse wieder. Unsere Musik-Mundo-Kurse richten sich an Eltern mit Babys, die noch nicht laufen können (Alter: 5-12 Monate). Die derzeitig gültigen Hygiene- und Abstandsregeln werden natürlich eingehalten. Sprache, rhythmische Spiele, Rasseln: Die Teilnehmenden können mit ihrem Baby Tönen und Musik lauschen, selbst singen geht leider noch nicht. Der Kurs findet an fünf Terminen statt. Hier geht es zur Anmeldung.

Baby-Ferienkurse für Babys von drei bis sechs Monaten

Für alle Eltern mit ihren Babys, die den Sommer daheim verbringen und Lust auf ein abwechslungsreiches Programm mit ihrem Baby haben, sind diese beiden Kurse gedacht: Eltern lernen in vier Treffen Bewegungs-, Sinnes- und Spielanregungen kennen, durch die sie ihr Baby in der Entwicklung unterstützen können. Hier geht es zur Anmeldung.

Mit Hip-Hop-Aufführung Solidarität gezeigt

Mit Hip-Hop-Aufführung Solidarität gezeigt Hannover-Linden. Musik vorm Balkon: Zu zeitgenössischer Hip-Hop-Musik haben jetzt Tänzerinnen der Tanzschule „Fun-Key Dance & Theatre“ vor vielen Zuschauern in Linden-Nord getanzt. Doch nicht etwa – wie man vermuten könnte – auf dem Gelände des Kulturzentrums Faust, sondern vor dem...

„Ich kann so viel mehr Menschen erreichen“

„Ich kann so viel mehr Menschen erreichen“ Denise Damerau verstärkt seit Anfang dieses Jahres das Team des Fachbereichs Tageseinrichtungen für Kindertagesstätten der AWO Region Hannover. Sie bringt jahrelange Erfahrungen als Kitaleiterin und Referentin für pädagogische Themen in ihren neuen Aufgabenbereich als Fachberaterin mit. Ihre Passion sei die...

Neues Angebot im IKEP

Neues Angebot im IKEP Hannover/ Langenhagen-Kaltenweide. Eigentlich sollte es im April losgehen – wegen Corona wurde der Start vor Ort um zwei Monate verschoben: Ab sofort gibt es ein neues Angebot des Kreisjugendwerkes (KJW) der AWO Region Hannover auf dem Interkulturellen Erlebnispark (IKEP) in...

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