Geschäftsstelle
Wilhelmstraße 7
30171 Hannover

Satzung

Satzung der Arbeiterwohlfahrt Region Hannover e.V.

§ 1 Name und Sitz
1. Der Verein führt den Namen Arbeiterwohlfahrt Region Hannover e.V.. Die Kurzbezeichnung lautet AWO Region Hannover e.V..
2. Der Sitz des Vereins ist die Landeshauptstadt Hannover.
3. Er ist Mitglied der Arbeiterwohlfahrt Bezirksverband Hannover e.V..

§ 2 Zweck
Zweck der AWO Region Hannover e.V. ist die Förderung der freien Wohlfahrtspflege, die Unterstützung von Personen, die in Folge ihres körperlichen, geistigen oder seelischen Zustandes oder aus wirtschaftlichen Gründen der Hilfe bedürfen, die Förderung der Jugend- und Altenhilfe, der Bildung sowie der Hilfe für politisch, ethnisch oder rassisch oder religiös Verfolgte, für Flüchtlinge, Vertriebene und Aussiedler. Er dient damit der Erfüllung der im Verbandsstatut der Arbeiterwohlfahrt in der jeweils gültigen Fassung genannten Aufgaben.
Die Satzungszwecke werden insbesondere verwirklicht durch folgende Maßnahmen:
– vorbeugende, helfende und heilende Tätigkeit auf allen Gebieten der sozialen Arbeit,
– Anregungen und Hilfe zur Selbsthilfe,
– Förderung des ehrenamtlichen und freiwilligen Engagements durch die Organisation ehrenamtlicher Arbeit und Unterstützung der Ortsvereine durch Beratung, Hilfe und Schulung,
– Förderung und Schulung für soziale, pädagogische oder pflegerische Berufe,
– Schulung und Fortbildung zu Themen der Wohlfahrtspflege,
– Förderung des Regionsjugendwerks der AWO durch Beratung, Hilfe und Schulung,
– Schaffung und Unterhaltung bzw. Anregung von Einrichtungen wie Heimen, Beratungsstellen, Begegnungsstätten, Maßnahmen und Aktionen,
– Kultur- und Freizeitangebote für Bedürftige im Sinne der Abgabenordnung,
– Mitwirkung an den Aufgaben der öffentlichen Sozial-, Kinder-, Jugend- und Gesundheitshilfe,
– Zusammenarbeit mit der Selbstverwaltungskörperschaft und der Verwaltung der Region Hannover sowie den regionsangehörenden Städten und Gemeinden, Mitarbeit in Ausschüssen,
– Zusammenarbeit mit anderen sozialen Initiativen und Koordination lokaler sozialer Arbeit,
– Werbung und Schulung von Mitgliedern sowie von Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern,
– Vernetzung von Angeboten,
– Öffentlichkeitsarbeit.

§ 3 Sicherung der Steuerbegünstigung
1. Der Verein verfolgt ausschließlich und unmittelbar gemeinnützige Zwecke im Sinne des Abschnitts „Steuerbegünstigte Zwecke” der Abgabenordnung.
2. Der Verein ist selbstlos tätig; er verfolgt nicht in erster Linie eigenwirtschaftliche Zwecke. Zur Erfüllung seiner Aufgaben kann er sich auch anderer Rechtsformen bedienen.
3. Mittel der AWO Region Hannover e.V. dürfen nur für die satzungsmäßigen Zwecke verwendet werden. Die Mitglieder erhalten – abgesehen vom Aufwandsersatz für die Erfüllung ihrer satzungsmäßigen Aufgaben – keine Zuwendungen aus Mitteln des Vereins. Dies gilt auch für den Fall ihres Ausscheidens und bei Auflösung oder Aufhebung des Vereins.
4. Es darf keine Person durch Ausgaben, die den Zwecken der Körperschaft fremd sind oder durch unverhältnismäßig hohe Vergütungen begünstigt werden.

§ 4 Mitgliedschaft
1. Mitglieder der AWO Region Hannover e.V. sind die Ortsvereine der Arbeiterwohlfahrt sowie die natürlichen Mitglieder lt. § 4 Pkt. 1 Abs. 2 dieser Satzung.
Bis zur Gründung oder Wiedergründung eines Ortsvereins oder nach Auflösung eines Ortsvereins kann ein Stützpunkt errichtet werden. Natürliche Mitglieder, die keinem Ortsverein angehören, begründen ihre Mitgliedschaft direkt im AWO Regionsverband und werden einem Stützpunkt zugeordnet.
Natürliche Mitglieder, die entsprechend dieser Satzung ihre Mitgliedschaft im AWO Regionsverband begründet haben, sind am demokratischen Willensbildungsprozess nach den für die AWO Ortsvereine geltenden Regelungen zu beteiligen (Delegationsprinzip/Vorschlags- und Antragsrecht etc.). Sie dürfen aufgrund ihrer direkten Mitgliedschaft hinsichtlich der Ausübung ihrer Vereinsrechte weder benachteiligt noch bevorzugt werden. Der Vorstand hat das Recht, ggf. entsprechende Regelungen aufzustellen oder Einzelfallentscheidungen zu treffen.
2. Die Mitglieder sind zur Zahlung von Beiträgen verpflichtet.
3. Über die Aufnahme von Mitgliedern entscheidet der Regionsvorstand auf schriftlichen Antrag hin.
4. Im Falle eines Beitragsrückstandes von mehr als zwölf Monatsbeiträgen kann der Vorstand nach schriftlicher Mahnung das Mitglied ausschließen.
5. Für den Austritt gilt eine Frist für natürliche Mitglieder in den Stützpunkten von 3 Monaten und für AWO Ortsvereine von 12 Monaten, jeweils zum Ende eines Kalenderjahres.
6. Ein Mitglied kann ausgeschlossen oder suspendiert werden, wenn es einen groben Verstoß gegen die Grundsätze und Richtlinien der Arbeiterwohlfahrt begangen oder durch sein Verhalten das Ansehen der Arbeiterwohlfahrt schädigt bzw. geschädigt hat.
7. Bei Austritt oder Ausschluss verliert das Mitglied das Recht, den Namen Arbeiterwohlfahrt zu führen. Ein neu gewählter Name muss sich von dem bisherigen Namen deutlich unterscheiden. Er darf nicht in einem bloßen Zusatz zu dem bisherigen Namen bestehen. Entsprechendes gilt für Kurzbezeichnungen.
8. Der Ausschluss und die Suspendierung sind unter entsprechender Anwendung des Ordnungsverfahrens der Arbeiterwohlfahrt durchzuführen.
9. Das Ordnungsrecht wird auf die nach dem Ordnungsverfahren der Arbeiterwohlfahrt zuständigen Organe übertragen.
10. Als korporative Mitglieder können sich der AWO in der Region Hannover Vereinigungen mit sozialen Aufgaben anschließen, deren Tätigkeit sich auf das Gebiet der AWO in der Region Hannover oder auf einzelne oder mehrere Orte erstreckt. Sie üben ihre Mitgliedschaft durch ein beauftragtes Mitglied ihrer Vereinigung aus.
11. Über die Aufnahme als korporatives Mitglied entscheidet der Vorstand. Der Bezirksverband ist zu unterrichten und muss der Aufnahme vorab zustimmen. Es ist eine schriftliche Korporationsvereinbarung abzuschließen.
12. Die Mitgliedschaft der korporativen Vereinigung kann von beiden Seiten unter Einhaltung einer Frist von 3 Monaten gekündigt werden.
13. Die Höhe der Mitgliedsbeiträge der korporativen Vereinigungen richtet sich nach einer besonderen Vereinbarung oder wird in der Kooperationsvereinbarung schriftlich festgelegt. Über die Höhe der Mitgliedsbeiträge für korporative Mitglieder entscheidet abweichend von § 9 Abs. 3 der Regionsvorstand.
14. Die Mitgliedschaft des korporativen Mitglieds bei einem anderen Spitzenverband der Freien Wohlfahrtspflege ist ausgeschlossen.

§ 5 Regionsjugendwerk
1. Für das in der AWO Region Hannover e.V. bestehende Regionsjugendwerk gilt dessen Satzung.
2. Für die Förderung des Regionsjugendwerks werden Regelungen nach Maßgabe der finanziellen Möglichkeiten festgelegt.
3. Der Vorstand der AWO Region Hannover e.V. ist zur Aufsicht und Prüfung gegenüber dem Regions-jugendwerk verpflichtet.
4. Die Revisorinnen/Revisoren der AWO Region Hannover e.V. sind verpflichtet, eine Prüfung des Regionsjugendwerkes durchzuführen. Die Prüfung kann gemeinsam mit den Revisorinnen/Revisoren des Regionsjugendwerkes durchgeführt werden.

§ 6 Organe der AWO in der Region Hannover
Organe der AWO in der Region Hannover sind:
a) die Regionskonferenz
b) der Regionsvorstand
c) der Regionsausschuss.
An Beschlüssen von Organen darf nicht mitgewirkt werden, wenn eine Interessenkollision besteht, insbesondere wenn durch eine Beschlussfassung ein unmittelbarer persönlicher Vor- oder Nachteil zu erwarten ist.

§ 7 Regionskonferenz
1. Die Regionskonferenz wird gebildet aus:
a) den Mitgliedern des Regionsvorstandes,
b) den in den Mitgliederversammlungen der AWO Ortsvereine und Stützpunkte gewählten Delegierten.
c) den Beauftragten der korporativen Mitglieder, wobei höchstens ein Drittel der Stimmen der Konferenz auf sie entfallen darf. Das Stimmrecht kann durch Vereinbarung ausgeschlossen werden.
d) einer Vertretung des Regionsjugendwerkes
e) Die Anzahl der auf die AWO Ortsvereine bzw. Stützpunkte entfallenden Delegierten wird nach der Zahl der natürlichen stimmberechtigten Mitglieder der AWO Ortsvereine bzw. der zugewiesenen Stützpunkte vom Regionsvorstand festgesetzt, wobei beide Geschlechter mit mindestens 40% vertreten sein sollten. Familienmitglieder und stimmberechtigte minderjährige Mitglieder sind entsprechend zu berücksichtigen.
f) Grundmandate sind zulässig.
g) Alle Delegierten müssen Mitglieder der AWO sein, den auf der Bundeskonferenz beschlossenen Mindestbeitrag gezahlt haben oder von der Beitragszahlung aufgrund eines auf Bundesebene beschlossenen Beitragstatbestandes befreit sein.
2. Die Regionskonferenz ist vom Regionsvorstand mindestens im Abstand von vier Jahren in einem angemessenen Zeitraum vor der Bezirkskonferenz unter Bekanntgabe der Tagesordnung schriftlich (mit einer Frist von 21 Tagen) einzuberufen.
Auf Beschluss des Bezirksvorstandes sowie des Regionsvorstandes oder auf Antrag von mindestens einem Drittel der Mitglieder ist binnen zwei Monaten eine außerordentliche Regionskonferenz unter den in Satz 1 genannten Bedingungen einzuberufen.
3. Die Regionskonferenz nimmt die Jahresberichte und den Prüfungsbericht für den Berichtszeitraum entgegen, stellt die jeweiligen Jahresabschüsse fest und beschließt über die Entlastung des Regionsvorstandes.
Sie wählt den Regionsvorstand, mindestens zwei Revisorinnen/Revisoren und die Delegierten zur Bezirkskonferenz. Der jeweilige Vorstand bleibt bis zur Neuwahl im Amt.
Die Regionskonferenz beschließt eine Geschäfts- und Wahlordnung. Die Wahlordnung kann bestimmen, dass im zweiten Wahlgang gewählt ist, wer die meisten Stimmen auf sich vereinigt.
Ein hauptamtliches Anstellungs- oder Beschäftigungsverhältnis bei der AWO Region Hannover e.V. und/oder bei den zur AWO Region Hannover e.V. gehörenden Gliederungen (AWO Ortsvereinen und Stützpunkten) sowie ein hauptamtliches Anstellungs- oder Beschäftigungsverhältnis bei Gesellschaften und/oder Körperschaften, an denen die vorgenannten Gliederungen der AWO beteiligt sind und Vorstandsfunktionen bei der AWO Region Hannover e.V. sind unvereinbar und führen zum Verlust der Wählbarkeit bzw. der Funktion.
Wenn innerhalb der letzten vier Jahre beim AWO Regionsverband eine Vorstandsfunktion ausgeübt wurde oder dort ein hauptamtliches Beschäftigungsverhältnis bestand, ist dieses unvereinbar mit der Revisionsfunktion und führt zum Verlust der Wählbarkeit.
Wenn innerhalb der letzten vier Jahre eine Vorstandsfunktion auf der untergeordneten Gliederungsebene ausgeübt wurde, ist die Revisionstätigkeit der davon betroffenen Person entsprechend einzuschränken. Sie kann nicht für die davon betroffenen Gliederungsebenen ausgeübt werden. Interessenkollisionen sind zu vermeiden.
4. Die Beschlüsse werden mit einfacher Stimmenmehrheit gefasst.
5. Regionskonferenzen, die über Satzungsänderungen beschließen sollen, sind nur beschlussfähig, wenn mindestens die Hälfte der Stimmberechtigten erschienen ist. Ist eine Regionskonferenz, die zu einer Satzungsänderung einberufen wurde, beschlussunfähig, so ist diese mit einer Frist von 14 Tagen erneut einzuberufen.
6. Beschlüsse über Satzungsänderungen können nur mit Dreiviertelmehrheit der Erschienenen gefasst werden.
7. Jede Satzungsänderung bedarf der Zustimmung des Bezirksverbandes.
8. Die Auflösung des Vereins bedarf der Zweidrittelmehrheit der erschienenen Stimmberechtigten.
9. Satzungsänderungen, die ausschließlich Schaden von der AWO abwenden sollen oder durch Änderungen der Abgabenordnung und/oder durch Vorgaben des zuständigen Finanzamtes notwendig werden, bedürfen keines Beschlusses einer Regionskonferenz. Hierüber kann der Regionsvorstand mit einer Dreiviertelmehrheit beschließen.
10. Die Beschlüsse der Regionskonferenz sind schriftlich niederzulegen. Sie sind von der/dem Vorsitzenden und einer/einem der Stellvertreter/innen und einem weiteren Mitglied des Vorstandes zu unterzeichnen.

§ 8 Regionsvorstand
1. Der Regionsvorstand wird von der Regionskonferenz für die Zeit bis zur nächsten Regionskonferenz gewählt.
Der Vorstand trägt die Verantwortung für die Wahrnehmung der Aufgaben des Regionsverbandes. Er kann die Mitglieder nur in Höhe des Vereinsvermögens verpflichten.
Er besteht aus:
– der/dem Vorsitzenden,
– drei gleichberechtigten Stellvertreterinnen / Stellvertretern,
– einer durch die Konferenz festzulegenden Anzahl von Beisitzerinnen und Beisitzern,
wobei beide Geschlechter mit mindestens 40 % vertreten sein müssen, wenn eine entsprechende Zahl von Kandidatinnen und Kandidaten vorhanden ist.
Scheidet zwischen zwei Regionskonferenzen ein Vorstandsmitglied aus, so bedarf es keiner Ergänzung des Vorstandes.
2. Vorstand im Sinne des § 26 BGB sind die/der Vorsitzende und ihre/seine Stellvertreter/innen. Jede/r ist einzelvertretungsberechtigt. Im Innenverhältnis dürfen die Stellvertreter/innen nur bei Verhinderung der Vorsitzenden/des Vorsitzenden tätig werden. Die Verhinderung braucht nicht nachgewiesen zu werden.
Der Vorstand ist berechtigt, aus seiner Mitte einen geschäftsführenden Vorstand zu bilden, der aus der/dem Vorsitzende/n und ihrer/seinen Stellvertreter/innen besteht. Der geschäftsführende Vorstand hat die laufenden Geschäfte zu führen, soweit diese nicht dem/der in § 8 Absatz 6 benannten Geschäftsführer/Geschäftsführerin übertragen sind.
3. Die/der Vorsitzende ist verpflichtet, den Regionsvorstand regelmäßig mit einer angemessenen Frist unter Bekanntgabe der Tagesordnung einzuladen.
4. Der Vorstand ist beschlussfähig, wenn mindestens die Hälfte der Vorstandsmitglieder anwesend ist. Die Beschlussfähigkeit ist auf Antrag festzustellen.
5. Der Vorstand fasst seine Beschlüsse mit einfacher Stimmenmehrheit.
6. Zur Führung der laufenden Geschäfte beruft der Vorstand eine hauptamtliche Geschäftsführerin/einen hauptamtlichen Geschäftsführer und eine oder mehrere hauptamtlich stellvertretende Geschäftsführerinnen bzw. stellvertretende Geschäftsführer.
Diese sind als besondere Vertreter/innen im Sinne des § 30 BGB zur Wahrnehmung der wirtschaftlichen, verwaltungsmäßigen und personellen Angelegenheiten bevollmächtigt. Sie nehmen an den Sitzungen des Vorstandes beratend teil.
Vor der Bestellung der Geschäftsführer/innen ist die Zustimmung des Bezirksverbandes einzuholen. Der Vorstand kann die Einzelheiten der Geschäftsführung durch die besondere Vertreterin/den besonderen Vertreter, durch eine Geschäftsordnung und Weisung im Einzelfall regeln.
Die Übertragung zur Führung der Geschäfte an die Geschäftsführung kann, im Einklang mit den dort geltenden Satzungen, auch die zur AWO Region Hannover e.V. gehörenden Gliederungen (AWO Ortsvereine) sowie deren Gesellschaften und/oder Körperschaften umfassen.
7. Der Regionsvorstand hat dem Landes- bzw. Bezirksvorstand über seine Tätigkeit mindestens einmal jährlich zu berichten.
8. Vor dem Eingehen von Verpflichtungen, die über den allgemeinen Rahmen der täglichen Vereinstätigkeit hinausgehen, hat der Vorstand die Zustimmung des Vorstandes der übergeordneten Verbandsgliederung einzuholen.
9. Der Vorstand kann Fachausschüsse und einzelne Sachverständige mit Sonderaufgaben betrauen und zusätzliche beratende Mitglieder benennen.
10. Der Vorstand kann eine Vertreterin oder einen Vertreter benennen, um an den Sitzungen des Vorstandes des Regionsjugendwerks beratend teilzunehmen.
11. Der Vorstand kann aus seiner Mitte eine Gleichstellungsbeauftragte oder einen Gleichstellungsbeauftragten berufen.
12. Der Vorstand nimmt mindestens einmal jährlich den Bericht des Regionsjugendwerks und den Gleichstellungsbericht entgegen.
13. An den Vorstandssitzungen der AWO Region Hannover e.V. nimmt ein vom Regionsjugendwerksvorstand benanntes volljähriges Mitglied stimmberechtigt teil.
14. Für ein Verschulden der Vorstandsmitglieder bei der Ausführung der ihnen obliegenden Verrichtungen haftet der Verein ausschließlich. Im Innenverhältnis stellt der Verein die Vorstandsmitglieder von der Haftung gegenüber Dritten frei. Ausgenommen sind die Haftungen, für die im Voraus ein Erlass ausgeschlossen ist sowie Fälle des Vorsatzes und der groben Fahrlässigkeit.

§ 9 Regionsausschuss
1. Der Regionsausschuss setzt sich zusammen aus:
– den Mitgliedern des Regionsvorstandes,
– den Vorsitzenden der AWO Ortsvereine,
– den Vertretungen der AWO Stützpunkte,
– den Beauftragten der korporativen Mitglieder, sofern diese im Einzelfall stimmberechtigtes Mitglied der Regionskonferenz sind,
– der/dem Vorsitzenden des Regionsjugendwerkes,
oder deren jeweiligen Stellvertretungen.
2. Der Regionsausschuss wird nach Bedarf, mindestens jedoch einmal jährlich einberufen. Er ist auf Verlangen von einem Drittel der Ortsvereine und Stützpunkte einzuberufen.
3. Der Regionsausschuss unterstützt die Arbeit des Vorstandes. Er nimmt den Jahresbericht entgegen und beschließt über die Höhe der Mitgliedsbeiträge. Er wird vom Regionsvorstand über die allgemeine soziale und sozialpolitische Entwicklung sowie über die Arbeit im Bereich der AWO Region Hannover e.V. unterrichtet.
4. Der Regionsausschuss ist berechtigt, bei vorzeitigem Ausscheiden eines Vorstandsmitgliedes und/oder eines Revisors ein Ersatzmitglied für die restliche Amtsdauer der/des Ausgeschiedenen zu wählen.

§ 10 Mandat
Mandatsträger müssen Mitglied der Arbeiterwohlfahrt sein. Wahlämter und Organmitgliedschaften (§ 6) sowie von Organen übertragene Mandate und Beauftragungen enden mit dem Ausschluss oder der Suspendierung einzelner oder aller Mitgliedschaftsrechte.

§ 11 Rechnungswesen
1. Die AWO Region Hannover e.V. ist zu jährlichen Budgets (Wirtschafts-, Finanz- und Investitionsplänen) verpflichtet. Diese bedürfen der Bestätigung durch den Bezirks- bzw. Landesverband.
2. Das Rechnungswesen hat den Grundsätzen kaufmännischer Buchführung zu entsprechen. Aus dem Rechnungswesen müssen die Positionen des Budgets abgeleitet werden.
3. Im Übrigen sind die Bestimmungen der Finanz- und Revisionsordnung im Rahmen des Verbandsstatuts der Arbeiterwohlfahrt in der jeweils gültigen Fassung und die vom Bundesausschuss beschlossenen Ausführungsbestimmungen anzuwenden.

§ 12 Verbandsstatut
Das Verbandsstatut der Arbeiterwohlfahrt ist in seiner jeweils gültigen Fassung Bestandteil dieser Satzung.

§ 13 Aufsichtsrecht und Aufsichtspflicht
1. Die AWO Region Hannover e.V. erkennt das Recht der Aufsicht und Prüfung durch die übergeordneten Verbandsgliederungen an.
2. Der Regionsvorstand oder seine Beauftragten können jederzeit zu Prüfungszwecken Einsicht in alle Geschäftsgänge der Ortsvereine der Arbeiterwohlfahrt sowie der Stützpunkte nehmen. Bücher und Akten sind vorzulegen sowie jede Aufklärung und jeder Nachweis zu geben.
4. Die AWO Region Hannover e.V. ist gegenüber ihren Gliederungen sowie dem Regionsjugendwerk im Rahmen des Verbandsstatutes zur Aufsicht und zur Prüfung verpflichtet.
5. Die Prüfung hat jährlich im Hinblick darauf stattzufinden, dass die tatsächliche Geschäftsführung dem Satzungszweck entspricht.
6. Die AWO Region Hannover e.V. ist berechtigt, außerordentliche Konferenzen der Ortsvereine nach deren Satzungsbestimmungen einzuberufen.

§ 14 Auflösung
Bei Ausschluss oder Austritt aus dem AWO Bezirksverband verliert die AWO Region Hannover e.V. das Recht, den Namen Arbeiterwohlfahrt zu führen. Der Verein ist aufzulösen. Der Name einer Nachfolgeorganisation muss sich von dem bisherigen Namen deutlich unterscheiden. Er darf nicht in einem bloßen Zusatz zu dem bisherigen Namen bestehen. Entsprechendes gilt auch für die Kurzbezeichnung.
Bei Auflösung oder Aufhebung des Vereins oder bei Wegfall seines steuerbegünstigten Zwecks fällt das nach Erledigung aller Verbindlichkeiten verbleibende Vermögen des Vereins und nach vorher eingeholter Zustimmung des zuständigen Finanzamtes an den Bezirksverband der Arbeiterwohlfahrt Hannover e.V..
Die Anfallsberechtigte hat das Vermögen ausschließlich und unmittelbar für steuerbegünstigte Zwecke zu verwenden.

Beschlossen auf der AWO Regionskonferenz 2015
Hannover, den 14.11.2015

Dr. Silke Lesemann
Vorsitzende

Frühkindliche Bildung: Austausch mit der Bundesfamilienministerin

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